Quiet Earth: Dies ist kein Alptraum, dies ist die Realität!

Kategorien

Zurück zum ersten Teil

~~~~Tag 2~~~~

Tony erschrak.

Unglaubwürdig, überrascht und entsetzt zugleich schaute er die Dalmatiner-Hündin mit großen Augen und offenen Mund an.

„Was zum…!?“, versuchte er zu denken.

„Was ist denn das jetzt…!?“

Die Dalmatiner-Hündin schaute Tony mit großen und verliebten Augen erwartungsvoll an. So als ob die ganze Situation für sie vollkommen normal und alltäglich war und sie jetzt auf den nächsten Schritt von Tony wartete.

Tony rang sichtlich nach Luft. Er fühlte sich wie an einem Österreichischen Würgegalgen.

„Hat der Hund da gerade wirklich gesprochen…!?“, versuchte er weiter zu denken, während sich seine Kehle mehr und mehr zuschnürte.

„Hey…!“, hauchte die Dalmatiner-Hündin Tony nach einiger Zeit verliebt mit verwunderten Unterton zu.

„Was ist denn los!? Hm? Warum bist Du denn auf einmal zu schüchtern!? Hm? Hab’ ich irgend etwas falsch gemacht? Hm?“

Tony schnappte verzweifelt nach Luft.

Er musste sich etwas aufrichten und mit beiden Händen auf dem Bett abstützen um jetzt nicht bewusstlos zu werden.

Vollkommen perplex und entsetzt schaute er die Dalmatiner-Hündin an und spürte einen aufkommenden Brechreiz.

„Hey…!“, sagte die Dalmatiner-Hündin besorgt zu Tony und stand auf. „Was ist denn los mit Dir? Geht es Dir nicht gut? Brauchst Du Hilfe?“, wobei sie ihn besorgt und fürsorglich anschaute.

Tony erwiderte ihre Blicke unglaubwürdig und stieß unregelmäßig auf.

„Hey…!“, sagte die Dalmatiner-Hündin wieder besorgt zu Tony und ging langsam auf ihn zu.

Tony verdrehte die Augen. Er fühlte sich als ob er gerade in einem Meer aus Beton versank, der gerade am Trocknen war.

Er richtete sich weiter auf. Mit wackeligen und zitterigen Armen und Beinen krabbelte er im Krebsgangs rückwärts von der Dalmatiner-Hündin weg.

Die Dalmatiner-Hündin schaute Tony voller Sorge an und ging weiter auf ihn zu.

Tony schüttelte unglaubwürdig und verängstigt mit dem Kopf.

„Was ist denn?“, fragte die Dalmatiner-Hündin besorgt und versuchte Tony zu küssen.

Tony erschrak und machte einen Satz nach hinten wobei er unsanft mit einem lauten Krachen aus dem Bett fiel. Für den Bruchteil eines Wimpernschlags verlor er durch den Aufprall auf den harten, kalten Boden das Bewusstsein.

Als er seine Augen wieder öffnete, schaute er direkt in das wunderschöne Gesicht der Dalmatiner-Hündin, die ihn voller Sorge ansah.

„Hast Du Dir weh getan oder gar verletzt?“, fragte sie Tony besorgt und legte ihre rechte Pfote ganz vorsichtig und fürsorglich auf seine linke Wange.

Tony richtete sich ruckartig aus, stieß einen kurzen Schreckensschreis aus und krabbelte hastig im Krebsgang weiter in Richtung der Tür. Sein Herz und sein Atem rasten. Schlimmer als bei einem Raketenstart und dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zusammen. Denken konnte er schon lange nicht mehr richtig.

„Nur schnell raus hier!“, das war sein einziger Gedanke den er noch mehr oder weniger zustande bekam.

Tony zitterte am ganzen Körper, wodurch er seine Bewegungen nicht mehr richtig koordinieren und kontrollieren konnte. Das führte dazu, dass er immer wieder ausrutschte und hinfiel.

Während Tony krampfhaft und tollpatschig versuchte rückwärts im Krebsgang die seiner Meinung nach rettende Zimmertür zu erreichen, kam die Dalmatiner-Hündin ruhig und gelassen immer mehr auf Tony zu.

Tony schüttelte unglaubwürdig und vollkommen verängstigt mit dem Kopf. Er stoppte immer wieder und griff verzweifelt nach Hinten um zu schauen ob er schon an der rettenden Tür war.

„Wann komm’ ich denn endlich hier raus…!?“, dachte er verzweifelt und versuchte schneller zu krabbeln.

Und endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit die Tony wie die der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vorkam, stieß er mit dem Rücken schließlich an die langersehnte Tür.

„Endlich!“, dachte er erleichtert und drückte sich so fest er konnte mit den Rücken an die Tür.

Mit zittrigen und wackeligen Beinen richtete sich Tony auf und drückte sich langsam und unsicher die Tür hoch bis er den Türknauf erreicht hatte.

Hastig drehte er den Knauf.

Die Tür öffnete sich schlagartig und Tony fiel rückwärts aus der Tür auf den Gag vor den Zimmern.

Die Dalmatiner-Hündin kam zu Tony gelaufen und fragte ihn ob er sich weh getan oder verletzt hatte.

Tony schüttelte nur wieder unglaubwürdig und verängstigt mit dem Kopf und zog sich an dem Geländer hoch.

Dann richtete er sich am ganzen Körper zitternd und mit wackeligen Beinen auf und rannte zur Treppe.

„Warte doch mal!“, rief die Dalmatiner-Hündin Tony verzweifelt hinterher. „Ich kann Dir das erklären!“

Tony drehte seinen Kopf reflexartig um, rannte aber weiter.

„Tony!“, rief die Dalmatiner-Hündin. „Warte doch mal bitte!“

Doch Tony reagierte nicht darauf. Voller Panik rannte er weiter. Dabei merkte er jedoch nicht, dass er die Treppe bereits schon erreicht hatte und stürzte sie herunter.

Nach einer für den Augenblick eines Wimpernschlags erholsamen Phase der Bewusstlosigkeit schlug Tony seine Augen wieder auf.

Er wusste sofort wo er war und was gerade geschehen war als er in die wunderschönen dunklen Augen der Dalmatiner-Hündin sah, die vor ihm stand und ihn mit einem sehr besorgten Gesichtsausdruck anschaute.

Noch bevor die Dalmatiner-Hündin wieder etwas sagen konnte, stieß Tony einen Schreckensschrei aus und krabbelte rückwärts im Krebsgang in Richtung des seiner Meinung nach rettenden Parkplatz, wo das Ford Mustang Cabrio stand.

Die Dalmatiner-Hündin folgte Tony mit einem besorgten Gesichtsausdruck.

Tony erwiderte ihre Blicke unglaubwürdig, stieß unregelmäßig auf und rang sichtlich nach Luft. Vollkommen perplex und entsetzt schaute er die Dalmatiner-Hündin an und spürte wieder einen aufkommenden Brechreiz.

Tony verdrehte die Augen. Er fühlte sich als ob er gerade in einem Meer aus Beton versank, der gerade am Trocknen war.

Sein Herz und sein Atem rasten noch immer schlimmer als bei einem Raketenstart und dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zusammen.

Tony zitterte am ganzen Körper, wodurch er seine Bewegungen nicht mehr richtig koordinieren und kontrollieren konnte. Das führte dazu, dass er immer wieder ausrutschte und hinfiel.

Und endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit die Tony wie die der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vorkam, stieß er mit dem Rücken schließlich an den langersehnten Wagen.

„Endlich!“, dachte er erleichtert und drückte sich so fest er konnte mit den Rücken an die Beifahrertür.

Mit zittrigen und wackeligen Beinen richtete sich Tony auf und drückte sich langsam und unsicher die Beifahrertür hoch bis er den Türgriff erreicht hatte.

Hastig öffnete er die Tür und ließ sich auf den Beifahrersitz fallen.

Erst als er mit zittrigen und wackeligen Händen geschafft hatte die Beifahrertür zu zuziehen und versuchte von der Beifahrerseite auf die Fahrerseite zu klettern, bemerkte er dass er überhaupt keine Kleidung anhatte.

Hastig und panisch öffnete Tony wieder die Beifahrertür und sprang aus dem Wagen.

Die Dalmatiner-Hündin, die vor dem Wagen auf ihn gewartet hatte, schaute ihn besorgt und traurig an.

„Tony…!“, sagte sie besorgt und traurig.

„Tony…! Warte doch mal bitte! Nur eine Minute! Bitte! Ich kann Dir das hier alles erklären!“

Doch Tony reagierte nicht darauf.

Verzweifelt hastete er wieder zurück ins Motelzimmer hoch und suchte hastig und panisch seine Kleidung zusammen.

„Nur schnell weg hier!“, das war sein einziger Gedanke den er noch mehr oder weniger zustande bekam.

Hastig und panisch versuchte er sich anzuziehen.

Und so dauerte es für Tony auch eine gefühlte Ewigkeit bis er sich wieder in den schweren Raumanzug und die schweren Stiefel reingezwängt hatte.

Tony hatte sich gerade die Stiefel zugeschnürt, da kam die Dalmatiner-Hündin in das Zimmer gelaufen.

Doch beachtete Tony sie nicht sonderlich. Er schaute sie nur kurz mit großen und entsetzten Augen an und rannte wieder aus dem Zimmer zum Wagen runter.

Hastig riss er die Fahrertür auf und sprang in den Wagen. Panisch und verzweifelt suchte er in den Taschen des Raumanzugs nach dem Autoschlüssel.

Nach einiger Zeit des Suchens fand er ihn und steckte ihn nervös und mit zittrigen Händen in das Zündschloss.

Tony seufzte erleichtert als er den Schlüssel umdrehte und der Wagen ansprang.

„Endlich!“, dachte er freudig und erleichtert. „Endlich! Endlich weg von hier!“

Aber wohin? Das wusste Tony nicht.

Und so fuhr er erst einmal mit quietschenden Reifen vom Parkplatz des „Pocket Inn“ und dann ziel- und planlos durch Las Payasadas.

Doch kaum war er auf der Hauptstraße des zweihundertelf Seelen Ortes angekommen, stoppte er auch wieder.

Vorsichtig stützte er sich mit beiden Händen auf dem Lenkrad ab und stand ganz langsam, ja fast schon andächtig auf.

Unglaubwürdig schaute er sich um.

Es fiel ihm mehr als schwer zu glauben das was er auf den Straßen von Las Payasadas sah: Anstelle von Menschen liefen Tiere auf den Straßen herum.

Hunde, Pferde, Katzen, Vögel. Aber keine Menschen.

Tony ließ das Lenkrad los und sackte wieder in den Sitz.

Er fühlte sich als ob er in einem Meer aus Beton versank, der gerade am Trocknen war. Perplex stellte er den Motor aus und stieg mit zittrigen Beinen aus.

Mit weit aufgerissenen Augen und offenem Mund wankte er wie ein betrunkener Pennäler über die Hauptstraße.

Unglaubwürdig schaute er die Tiere an und wankte weiter. Denken konnte er schon lange nicht mehr.

„Oh my God…!“, dachte er dabei verzweifelt.

„Oh my God…! Bitte… Wann wach’ ich denn endlich auf…!? Wann wach ich denn endlich aus diesem gottverdammten Alptraum auf!?“

Tony spürte das die Tiere etwas zu ihm sagten, sie mit ihm sprachen. Doch verstand er sie nicht. Oder wollte er sie nicht verstehen? Er wusste es nicht und wankte einfach weiter über die Hauptstraße.

Wohin? Auch das wusste er nicht.

Den einzigen Gedanken den er irgendwann wieder mehr oder weniger fassen konnte war, dass er hoffte so schnell wie bewusstlos zu werden um dann endlich aus diesem Alptraum zu erwachen.

Doch dem war nicht so.

Im Gegenteil: Je weiter er wie im Trance über die Hauptstraße wankte, umso mehr und weiter tauchte er in diesen Alptraum ein.

Und so empfand Tony es auch als Befreiung als er mit einem Male plötzlich ein Pferd anrempelte und seine verzweifelte Odyssee so abrupt beendet wurde.

Tony schaute das Pferd erleichtert an und begann verzweifelt zu lachen.

„Ist das jetzt das lang ersehnte Ende dieses gottverdammten Alptraums?“, dachte Tony abwechselnd erleichtert und verzweifelt.

Das Pferd musterte Tony von oben nach unten und schüttelte vorwurfsvoll mit dem Kopf.

Tony erwiderte mit einem Lachen das Kopfschütteln des Pferdes und wollte gerade weiter wanken, da sagte das Pferd streng zu ihm: „Hey Sie! Sie, ja Sie! Können Sie denn nicht aufpassen!?“

Aus, Ende, Vorbei! Es war Tony nicht mehr möglich zu denken, geschweige irgendetwas zu sagen.

Er legte den Kopf entspannt in den Nacken, schloss die Augen und ließ sich einfach fallen und eine erholsame Nacht brach über ihm herein.

~~~~Tag 3~~~~

Tony fiel endlich in den langersehnten und erholsamen Schlaf.

Er tauchte so tief er konnte in Morpheus Reich ein und ließ sich treiben. Einfach treiben.

Wie lange? Er wusste es nicht und wollte es auch nicht wissen. Doch wie jede Reise endete auch diese Reise irgendwann einmal. Tony seufzte entspannt und erholt und atmete tief durch. Dann öffnete er die Augen, richtete sich langsam auf, rieb sich die Augen und reckte und streckte sich genüsslich und entspannt.

Tony seufzte entspannt und freudig und schaute sich neugierig um: Er lag in einem wunderschönen weichen Bett, das in einem Traditional Little Girls Room stand. Es war ein großes Dachzimmer.

Tony wusste sofort wo er war. Er befand sich auf der Ranch südlich von Valle Ocultado, genauer gesagt in dem Zimmer von Anne-Marie, der Tochter der Rancher-Familie Hamaester.

Tony seufzte vor Freude und Erleichterung.

„Gott sei dank!“, dachte er voller Freude und Erleichterung als er sah wo er sich befand. „Dann war das alles doch nur ein Traum!“ Dann rieb er sich nachdenklich das Kinn und überlegte was seiner Meinung nach tatsächlich geschehen war.

„O.K. …!“, begann er zu denken.

„Bei der Bruchlandung in der Wüste hat das Halte- und Gurtsystem des Pilotensitzes versagt weswegen ich mit dem Kopf gegen das Instrumentenbrett geprallt bin… Ich hab’s denn wohl noch irgendwie geschafft aus dem Stargazer rauszukommen und bin dann bewusstlos geworden und jemand von der Hamaester Familie hat mich dann gefunden und mich dann erst einmal hier zu sich auf die Ranch gebracht! Die haben auch sicher schon das Rettungs- und Bergungsteam im Kontrollzentrum informiert!“

Tony seufzte entspannt und freudig und reckte und streckte sich noch einmal genüsslich und entspannt.

„Dann war das mit dem Sex mit der Dalmatiner-Hündin aber leider auch nur ein Traum…“, dachte er traurig und begann langsam und entspannt aufzustehen.

Tony suchte als erstes seine Stiefel. Er brauchte nicht lange zu suchen. Die Stiefel standen wie erwartet an der Fußseite des Bettes.

Tony gähnte und seufzte entspannt und freudig während er sich die schweren Stiefel anzog. Dann reckte und streckte er sich noch einmal genüsslich, kratzte sich entspannt am Kopf und ging aus dem Zimmer.

Bereits schon auf dem Flur kam Tony der angenehme, wohlbekannte und vertraute Geruch von Hackbraten, Kartoffelpüree und brauner Rancher-Soße entgegen.

„Mhm…!“, lächelte Tony und strich sich mit der Zunge über die Lippen und freute sich schon auf das leckere Essen. „Das ist genau das was ich jetzt nach so einem Tag auch brauche!“

Voller Freude öffnete Tony die Tür zum Treppenhaus. In Gedanken sah er schon das Rettungs- und Bergungsteam zusammen mit der Hamaester Familie in der Küche auf ihn warten.

Schnellen Schritts ging Tony freudig die Treppe runter. Auf dem Weg nach unten hörte er wie aus der Küche aus dem Radio „Crazy“ von Willie Nelson klang.

Freudig ging Tony in die große Küche.

Zu seiner Überraschung und Verwunderung war keiner von der Hamaester Familie oder vom Rettungs- und Bergungsteam in der Küche, und auch der große runde Tisch war nicht gedeckt. Nur das Essen kochte genüsslich vor sich hin, während im Radio „Hey, Good Lookin’“ von Hank Williams lief.

„Komisch…“, dachte Tony etwas verwundert und nachdenklich, doch dachte er sich nicht wirklich etwas dabei. „Na ja, dann werden die wohl schon alle im Esszimmer sein!“

Und so ging Tony mit einem freudigen und erwartungsvollen Lächeln im Gesicht in das große Esszimmer des Ranch-Hauses.

Tatsächlich waren alle sechsundzwanzig Plätze an dem großen Tisch im Esszimmer des Ranch-Hauses liebevoll und vollständig gedeckt, aber außer Tony niemand da. Tony schaute sich neugierig und verwundert um.

„Komisch…“, dachte er wieder verwundert und kratzte sich nachdenklich am Kopf. „Wo sind die denn alle!?“

Verwundert und nachdenklich ging er wieder in die Küche zurück. Doch auch hier war außer Tony niemand.

Ein komisches, nicht zu beschreibendes Gefühl kam in ihm auf. Tony schaute sich in der großen Küche genau um. Erst jetzt fiel ihm auf dass die Tür von der Küche zum Garten hin offen stand. Aber auch das wunderte ihn noch nicht so wirklich.

Und so ließ Tony seine Blicke weiter suchend und neugierig durch die große Küche schweifen. Doch als seine Blicke die Spüle erreichten, erschrak er für einen kurzen Augenblick: An der Spülzeile stand ein weißes Pony in der Größe eines Deutschen Reitponys.

Dieser Anblick verwunderte Tony aber auch nicht so wirklich, da die Tiere der Ranch, selbst die Ponys, sich auf dem Ranch-Gelände weitestgehend frei bewegen und so auch in das Ranch-Haus gehen konnten.

Noch bevor Tony etwas zu dem weißen Pony sagen konnte, drehte dieses seinen Kopf zu ihm um und lächelte ihn freudig an. Tony erwiderte das Lächeln und fragte das Pony: „Nanu? Wer bist denn Du!?“, ohne eine Antwort zu erwarten.

Das Pony zwinkerte Tony freudig zu und sagte mit freundlicher Stimme zu ihm: „Ich bin Cessy! Na ja, eigentlich Cessedie…! Das Essen ist auch gleich fertig! Du kannst schon mal ins Esszimmer gehen!“

Tony erschrak. Wieder einmal.

Unglaubwürdig, überrascht und entsetzt zugleich schaute er das Pony mit großen Augen und offenen Mund an.

„Was zum…!?“, versuchte er zu denken. „Was ist denn das jetzt schon wieder…!?“

Tony rang sichtlich nach Luft. Er fühlte sich wieder wie an einem Österreichischen Würgegalgen und schnappte verzweifelt nach Luft.

Er musste sich mit beiden Händen auf dem großen, runden Küchentisch abstützen um jetzt nicht bewusstlos zu werden. Vollkommen perplex und entsetzt schaute er das Pony an und spürte einen aufkommenden Brechreiz.

Tony verdrehte die Augen. Er fühlte sich als ob er gerade in einem Meer aus Beton versank, der gerade am Trocknen war.

Dann brach eine erholsame Nacht über ihn herein. Doch fiel Tony dieses Mal nicht in einen tiefen, erholsamen und erlösenden Schlaf.

Schon nach wenigen Augenblicken, die Tony allerdings wie die Unendlichkeit des bekannten Universums vorkamen, vernahm er mit einem Male mehrere Stimmen: „Wieso ist der denn schon wieder umgekippt!?“ „Hat der sich verletzt?“ „Habt Ihr ihm denn immer noch nichts gesagt!?“

Tony schlug die Augen auf und schaute sich nervös und aufgeregt um.

Um ihn herum standen Cessy, das weiße Pony, ein weiteres weißes Pferd, das fuchsfarbene Pferd von der Tankstelle, zwei Golden Retriever Hunde, die Dalmatiner-Hündin und der prächtige Kolkrabe.

„Er ist zu sich gekommen!“, sagte die Dalmatiner-Hündin erleichtert in die Runde.

„Welch Überraschung…!“, kommentierte das fuchsfarbene Pferd mit genervten Unterton.

„Hat der sich verletzt?“, fragte einer der beiden Golden Retriever Hunde besorgt in die Runde.

„Ich weiß es nicht…!“, antwortete die Dalmatiner-Hündin ebenfalls besorgt. „Der Aufprall war ja doch ganz schön heftig…“

„Nein…!“, ätzte das fuchsfarbene Pferd. „Der hat sich nicht verletzt!“, und stupste Tony unsanft mit der Nase an.

„Der ist Raumfahrer! Die sind zäh! Das dauert bis die sich mal verletzen! Los Commander! Aufstehen!“

Tony hob vorsichtig seinen Kopf und schaute irritiert in die Runde.

„Kann der eigentlich auch sprechen?“, fragte einer der beiden Golden Retriever Hunde neugierig und interessiert in die Runde.

„Natürlich kann der sprechen!“, antwortete die Dalmatiner-Hündin freudig wobei sie Tony erwartungsvoll anschaute.

„Und warum sagt der dann nichts?“, fragte der Golden Retriever Hund verwundert weiter.

„Der weiß einfach nicht was er zu uns sagen soll…!“, sagte das fuchsfarbene Pferd rechthaberisch in die Runde und stupste Tony weiter unsanft mit der Nase an.

„Hey Du! Ja Du! Sag’ doch mal was! Oder bist Du Dir zu fein dafür!?“

„Lass’ das bitte Skip!“, sagte die Dalmatiner-Hündin ernst und streng zu dem fuchsfarbenen Pferd.

Skip, das fuchsfarbene Pferd, ließ von Tony ab und begann zu schmollen.

„Wundert Dich das denn!?“, fragte die Dalmatiner-Hündin das fuchsfarbene Pferd mit ernsten und bösen Unterton.

„Man erfährt ja schließlich nicht jeden Tag, dass man in einem Paralleluniversum gelandet ist!“

„Hast Du es ihm denn jetzt endlich gesagt?“, fragte der prächtige Kolkrabe die Dalmatiner-Hündin.

„Nein…!“, antwortete die Dalmatiner-Hündin traurig. „Wie denn auch!? Ich habe es ja mehrmals versucht! Aber er ist ja immer weggelaufen…!“

„Na ja…!“, sagte Skip mehr oder weniger rechthaberisch und erleichtert. „Jetzt weiß er es ja…!“

Die Tiere schauten zuerst sich und dann Tony erwartungsvoll an.

Tony begann sich langsam aufzurichten.

Er lehnte sich mit dem Rücken an eines der massiven Tischbeine und schaute verzweifelt in die Runde.

Er wusste dass es dieses Mal kein zurück mehr gab. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Er stand jetzt ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Rücken zur Wand.

Tony schluckte und rang nach Luft. Er wusste dass er jetzt etwas sagen musste. Irgendetwas. Aber was?

Tony biss sich nervös auf die Lippen.

Die Tiere schauten ihn erwartungsvoll an.

„O.K. …!“, dachte Tony aufgeregt und nervös. „Egal was das auch immer hier jetzt genau ist, aber jetzt ist wohl der Augenblick gekommen an dem ich mich diesen Alptraum hier wohl stellen muss…! Vielleicht wache ich dann ja auch endlich auf und alles ist vorbei…!“

Tony schloss die Augen, legte den Kopf in den Nacken und atmete tief und fest durch.

„O.K. …!“, dachte er aufgeregt und nervös und öffnete langsam die Augen.

Die Tiere schauten Tony immer noch erwartungsvoll an.

„Kann mir vielleicht jetzt mal endlich jemand sagen, was das hier für ein gottverdammter Alptraum ist…!?“, sagte Tony mit zittriger und nervöser Stimme in die Runde ohne dabei jemand bestimmten anzusehen.

Die Tiere schauten zuerst sich und dann Tony besorgt und nachdenklich an.

„Wie… jetzt…!?“, fragte Tony vollkommen irritiert in die Runde.

„Tony…!“, begann die Dalmatiner-Hündin Tony ruhig und gelassen zu erklären und ging dabei einen Schritt auf ihn zu, so dass sie ihm direkt in die Augen schauen konnte.

„Ich muss Dir jetzt etwas sehr, sehr wichtiges sagen… Dies ist kein Alptraum, dies ist die Realität!“

Tony schaute die Dalmatiner-Hündin mit großen Augen entsetzt und unglaubwürdig an.

„Nein…! Nein…!“, dachte er wieder und immer wieder und schüttelte dabei entsetzt und unglaubwürdig mit dem Kopf.

„Das hier ist kein Alptraum… das hier ist ein Wachkoma! Genau! Der Aufprall war so stark das ich in ein Koma gefallen bin! Genau! Das wird es sein!“, dachte Tony verzweifelt weiter „Deswegen kann ich auch nicht aufwachen!“, und schloss wieder die Augen.

Er hoffe endlich wieder in einen tiefen und erholsamen Schlaf zu fallen.

Aber dem war nicht so. Die Dalmatiner-Hündin strich mit ihrer feuchten Nase sanft und zärtlich über Tonys Wange.

Tony öffnete wieder die Augen.

Schweiß rann von seiner Stirn. Sein Atem und sein Herz begannen zu rasen.

Die Dalmatiner-Hündin schaute Tony erwartungsvoll und besorgt an.

„Die „Realität“…!“, stammelte Tony wieder und wieder vor sich hin. „Die „Realität“…!“

„Ja Tony…!“, sagte die Dalmatiner-Hündin liebevoll zu Tony und legte vorsichtig ihre rechte Pfote auf seinen linken Oberschenkel.

„Das hier ist die Realität! Du bist mit Deinem Raumgleiter durch ein Weißes Loch geflogen und so in einem Paralleluniversum wieder rausgekommen. Das ist die Realität Tony!“

Tony schluckte und schüttelte unglaubwürdig mit dem Kopf.

„In einem Paralleluniversum…“, stammelte Tony unglaubwürdig vor sich hin. „In einem Paralleluniversum bin ich gelandet…“

„Ja Tony…!“, sagte die Dalmatiner-Hündin liebevoll zu Tony und gab ihm einen zärtlichen Kuss auf die Wange.

Tony schaute die Dalmatiner-Hündin mit großen und weit aufgerissenen unglaubwürdig Augen an.

„Ich heiße übrigens Emma!“, sagte die Dalmatiner-Hündin beruhigend und liebevoll zu Tony und gab ihm noch einen zärtlichen Kuss auf die Wange.

„Emma…“, stammelte Tony vor sich hin und schaute dabei die anderen Tiere an.

Emma verstand und stellte Tony die anderen Tiere der Reihe nach vor: „Das ist Cessy. Die kennst Du ja schon!“, und drehte dabei ihren wunderschönen Kopf zu Cessy dem Pony.

„Und das weiße Pferd daneben ist Crissi. Das fuchsfarbene Pferd ist Skip, die beiden Golden Retriever sind Bolle und Jakima und der Kolkrabe ist Munin! Den kennst Du ja auch schon!“

„Äh… ja…! O.K. …“, stammelte Tony apathisch vor sich hin und schaute dabei Emma und die anderen Tiere an.

„Ich… ich bin… Tony… Also… also eigentlich… Anthony… Anthony Nelson… Lieutenant Colonel… Anthony Nelson… Commander Pulsar-Explorer One… Nelson, Anthony, Lieutenant Colonel, geboren am…“

Doch weiter kam Tony nicht. Er spürte noch den spontan und plötzlich aufkommenden Brechreiz und dann entleerte sich auch schon der Inhalt seines Magens unkontrolliert auf dem Boden der Küche.

Verzweifelt versuchte Tony aufzustehen, doch es gelang ihm nicht.

Sein gesamter Körper fühlte sich vom Kopf bis zu den Füßen wie ein Nicht-Newtonsches-Material an.

„Tony…!“, begann Emma ihm ruhig und gelassen und liebevoll zu erklären.

„Du kannst nicht weglaufen! Das hier ist die Realität! Und vor der Realität kann man nicht weglaufen! Weder in dem Universum aus dem Du gekommen bis, noch hier! Verstehst Du das? Verstehst Du was ich Dir sage? Hm? Du kannst nicht weglaufen! Verstehst Du das? Verstehst Du mich?“

Tony versuchte nicht wieder umzukippen und Emma verständnisvoll anzuschauen. So als ob er das alles hier verstand. Aber dem war nicht so.

„Ja…!“, stammelte er Emma teilnahmslos entgegen.

„Ich verstehe… Ich verstehe das was hier gerade vor sich geht… Ich verstehe dass das hier die Realität ist… Ich versteh dass das hier kein Alptraum ist…! Ich verstehe das…!“

„Dann ist ja gut!“, sagte Emma erleichtert und freudig und gab Tony einen sanften, innigen Kuss.

„Dann können wir jetzt ja auch endlich zum Essen gehen!“

Tony nickte nur zustimmend und rappelte sich auf.

Er fühlte sich noch immer als ob sein gesamter Körper aus einem Nicht-Newtonsches-Material bestand. Dementsprechend lange dauerte es auch bis er aufgestanden war und in das Esszimmer des Ranch-Hauses gegangen war.

An dem großen Tisch im Esszimmer des Ranch-Hauses saßen neben den sieben Tieren aus der Küche auch noch siebzehn andere Tiere. Hunde, Pferde, Katzen und einige Vögel.

Tony schaute überrascht und irritiert zugleich in die Runde.

„Hallo…! Guten Tag…!“, stammelte er angespannt in die Runde und nickte jedem Tier einzeln zu.

„Schönes Wetter heute…!“

Die vierundzwanzig Tiere erwiderten Tonys Nicken und schauten freudig und erwartungsvoll an.

„Setz’ Dich!“, sagte Emma freundlich zu Tony und drückte ganz sanft und zärtlich ihre Pfote auf seinen Oberschenkel.

Tony lächelte Emma verkrampft an und setzte sich.

Emma erwiderte sein Lächeln und ging ans andere Ende des großes Tisches, wo sie auf den Stuhl sprang und sich setzte.

Tony schluckte und schaute verlegen und irritiert auf den großen Tisch und in die Runde.

Auf dem Tisch standen mehrere Platten mit Hackbraten und Maiskolben und Schüsseln mit Kartoffelpüree, brauner Rancher-Soße, Broccoli und zerlassener Butter.

„Ja denn…!“, stammelte Tony verlegen in die Runde wobei er die Tiere anschaute. „Langt zu…!“

Die Tiere nickten Tony zustimmend und freudig an und sagten dann im Chor: „Danke“!, und legten los.

Tony schaute entsetzt, irritiert, unglaubwürdig und fasziniert zugleich in die Runde.

„Geschieht das hier gerade wirklich…!?“, dachte er unglaubwürdig als er sah wie die Tiere sich die Platten und Schüsseln mit dem Essen „griffen“ und sich ihre Teller auffüllten.

„Oder spielt mir mein Bewusstsein hier wieder nur einen bitterbösen Streich…!? So fern das hier tatsächlich die „Realität“ ist…“

Er wusste es nicht.

„Möchtest Du denn nichts essen? Hm?“, fragte ihn Cessy fürsorglich, die zu Tonys linken saß.

Tony erschrak und schaute Cessy überrascht an.

„Doch, doch…!“, stammelte er ihr verlegen entgegen und nahm sich ein Stück Hackbraten.

„Fein!“, sagte Cessy fürsorglich und schob Tony mit ihrer Nase eine Schüssel mit Kartoffelpüree eine Schüssel mit brauner Rancher-Soße hin.

„Danke…!“, stammelte Tony und füllte sich auf Kartoffelpüree und braune Rancher-Soße auf und begann nach einigem Zögern zu essen.

Das heißt, er versuchte es und irgendwie schaffte er es dann auch alles aufzuessen.

Als Tony mit dem Essen fertig war, seufzte er satt und zu seiner großen Verwunderung auch zufrieden.

„Und was jetzt…!?“, dachte er verlegen und etwas nervös und schaute wieder in die Runde.

Dabei bemerkte er wie er ganz sanft und zärtlich an der linken Schulter angestupst wurde.

Tony erschrak und drehte sich um.

Es war Cessy die ihn angestupst hatte. Tony schaute sie verlegen und irritiert an. Cessy schaute ihn beruhigend und fürsorglich an.

„Wenn Du möchtest kannst Du auch nach oben gehen und Dich wieder hinlegen!“, sagte liebevoll und fürsorglich zu Tony und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange.

Tony nickte nur zustimmend und stand ohne sich zu verabschiede mit wackeligen Beinen auf.

Dann ging er wie im Trance die Treppen zu Anne-Maries Zimmer hoch, zog sich bis auf die Unterhose und das T-Shirt aus und legte sich ins Bett.

Tony seufzte teilnahmslos, zog sich die Decke über den Körper und schlief sofort ein.

Tony ließ sich einfach auf dem Fluss der Träume treiben. Fern ab der Realität oder was auch immer andere dafür jetzt hielten. Er war einfach nur froh darüber endlich mal einen Tag und eine Nacht durchschlafen zu können.

Doch auch die schönste Reise endet irgendwann einmal, beziehungsweise sie wird von Zeit zu Zeit auch mal unterbrochen. Und so erwachte Tony mitten in der Nacht aus seiner Reise auf dem Fluss der Träume. Verschlafen schaute er sich um.

Zu seiner großen Erleichterung befand er sich noch immer im Zimmer der Rancher-Tochter.

„Gott sei Dank…!“, dachte er erleichtert.

Tony seufzte erleichtert und zufrieden und kuschelte sich wieder in die Bettwäsche.

Er wollte gerade seine Reise auf dem Fluss der Träume fortsetzen, da bemerkte er das etwas neben ihm lag.

„Mhm…“, stöhnte Tony entspannt auf. „Was ist denn das…!?“

Vorsichtig und neugierig zugleich tastete er im Halbschlaf die Decke ab.

Auf der Höhe seines Brustkorbes fühlte er schließlich einen Hund.

Mit einem Schlag erwachte Tony.

„Mhm…!“, dachte er freudig. „Emma…!“

Tony ließ kurz von dem Hund ab und stellte Nachttischlampe an.

Zu seiner großen Überraschung lag jedoch nicht Emma die Dalmatiner-Hündin neben ihm, sondern Jakima die Golden-Retriever-Hündin.

„Hey…!“, flüsterte er Jakima etwas verwirrt zu und begann sie ganz sanft und zärtlich zu streicheln. „Was machst Du denn hier?“

Jakima gähnte kurz, hob ihren wunderschönen Kopf und schaute Tony mit großen Augen etwas verlegen aber freundlich an. „Ich dachte Du möchtest nach so einem aufregenden Tag nicht alleine schlafen…“, antwortete Jakima verlegen und kuschelte sich vorsichtig enger an Tony ran.

Tony lächelte Jakima freundlich und verständnisvoll an.

Jakima stöhnte ganz leise auf, ja fast kaum wahrnehmbar auf, kuschelte sich noch enger an Tony ran und schloss die Augen. Tony kraulte Jakima sanft und zärtlich den Kopf.

Nach einiger Zeit fragte er Jakima vorsichtig, wo denn Emma sei.

„Die schläft zusammen mit Cessy unten in dem großen Schlafzimmer…“, antwortete Jakima gleichgültig und drehte ihren wunderschönen Kopf so zu Tony das er sie problemlos küssen konnte. „Aber die hat nichts dagegen das ich mit Dir schlafe…“

Tony gab Jakima einen sanften und zärtlichen Kuss auf ihren Kopf und streichelte sie weiter. Zuerst nur ihren Kopf. Dann ihren Rücken und schließlich ihre festen, straffen Schenkel.

Jakima stöhnte leise auf und drückte ihren Unterleib an Tonys Körper.

Tony verstand und verstärkte das Streicheln von Jakimas festen, straffen Schenkel.

Jakima knurrte lustvoll und drehte sich so hin das Tony mit der anderen Hand auch ihren straffen Bauch streicheln konnte.

Tony ließ seine Fingerspitzen über Jakimas straffen Bauch streichen und stöhnte leise auf. Während er Jakima sanft und zärtlich streichelte, spürte er wie sein Penis langsam steif wurde.

Natürlich spürte auch Jakima Tonys aufkommende Erregung. Sie drehte sich so zurecht das Tony sich mit seinem Oberkörper an ihren Rücken und mit seinem Unterleib an ihre festen, straffen Schenkel kuscheln konnte.

Tony verstand.

Er zog die Bettdecke zurück und drückte seinen Oberkörper und seinen Unterleib fest an Jakima. Jakima knurrte lustvoll und nahm ihre Rute zur Seite.

Tony ließ seine linke Hand sanft und zärtlich zwischen ihre straffen, festen Schenkel gleiten. Sein Herz und sein Atem begannen so rasen.

Ganz vorsichtig drückte er seinen Unterleib gegen Jakimas geilen, straffen Hintern.

Jakima ließ ihn nicht nur gewähren, sie drückte ihren geilen, straffen Hintern sogar noch mehr entgegen, so dass Tony Jakimas Scheide durch seine Unterhose spürte und verstärkte sein reiben ein wenig.

Doch lange hielt er es so nicht aus. Und so zog er mit seiner rechten Hand langsam seine Unterhose aus und begann ganz vorsichtig seinen steifen Penis an Jakimas Scheide zu reiben.

Jakima ließ Tony nicht nur gewähren, sie drückte ihren Unterleib sogar noch enger gegen Tony.

Tony verstärkte sein Reiben noch weiter und begann lustvoll Jakimas Kopf und Nacken zu küssen während er mit der linken Hand weiter sanft und zärtlich ihren straffen, festen Bauch streichelte. Jakima knurrte Tony lustvoll und erregt an, drehte ihren wunderschönen Kopf zum ihm und erwiderte seine Küsse.

Tony stöhnte leise auf und kraulte Jakima lustvoll den Bauch und begann mit seiner Penisspitze vorsichtig Jakimas Scheide zu streicheln.

Jakima ließ Tony gewähren und begann abwechselnd lustvoll und erregt zu knurren und leise zu stöhnen.

Tony verstärkte und intensivierte das Reiben. Zuerst rieb er seine Penisspitze abwechseln auf und ab und dann kreisende Bewegungen.

Jakima gab sich Tony voll und ganz hin.

Je länger und intensiver er Jakimas Scheide mit seiner Penisspitze rieb, desto mehr drang er in sie ein.

Jakima knurrte, stöhnte und hechelte abwechselnd.

Tony hörte auf Jakimas Bauch zu kraulen.

Er nahm seinen Penis in die linke Hand und führte ihn ganz langsam und vorsichtig Stück für Stück in Jakimas Scheide ein.

Jakima knurrte lustvoll auf.

„Mhm…!“, stöhnte Tony als sein steifer Penis komplett in Jakimas Scheide drinnen war. „Ist das geil…! Du fühlst Dich ja ganz anders an…“

Jakima drehte ihren wunderschönen Kopf zu Tony und fragte ihn frech, wie sie sich denn anfühlt.

„Weiß nicht…“, antwortete Tony ihr verliebt und küsste ihren Kopf und Nacken. „Anders halt… Nicht so wie Emma…“

„Wie fühlt Emma sich denn an?“, fragte Jakima neugierig weiter.

„Mhm…!“, stöhnte Tony lustvoll und begann seinen harten, steifen Penis langsam und vorsichtig in Jakimas Scheide zu bewegen. „Emma ist nicht so eng und feucht wie Du…“

Jakima lächelte Tony verliebt und freudig an, drehte ihren wunderschönen Kopf wieder zurecht und gab sich Tony wieder voll und ganz hin.

Tony verstand und begann seinen harten, steifen Penis langsam und vorsichtig aus Jakimas Scheide rauszuziehen und wieder reinzuschieben. Jakima stöhnte und knurrte abwechselnd.

Ganz vorsichtig verstärkte Tony das rauszuziehen und reinzuschieben.

„Mhm…!“, stöhnte Jakima laut, lustvoll und freudig. „Ist das geil! So bin ich ja noch nie gefickt worden!“

„Ja…!“, stöhnte Tony und begann Jakima vorsichtig rhythmisch zu stoßen.

„Wie nennt sich das hier eigentlich wie wir es gerade machen?“, fragte Jakima stöhnend und neugierig.

„Löffelchen Stellung…“, stöhnte Tony und packte Jakimas straffen, festen Schenkel.

„Geil…!“, stöhnte Jakima und begann lustvoll zu knurren.

Tony verstärkte vorsichtig das Stoßen.

Jakima stöhnte und knurrte abwechselnd und drehte ihren wunderschönen Kopf zu Tony.

Tony verstand.

Heiß und innig begann er Jakima zu küssen. Dabei verstärkte er das Stoßen noch weiter.

„Oh Gott ist das geil…!“, stöhnte Tony wieder und immer wieder. „Oh Gott ist das geil…!“

Jakima versuchte mit Tonys Stoßbewegungen mitzugehen, doch gelang es ihr vornehmlich aus anatomischen Gründen nicht so wirklich.

Doch das machte weder ihr noch Tony etwas aus.

Tony krallte sich an Jakimas straffen, festen Schenkel und begann sie lust- und kraftvoll zu stoßen.

Jakima begann vor Erregung und Geilheit laut zu knurren und zu stöhnen.

Das machte Tony nur noch geiler.

„Ja, Ja…!“, stöhnte er laut. „Oh Du bist so geil…!“

Jakima erwiderte Tonys Stöhnen, so dass die beiden jetzt um die Wette stöhnten.

„Come on!“, stöhnte sie lustvoll. „Härter, härter! Tiefer, tiefer!“

„Geht klar!“, sagte Tony frech und begann Jakima so hart und fest zu stoßen wie er konnte.

Und so dauerte es auch nicht bis er kam.

„Du…“, stöhnte er Jakima verliebt ins Ohr als er spürte wie die ersten Spermatropfen kamen. „Ich komme…!“

„Ja…!“, knurrte Jakima lustvoll. „Lass es spritzen! Spritz’ alles in mich rein!“

Tonys Herz und Atem begannen zu rasen.

„Es kommt!“, stöhnte er.

„Es kommt! Jetzt…!“

Dann kam der erste Spermaschub.

Tony krallte sich so fest er konnte an Jakima fest und drückte seinen pulsierenden und zuckenden Penis so tief und fest er konnte in ihre Scheide.

„Es kommt! Es kommt!“, stöhnte er und spritzte noch einen zweiten Spermaschub in Jakima ab.

Jakima knurrte und jaulte laut auf. Ihr geiler Körper begann wild und unkontrolliert zu zucken.

Tony stöhnte und keuchte vor Lust und Erregung.

Dann kam der dritte und letzte Spermaschub. Sein Herz und sein Atem rasten.

Nur langsam entspannte sich sein Körper. Und so dauerte es auch eine gefühlte Ewigkeit bis sein harter, steifer Penis abschlaffte und mit einem schmatzenden Geräusch aus Jakimas Scheide flutschte.

Jakima gähnte Tony entspannt und befriedigt an, rollte sich genüsslich zusammen und schlief sofort ein.

Auch Tony gähnte entspannt und befriedigt. Dann zog er sich die Bettdecke wieder über und streichelte Jakima noch so lange bis auch er einschlief.

Das laute und unangenehme Klingeln des Satellitentelefons riss Tony vollkommen überraschend und unerwartet aus dem erholsamen Schlaf.

„Was soll denn das jetzt…!?“, dachte er vollkommen verschlafen und genervt, rappelte sich auf und schaute verschlafen auf seine Armbanduhr, die auf dem Nachttisch lag.

„Halb elf durch…!“, dachte er verschlafen und entsetzt. „Mitten in der Nacht…!“

Verschlafen stand er auf und torkelte wie ein betrunkener Pennäler zu seinem Raumanzug, der über einen Stuhl am Fußende des Betts lag.

Genervt kramte er das Satellitentelefon aus der Tasche des Raumanzugs und nahm ab.

„Mensch Tony!“, kam ihm die Stimme von Dr. Brackish Okun laut und aufgeregt, ja fast schon verzweifelt entgegen noch bevor er sich überhaupt melden konnte.

„Wo steckst Du denn!?“

„Wie wo stecke ich…!?“, antwortete Tony verschlafen und irritiert.

„Guten Morgen erst einmal…!“

„Ja, ja… Guten Morgen Tony…!“, sagte Dr. Okun nervös und aufgeregt. „Wo steckst Du denn jetzt!? Wir sind hier jetzt bei „Squirrel’s“ aber Du bist nicht da! Und der Stargazer ist auch nicht an der angegebenen Position!“

„Gott sei dank!“, dachte Tony freudig und erleichtert als Dr. Okun dies zum ihm sagte. „Dann ist das ganze hier also doch nur ein böser Traum gewesen und nicht die „Realität“…!“

„Ich bin hier jetzt auf der Hamaester-Ranch…!“, antwortete Tony Dr. Okun freudig und erleichtert.

„Hat Euch denn keiner von der Hamaester Familie angerufen?“

„Nein…!“, antwortete Dr. Okun aufgeregt und nervös.

„Deine letzte Meldung kam ja hier von der Tankstelle! Was machst Du denn jetzt auf der Hamaester-Ranch!?“

„Ich bin ins „Pocket Inn“ nach Las Payasadas gefahren nachdem Ihr nicht gekommen seid…“, sagte etwas verlegen.

„Hab’ mich da geduscht und ein bisschen hingelegt… Als ich wieder zurück fahren wollte, bin ich bewusstlos geworden und dann hier auf der Hamaester-Ranch wieder aufgewacht… Ach ja… Sag’ Dick doch bitte das er den Mustang vom „Pocket Inn“ abholen kann…“

„Was redest Du da!?“, sagte Dr. Okun unglaubwürdig und nervös.

„Der Wagen steht noch hier! Und sowohl Dick als auch Vanessa und Shorty meinen das Du nicht hier warst!“

„Das kann doch nicht sein…!“, konterte Tony verwundert und unglaubwürdig.

„Was spinnen die sich denn da wieder zusammen…!? Ich hab’ doch zwei Big Macs, zwei Cheeseburger, zwei Hamburger und eine 4-XL Tüte Pommes gegessen und eine große Cola getrunken…! MAN“

Komischerweise reagierte Dr. Okun nicht darauf.

Stattdessen fragte er Tony, was denn seine letzte bewusste Erinnerung ist bevor er bewusstlos wurde.

„Ich war auf der Hauptsraße in Las Payasadas…“, begann Tony nachdenklich zu erzählen. „Und da waren Tiere… Nur Tiere… Keine Menschen…“

„Und dann?“, fragte Dr. Okun neugierig und besorgt weiter.

„Dann habe ich ein Pferd angerempelt… und das Pferd hat dann mit mir gesprochen… und dann bin ich bewusstlos geworden…“, erzählte Tony nachdenklich weiter.

Tony hielt sich ganz bewusst mit detaillierteren Erklärungen, Schilderungen und Beschreibungen, vor allem aber mit den Schilderungen der sexuellen Erlebnissen zurück, da er wusste das Dr. Peter Silberman, der psychologische Leiter des Projekts, das Gespräch mit Dr. Okun mithörte.

„O.K. …!“, sagte Dr. Okun nach einiger Zeit nervös und besorgt.

„Bleib’ erst einmal auf der Ranch! BITTE! Bleib bitte da! Wir sind spätestens, aller, aller spätestens um dreizehn Uhr da! O.K.!?“

Tony ging zum Nachttisch und schaute auf seine Armbanduhr.

„Gleich elf…“, dachte er erleichtert er erleichtert und gab Dr. Okun ein gleichgültiges „Ja, ja…!“ als Antwort.

„O.K.!“, sagte Dr. Okun erleichtert.

„Dann bis gleich!“, und legte auf.

Tony seufzte erleichtert und ging mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen pfeifend in Anne-Maries Badezimmer.

„Gleich ist alles vorbei…! Gleich ist alles vorbei!“, dachte er freudig und erleichtert und ging unter die Dusche.

Tony drehte das Wasser auf, legte den Kopf in den Nacken, schloss die Augen und stöhnte entspannt.

Er genoss das angenehme, kühle Wasser auf seiner nackten Haut zu spüren und dementsprechend lange verweilte er auch unter der Dusche. Erst als die Haut an den Fingerspitzen langsam faltig wurde, stellte Tony das Wasser ab.

Tony stieg aus der Dusche und trocknete sich langsam und entspannt ab.

Als er komplett trocken war, ging er wieder in Anne-Maries Schlafzimmer und zog den Raumanzug wieder an.

Kaum hatte sich Tony angezogen, da klingelte wieder das Satellitentelefon.

Er konnte sich schon denken war ihn da jetzt anrief und kramte genervt das Satellitentelefon aus der Tasche des Raumanzugs und nahm ab.

„Ja…!?“, ätzte Tony genervt und gelangweilt ins Telefon.

„Ja hier spricht Dr. Silberman…!“, kam es ihn gelassen und leicht arrogant entgegen.

„Spreche ich mit Lieutenant Colonel Dr. Dr. Anthony Nelson?“

„Ja…!“, antwortete Tony genervt und leicht gereizt.

„Hier ist Lieutenant Colonel Dr. Dr. Anthony Nelson, Commander Pulsar-Explorer One!“

„Lieutenant Colonel Dr. Nelson…“, fuhr Dr. Silberman gelassen und rechthaberisch und leicht arrogant fort.

„Dr. Okun hat mir von Ihren Erlebnissen und Eindrücken der letzten achtundvierzig Stunden berichtet… Ich hätte da jetzt noch ein paar Fragen an Sie… Sind Sie dazu psychisch und physisch in der Lage?“

„Ja…!“, antwortete Tony kurz genervt und ging langsam aus dem Zimmer.

„Gut!“, fuhr Dr. Silberman mit freudigem Unterton, aber immer noch rechthaberisch und leicht arrogant fort.

„Meine Fragen beziehen sich einmal auf die Zeit von Ihrer Bewusstlosigkeit und auf die ersten Augenblicke nachdem Sie das Bewusstsein wiedererlangt haben. Haben Sie irgendwelche Erinnerungen an die Zeit in der Sie das Bewusstsein verloren hatten?“

„Nein…!“, antwortete Tony kurz und knapp aber wahrheitsgemäß und schlenderte den Flur in Richtung Treppenhaus entlang.

„Gut…!“, fuhr Dr. Silberman mehr oder weniger kühl und nüchtern aber immer noch rechthaberisch und leicht arrogant fort. „Können Sie mir sagen an was Sie sich erinnern können nachdem Sie das Bewusstsein wiedererlangt haben?“

„Ich bin in der Küche von dem Ranch-Haus wieder zu mir gekommen…“, begann Tony mit gelangweilten Unterton zu erklären und ging vorsichtig die Treppe runter.

„Da standen dann wieder Tiere um mich herum… mehrere Pferde und Hunde und ein Rabe… Einer von den Hunden hat mit dann erklärt das ich in einem Paralleluniversum gelandet bin und dann haben wir im Esszimmer gemeinsam gegessen… Danach bin ich hoch ins Schlafzimmer von der Rancher-Tochter gegangen und habe mich schlafen gelegt…“

Schweigen.

Dr. Silberman sagte kein Wort, was Tony aber nur recht war.

Und so schlenderte er gelassen und entspannt den großen Hauptflur des Ranch-Hauses zur Küche entlang. Tony wollte gerade die Tür zur Küche öffnen, da meldete sich Dr. Silberman wieder.

„Lieutenant Colonel Dr. Nelson?“, begann er mehr oder weniger kühl und nüchtern aber mit einem besorgten Unterton.

„Ja!?“, antwortete Tony leicht genervt.

„Lieutenant Colonel Dr. Nelson…“, fuhr Dr. Silberman gelassen, kühl und nüchtern fort. „Sie befinden sich zur Zeit in einem Amnesietischen Schockzustand! Das heißt, sie haben nicht nur Teile Ihrer Erinnerung temporär verloren, es haben sich anscheinend auch Ihre Bewusstseinsebenen verschoben… Das heißt Sie nehmen Ihre Umwelt zur Zeit vollkommen anders wahr. Abstrakter und surrealer. Die Tiere stehen dabei für Ihre vertrauten Mitmenschen und das Paralleluniversum für die verschobenen Bewusstseinsebenen. Aber das ist alles nur ein temporärer Zustand! Bleiben Sie auf der Ranch und warten Sie dort auf uns! Am wichtigsten ist jetzt das Sie sich psychisch nicht belasten! Legen Sie sich am besten wieder hin!“

„Ja ist gut…!“, sagte Tony gelangweilt und desinteressiert, legte auf und ging in die Küche.

~~~~Tag 4~~~~

An der Spülzeile stand Cessy und machte den Abwasch.

Das überraschte Tony jedoch nicht sonderlich, denn wenn Dr. Silbermanns Diagnose tatsächlich stimmen würde, stand da jetzt nicht Cessy das Pony an der Spüle, sondern Reanna Hamaester, Anne-Maries Mutter und die Ehefrau von James Hamaester, dem Rancher.

Und so reimte sich Tony zusammen: „Durch die Verschiebung der Bewusstseinsebenen sehe ich jetzt nicht die Reanna, also eine Menschen-Frau, sondern ein weißes Pony!“

Tony setzte sich an den großen, runden Küchentisch, reckte und streckte sich entspannt und gähnte genüsslich.

Cessy drehte ihren Kopf zu Tony um und lächelte ihn freudig an.

„Guten Morgen Du Langschläfer!“, begrüßte sie Tony freudig und schaute demonstrativ auf die große, runde Küchenuhr.

„Hast Du gut geschlafen? Das Frühstück hast Du jetzt leider verpasst…! Wir wussten ja auch nicht ob wir Dich wecken sollen…“

„Ja…“, antwortete Tony gelassen. „Habe ich!“

„Fein!“, antwortete Cessy freudig und widmete sich wieder dem Abwasch. „Wir essen übrigens um eins…“

„Aha ja…!“, sagte Tony und begannt Cessys alten, geilen Hintern zu betrachten.

„Ich habe vorhin übrigens mit dem psychologischen Leiter des Projekts telefoniert…“, fuhr Tony fort.

„Aha ja…!“, sagte Cessy gelassen und fragte was er, der psychologische Leiter, denn meinte.

„Er meint das ich durch den Aufprall bei der Bruchlandung in einen Amnesietischen Schockzustand geraten bin und sich dadurch meine Bewusstseinsebenen verschoben haben wodurch ich meine Umwelt jetzt temporär anders wahrnehme…“, antwortete Tony freudig.

„Aha ja…!“, sagte Cessy wenig überrascht und gleichgültig. „Und was bedeutet das?“

„Nun…“, begann Tony freudig gelassen zu erklären.

„Das bedeutet das jetzt gerade nicht ein weißes Pony vor mir steht, sondern Misses Reanna Hamaester!“

„Wenn Du meinst…“, seufzte Cessy gleichgültig und desinteressiert und fragte sarkastisch, wen denn die anderen Tiere darstellen sollten.

„Ich weiß es nicht…“, antwortete Tony gelassen. „Vielleicht James und Anne-Marie… Das wird sich ja aber aufklären wenn dieser Schockzustand vorüber ist!“

Cessy reagierte nicht darauf.

„Ich werde übrigens um dreizehn Uhr abgeholt!“, fuhr Tony freudig fort. „Vielleicht können die Jungs ja noch was mitessen…“

„Ja, ja…“, seufzte Cessy leicht genervt. „Wenn Du meinst…“

Tony sagte nichts weiter, legte die Hände entspannt in den Nacken und betrachtete weiter Cessys geilen Hintern, was Cessy natürlich nicht entging.

„Mhm…!“, dachte er dabei. „Den Arsch würde ich ja zu gerne mal nehmen…!“

„Was gibt es eigentlich zu essen?“, fragte Tony neugierig während er Cessys geilen Hintern weiter betrachtete.

„Reh mit Roast Potaoes und Rancher-Soße…“, antwortete Cessy freundlich und wackelte dabei keck mit ihrem geilen Hintern.

„Mhm…! Lecker…!“, sagte Tony mit frechem Unterton, wobei er sowohl das Essen als auch Cessys geilen Hintern meinte.

Cessy drehte ihren Kopf zu Tony um und lächelte Tony verführerisch an.

Tony erwiderte ihr Lächeln und richtete sich auf um ihren geilen Hintern besser betrachten zu können.

Cessy zwinkerte Tony verführerisch zu und fragte ihn frech und verführerisch, ob er sie eigentlich attraktiv findet.

„Natürlich…!“, antwortete Tony frech und stand langsam auf.

Cessy zwinkerte Tony verführerisch zu und hob ihren Schweif ein wenig an und zur Seite.

„Mhm…!“, stöhnte Tony leise auf und nährte sich Cessy ganz langsam und vorsichtig.

Cessy verstand, machte ihre Hinterbeine ein wenig auseinander und hob ihren Schweif noch ein wenig höher.

Vorsichtig drückte Tony seinen Oberkörper an Cessys rechte Kruppe und begann mit seiner linken Hand ganz sanft und zärtlich die Innenseite ihres Unterschenkels zu streicheln.

„Na…“, stöhnte er ihr leise und verführerisch zu. „Gefällt Dir das Du geiles altes Pony!?“

„Mhm…!“, stöhnte Cessy und hob demonstrativ ihren Schweif.

Tonys Herz und Atem begannen zu rasen.

„Mhm…!“, dachte er erregt während er seine linke Hand langsam zu Cessys Scheide hoch gleiten ließ.

„Hoffentlich hält dieser Amnesietische Schockzustand noch ’ne ganze Weile an…! Wobei… Reanna ist ja auch ’ne mega geile Milf…!“

Cessy hob ihren Schweif zur Seite und machte die Beine weiter auseinander.

Tony verstand und begann mit seiner linken Hand Cessys Scheide sanft zu streicheln.

Zu seiner großen Überraschung und Verwunderung hatte sie für ein Groß-Pony mit einem Stockmaß von gerade einmal 148 cm eine verhältnismäßig große Scheide.

„Mhm…!“, stöhnte Tony Cessy lustvoll an. „Du hast aber eine große Scheide…!“

„Mhm…!“, stöhnte Cessy zurück ohne Tony dabei anzusehen. „Ich hatte ja auch schon neun Fohlen!“

„Wow!“, sagte Tony überrascht und begeistert und ließ seine elektrisierten Fingerspitzen ganz sanft und zärtlich zwischen Cessys Schamlippen gleiten. „Dann bist Du ja ’ne richtig geile, reife Milf!“

„Scheint wohl so…!“, grinste Cessy frech und verführerisch und ließ ihre große, voluminöse Scheide zucken.

Tony verstand und ließ stöhnend seinen Zeige- und seinen Mittelfinger in Cessys große, voluminöse Scheide gleiten.

Cessy zuckte zusammen und stöhnte lustvoll auf und ließ ihre Scheide weiter zucken.

Die Vorstellung das Cessy schon neun Fohlen hatte, machte ihn noch geiler.

Tony ließ seinen Zeige- und seinen Mittelfinger tiefer in Cessys große, voluminöse Scheide gleiten, bis er ihren dicken Kitzler spürte.

Cessys Kitzler begann sofort rhythmisch zu zucken und ihre große, voluminöse Scheide begann sich mit Flüssigkeit zu füllen.

Tony begann Cessy rhythmisch zu fingern. Mit flinken Fingerbewegungen verwöhnte er ihren dicken Kitzler und ihre große, voluminöse Scheide.

„Geil…!“, stöhnte er und verstärkte das Fingern. Dabei tropfte Flüssigkeit aus Cessys großer, voluminöser Scheide.

Tonys Atem wurde schwerer und tiefer und er begann zu stöhnen. Erst jetzt spürte er auch wie sein harter, steifer Penis wild zu zucken begann.

Er wusste was das zu bedeuten hatte und angelte sich mit dem rechten Fuß gekonnt einen kleinen, rechteckigen hölzernen Hocker, der an der Spülzeile stand und manövrierte ihn geschickt hinter Cessy.

Cessy machte ihre Beine so weit wie möglich auseinander und ihren Schweif zur Seite und begann lustvoll und verführerisch zu stöhnen.

Tony stieg vor Freude und Lust grinsend und stöhnend auf den kleinen Hocker, öffnete den entsprechenden Reißverschluss an seinem Raumanzug und holte seinen harten, steifen Penis raus.

Stöhnend strich er mit der Penisspitze über Cessys zuckende Scheide und drang dann langsam und lustvoll und genussvoll in sie ein.

Cessy begann sofort laut und lustvoll zu stöhnen, als Tony seinen harten, steifen Penis in ihre große, voluminöse Scheide eindrang.

Tony verstand: Er krallte sich mit seinen Händen an Cessys Hüfte fest und begann sie sofort hart und fest zu stoßen.

Cessy stöhnte laut und tief und ließ ihre große, voluminöse Scheide rhythmisch zucken.

„Oh Gott ist das geil!“, stöhnte Tony immer wieder während er Cessy lust- und kraftvoll fickte.

„Ja…!“, stöhnte Cessy zurück und spannte ihre Beckenmuskulatur an.

„Come on! Mach mir den Hengst! Besorg’s der alten Stute! Ja, ja! Come on! Besorg’s der alten Stute!“

„Oh Du geile Milf!“, stöhnte Tony laut und klatschte Cessy dabei mit der rechten Hand lustvoll auf die Schenkel während er sie lust- und kraftvoll fickte…

„Ich mach’ Dir noch ein Fohlen!“

„Mhm…!“, stöhnte Cessy und spannte ihre Beckenmuskulatur weiter an.

Cessys nasse, rhythmisch zuckende große, voluminöse Scheide umschloss Tonys harten, steifen Penis jetzt so fest, dass er sie noch härter und fester stoßen musste.

„Oh Gott ist das geil…!“, stöhnte Tony wieder und immer wieder. „Oh Gott ist das geil…!“

Dabei stieß er Cessy so stark und fest, dass sie mit ihrem Bug rhythmisch gegen die Spülzeile stieß.

Tony stieß Cessy so hart und fest das Spülzeile und das darauf stehende Geschirr zu wackeln begannen.

Doch das interessierte die beiden nicht. Stattdessen stöhnten die beiden um die Wette und gaben sich voll und ganz hin.

„Ja, Ja…!“, stöhnte Tony laut. „Oh Gott, Du bist so geil…!“

Cessy erwiderte Tonys Stöhnen.

„Come on!“, stöhnte sie lustvoll. „Besorg’s der alten Stute!“

„JAAA…!“, stöhnte Tony und begann Cessy so hart und fest zu stoßen wie er konnte.

„Ich mach’ Dir noch ein Fohlen!“

Und so dauerte es auch nicht lange bis er kam.

„Du…“, stöhnte er Cessy verliebt zu, als er spürte wie die ersten Spermatropfen kamen. „Ich komme…!“

„Ja…!“, stöhnte Cessy lustvoll. „Lass es spritzen! Spritz’ alles in mich rein!“

Tonys Herz und Atem begannen zu rasen.

„Es kommt!“, stöhnte er. „Es kommt! Jetzt…!“

Dann kam der erste Spermaschub.

Tony krallte sich so fest er konnte an Cessy fest und drückte seinen pulsierenden und zuckenden Penis so tief und fest er konnte in ihre Scheide.

„Es kommt! Es kommt!“, stöhnte er und spritzte noch einen zweiten Spermaschub in Cessy ab.

Cessy stöhnte laut auf.

Ihr alter, geiler Körper begann wild und unkontrolliert zu zucken.

Tony stöhnte und keuchte vor Lust und Erregung. Dann kam der dritte und letzte Spermaschub.

Sein Herz und sein Atem rasten.

Nur langsam entspannte sich sein Körper.

Und so dauerte es auch eine gefühlte Ewigkeit bis sein harter, steifer Penis abschlaffte und mit einem schmatzenden Geräusch aus Cessys Scheide flutschte.

Tony stieg von dem kleinen Hocker herunter, schüttelte die restlichen Spermatropfen von seinem Penis ab und packte seinen Penis wieder ein.

Tony stemmte seine Hände an die Hüften und schaute befriedigt zu wie sein Sperma aus Cessys Scheide floss.

Cessy stöhnte noch einmal entspannt und befriedigt auf und schob mit ihren Hinterbeinen den kleinen Hocker weg und drehte sich zu Tony um.

Sie ging einen Schritt auf Tony zu und gab ihn einen kurzen, aber sanften Kuss und ging dann im schnellen Schritt aus der Küche in den Garten raus.

Neugierig und interessiert schaute er Cessy hinterher: Kaum war sie aus der Küche raus, trabte sie schnell zum „Luderplatz“, dem Abfall- und Kompostplatz der Ranch. Sie machte ein Hohlkreuz und senke ihr voluminöses Becken. Dann zuckte sie noch ein-, zweimal und ließ dann ihren Liebessaft zusammen mit Tonys restlichen Sperma ab.

Ein Anblick, der Tony wieder geil machte.

Allerdings fragte er sich in diesem Augenblick auch, ob Cessy, wenn sie in Wahrheit denn tatsächlich ein Mensch sein sollte, nicht doch eher auf die Toilette des Ranch-Hauses gegangen wäre.

Als Cessy fertig war, kam sie mit einem glücklichen und befriedigenden Lächeln und Gesichtsausdruck wieder in die Küche zurück getrottet.

„Du kannst schon mal den Tisch decken…“, sagte sie zu Tony freudig und erwartungsvoll und deutete mit ihrem Kopf auf die Schränke mit dem Geschirr.

„Klar!“, antwortete Tony selbstverständlich und holte das Alltagsgeschirr aus dem Schrank und fragte für wie viele Personen decken soll.

„Wir sind heute Mittag sieben…“, antwortete Cessy gelassen und trottete gemütlich zum Kühlschrank rüber wo sie gekonnt Zwiebeln und Tomaten für die Rancher-Soße rausholte.

Nachdem sie die Zwiebeln und Tomaten auf einer der Arbeitsplatten abgelegt hatte, ging sie zu einem der beiden Backöfen und stellte diesen an.

Tony deckte den großen, runden Küchentisch und fragte Cessy, ob er ihr noch was helfen könne.

„Nein…!“, antwortete Cessy fürsorglich und liebevoll. „Die anderen kommen auch gleich!“

Tony schaute auf die große, runde Küchenuhr.

„Kurz vor zwölf… In gut einer Stunde ist das hier alles vorbei…!“, dachte er zu seiner eigenen Verwunderung nicht freudig, sondern nachdenklich.

Er wollte Cessy gerade fragen, ob er auch noch für das Rettungs- und Bergungsteam mitdecken kann, da kamen, Emma, Jakima, Bolle, Munin und ein weiterer Kolkrabe in die Küche.

Tony setzte sich an den großen, runden Küchentisch und schaute neugierig und interessiert zu was jetzt geschah: Emma, Jakima und Bolle trugen jeweils einen Rehbock, die sie auf dem Boden vor der Küchenzeile ablegten, während Munin und der andere Kolkrabe auf die große Arbeitsplatte der Küchenzeile flogen. Dann nahm Cessy die drei Rehböcke und legte sie nacheinander auf die große Arbeitsplatte. Munin und der andere Kolkrabe schnitten mit ihren messerscharfen Schnäbeln die Haut der Rehböcke auf. Cessy schob den kleinen, hölzernen Hocker an die Arbeitszeile, so dass die Hunde bequem auf die Arbeitsplatte springen konnten. Während Emma die Rehböcke am Hals festhielt, zogen Jakima und Bolle gekonnt die „Decke“, also die Haut und das Fell ab. Nachdem die drei Rehböcke aus der Decke geschlagen waren, zerteilten Munin und der andere Kolkrabe die Rehböcke gekonnt und mundgerechte Teile, während Cessy gekonnt einen großen Bratentopf aus dem Schrank holte und auf der Arbeitsplatte abstellte. Munin und der andere Kolkrabe warfen die Fleischstücke und einige große Stücke Butter und Gemüse in den Bratentopf. Cessy füllte eine Messkanne mit Wasser und schüttete dieses mit in den Bratentopf während Emma den vorgeheizten Backofen öffnete.

„Munin und Hugin…“, sagte Cessy auffordernd zu den beiden Kolkraben und deutete auf den gefüllten Bratentopf. „Könntet Ihr mal bitte…!?“

Munin und Hugin, beiden Kolkraben, nicken Cessy zustimmend zu, flatterten auf die Griffe des Bratentopfs und flogen diesen zum Backofen wo die den Topf auf die Klappe des Backofens abstellten.

Cessy schob den Bratentopf in den Backofen, schloss diesen und holte einen großen Topf und eine große Bratpfanne aus dem Schrank während Emma, Bolle und Jakima Kartoffeln aus dem Kartoffellager holten.

Cessy nahm den Korb mit den Kartoffeln, schüttete die Kartoffeln in eine der Spülen und wusch sie ab.

Munin und Hugin holten die Kartoffeln aus der Spüle, schälten sie mit ihren messerscharfen Schnäbeln, schnitten sie in Scheiben und warfen sie in die vorgeheizte gusseiserne Bratpfanne, während Cessy und Emma die Rancher-Soße ansetzten.

Tony beobachtete das ganze Szenario nachdenklich.

„Nein…!“, begann er zu denken.

„Das können hier keine echten Tiere sein! Nein! Dazu ist das hier alles einfach zu perfekt! Das würden… nein, das können echte Tiere einfach nicht so hinbekommen! Nein! Unmöglich! Das ist einfach unmöglich! Zumindest auf diesem Planeten…“

Es war in diesem Moment das erste Mal das er Dr. Silbermans Diagnose zumindest im Ansatz zustimmte.

Tony rieb sich nachdenklich das Kinn und schaute auf die große, runde Küchenuhr.

„Kurz vor eins…“, dachte er und seufzte nachdenklich.

Er wusste das er jetzt eine Entscheidung treffen musste, beziehungsweise etwas sagen musste. „Ich werde übrigens um eins abgeholt…!“, sagte er nach einiger Zeit des Nachdenkens nachdenklich in die Runde.

„Ach ja!?“, sagte Emma vorwurfsvoll. „Was macht Dich denn da so sicher?“

„Ich habe vorhin mit dem psychologischen Leiter des Projekts telefoniert…“, begann Tony zu erklären.

„Aha ja…!“, sagte Emma nachdenklich. „Und was meinte er“

„Er meint das ich durch den Aufprall bei der Bruchlandung in einen Amnesietischen Schockzustand geraten bin und sich dadurch meine Bewusstseinsebenen verschoben haben wodurch ich meine Umwelt jetzt temporär anders wahrnehme…“, antwortete Tony.

„Aha ja…!“, sagte Emma gleichgültig. „Und was bedeutet das?“

„Nun…“, erklärte Tony weiter.

„Das bedeutet, dass mir jetzt gerade keine echten Tiere gegenüberstehen, sondern Menschen die ich nur als Tiere wahrnehme!“

„Nun ja…“, sagte Emma schulmeisterlich. „Wir werden ja sehen!“

Tony lächelte Emma verkrampft an und schaute nervös auf die große, runde Küchenuhr.

Ein Uhr.

Tony schaute sichtlich nervös und angespannt aus den Fenstern und der offenen Küchentür zum Garten hin.

„Warum so nervös?“, fragte Emma mit einem leicht sarkastischen Unterton und schaute demonstrativ auf die große, runde Küchenuhr.

„Ach ja!“, fuhr sie sarkastisch fort. „Das Rettungs- und Bergungsteam wollte ja um ein Uhr hier sein!“

„Ja…!“, sagte Tony sichtlich verlegen und schaute ebenfalls auf die Küchenuhr.

Fünf Minuten nach eins.

„Die müssten auch gleich hier sein…!“, fuhr er verlegen fort und schaute wieder nervös und angespannt aus den Fenstern.

„Na ja…“, seufzte Emma sichtlich genervt. „Wir werden ja sehen…! Aber jetzt essen wir erst einmal!“

Irritiert und verwundert schaute Tony auf den großen, runden Küchentisch: Bei all dem nervösen und ungeduldigem Warten hatte er gar nicht bemerkt, dass die Tiere das Essen bereits schon aufgetischt und sich an den Tisch gesetzt hatten.

Vollkommen perplex nahm er sich ein Stück von dem Reh, einige Roast Potaoes und etwas Rancher-Soße und begann vorsichtig, ja fast schön zögerlich zu essen.

Dabei schaute er immer wieder abwechselnd auf die Küchenuhr und aus den Fenstern.

„Verdammt!“, dachte er sichtlich nervös und angespannt. „Schon viertel nach eins…! Wo bleiben die denn bloß…!?“

Emma schaute Tony mit großen Augen erwartungs- und liebevoll an.

Natürlich wusste er, dass das nur gestellt war und Emma ihn wieder aufziehen wollte.

„Was ist denn los mein Süßer?“, fragte sie mit gespielter und aufgesetzter Neugierde. „Warum so nervös? Wartest Du auf was?“

Tony hustete verlegen und schaute wieder auf die Küchenuhr.

Sein Herz begann zu rasen.

„Gleich halb zwei…“, er nervös und angespannt. „Das kann doch nicht so lange dauern…!“

Tony schaute suchend aus den Fenstern in der Hoffnung auf dem befestigten Feldweg zur Hamaester-Ranch oder aber zumindest am Horizont die Fahrzeuge des Bergungs- und Rettungsteams zu erkennen.

Doch so sehr er auch suchte, er konnte nichts finden, beziehungsweise nichts erkennen.

„Na wo bleibt das Rettungs- und Bergungsteam denn nun!?“, fragte Emma ihn rechthaberisch und schaute dabei wieder demonstrativ auf die Küchenuhr.

Tony schaute ebenfalls wieder auf die Küchenuhr.

„Verdammt!“, dachte er panisch. „Kurz vor zwei…! Was zum Teufel stimmt denn da nicht!?“

Emma schaute Tony besorgt an, sprang von ihrem Stuhl und ging zu Tony.

Sie legte ihren Kopf in seinen Schoß und schaute ihn mit großen Augen besorgt an.

Tony erwiderte ihre Blicke und streichelte ihr mit zittrigen Händen über ihren wunderschönen Kopf. Dann schaute er wieder auf die Küchenuhr.

Zwei Uhr.

Tony seufzte an der Grenze zur Panik angespannt und nervös.

Dann schaute er Emma tief und fest in wunderschönen Augen und stand vollkommen apathisch auf.

„Jetzt gibt es nur noch einen Weg herauszubekommen was hier eigentlich los ist…!“, sagte Tony energisch und angespannt und ging schnellen Schritts aus der Küche.

„Tony!“, rief Emma ihm besorgt hinterher. „Was hast Du denn jetzt vor!?“

Tony blieb stehen, drehte sich um, schaute Emma ernst an und seufzte genervt.

„Ich tue jetzt das, was ich schon gleich nach der Bruchlandung in der Wüste hätte tun sollen!“, sagte er verärgert ohne Emma dabei anzuschauen und ging wieder.

„Und das wäre?“, fragte Emma besorgt und neugierig.

„Ich fahre jetzt zur Duncan Airbase und melde mich persönlich zurück!“, sagte Tony im Hinausgehen verärgert und genervt und machte eine Abschiedshandbewegung zu den Tieren in der Küche.

Die Tiere schauten zuerst sich, dann Tony und schließlich Emma ratlos und besorgt an.

Emma verstand und lief Tony hinterher.

„Tony!“, rief sie ihm aufgeregt und besorgt hinterher. „Tony! Warte doch! Bitte! Fahr’ nicht! Bitte! Bleib’ hier! Bitte! Bitte bleib’ hier! Bitte! Du machst einen großen Fehler wenn Du da hin fährst! Bitte! Bitte bleib’ hier!“

Doch Tony reagierte nicht darauf und suchte vor dem Ranch-Haus nach einem passenden Wagen.

Zu seiner großen Überraschung und Verwunderung stand das rote 1966er Ford Mustang Cabrio neben dem Autoschuppen des Ranch-Hauses.

Tony fragte sich nach den ganzen Erlebnissen der letzten Tage gar nicht erst wie wohl der Wagen von Las Payasadas zur Hamaester-Ranch gekommen war, sonder stieg einfach ein.

Als er starten wollte, sprangen plötzlich Emma, Jakima, Bolle, Munin und Hugin in den Wagen.

Doch Tony beachtete die fünf nicht.

Er startete einfach den Wagen und fuhr mit quietschenden, durchdrehenden Reifen und einer Staubwolke hinter sich los.

Emma schaute Tony besorgt an und legte ganz vorsichtig und sanft ihre linke Pfote auf Tonys rechten Oberschenkel. Doch Tony reagierte nicht darauf.

Stattdessen schaltete er den MP3-Player ein und klickte sich konzentriert durch die Playlist.

Nach einiger Zeit stoppte er, drehte die Musikanlage voll auf, griff das Lenkrad mit beiden Händen und beschleunigte den Mustang spürbar.

Aus den Boxten tönte das Lied „Paranoid“ von Black Sabbath.

Tony summte zu der Melodie mit, tippte im Takt auf das Lenkrad und beschleunigte den Wagen weiter.

„Finished with my woman ’Cause she couldn’t help me with my mind!“, begann er laut mitzusingen und beschleunigte weiter.

„People think I’m insane Because I am frowning all the time! All day long I think of things But nothing seems to satisfy! Think I lose my mind if I don’t find something to pacify! CAN YOU HELP ME OCCUPY MY BRAIN!?“

Die letzte Zeile schrie er so laut er konnte und beschleunigte den Mustang auf seine Höchstgeschwindigkeit von einhundertzwanzig Meilen.

Und so donnerte Tony zusammen mit seinen Begleitern in der sengenden Nachmittagssonne über die staubigen Straßen von Bone County.

Emma schaute Tony während der ganzen Fahrt besorgt an, doch Tony reagierte nicht darauf.

Es dauerte auch nicht lange bis sie die Duncan Airbase erreicht hatten.

Mit quietschenden und qualmenden Reifen bog Tony mit einem gekonnten Drift in die Zufahrtsstraße zur Airbase ein und bremste erst vor dem ersten Kontrollpunkt zur eigentlichen Einfahrt ab.

Tony hielt vorschriftsmäßig an. Zu seiner Verwunderung war der Posten nicht besetzt.

„Boah nee!“, dachte er sichtlich gereizt und genervt. „Warum müssen die ausgerechnet jetzt ihre Siesta halten!? So eine gottverdammte Scheiße!“

Tony stieg aus, ging in das Gebäude des Kontrollpostens und öffnete die Schranke. Dann stieg er wieder ein und fuhr mit Vollgas zur Haupteinfahrt der Duncan Airbase.

Erst als er am Horizont das massive Gittertor der Haupteinfahrt erblickte, bremste er den Wagen auf die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit herunter.

Tony stoppte an der gelben Haltelinie, stoppte den Wagen und stellte den Motor ab. Dann stieg er aus und ging schnellen Schrittes zur Wache um sich zu melden.

„Endlich!“, dachte er voller Freude und Erleichterung. „Gleich ist alles vorbei! Gleich ist alles vorbei!“

Doch zu seiner großen Verwunderung war auch die Wache nicht besetzt.

Ein nicht zu beschreibendes ungutes Gefühl kam in ihm auf.

„Was zum Teufel…!?“, dachte er entsetzt und perplex und öffnete mit zittrigen Händen das Personentor.

Zögerlich klopfte er an die Scheibe der Zugangskontrolle.

„Hallo…!?“, rief er vorsichtig und unsicher. „Ist da jemand? Irgendjemand?“

Keine Reaktion.

Tony rieb sich nachdenklich das Kinn und kratzte sich am Kopf und ging zum zweiten, hinteren Tor der Einfahrt für die Kraftfahrzeuge.

Mit zittrigen Händen öffnete er unsicher das große, schwere Tor und ging nach vorne zum ersten Tor und öffnete auch dieses. Dann ging er wieder zum Wagen zurück und stieg ein.

Emma schaute Tony mit ihren wunderschönen Augen neugierig und erwartungsvoll an.

„Und!?“, fragte sie ihn aufgeregt. „Wie schaut es aus?“

„Gut…!“, antwortete Tony vollkommen apathisch und gleichgültig ohne Emma dabei anzuschauen. „Es ist alles gut…!“

Dann startete er den Motor und fuhr langsam los.

Natürlich war gar nichts gut, und das wussten sowohl Tony als auch Emma und die anderen seiner Begleiter.

Vorsichtig und zögerlich fuhr Tony über das weitläufige Gelände der Airbase zum NASA CRC, dem Control and Reporting Center der Weltraum- und Raumfahrtbehörde auf der Duncan Airbase.

Verwundert und irritiert schaute sich Tony um. Zu seiner Überraschung und seinem Entsetzen befanden sich auch auf dem Gelände der Airbase keinerlei Menschen, und auch sonst war es auf dem Gelände der Airbase ruhig. Keine Flugzeuge starteten und landeten und keine Fahrzeuge fuhren umher.

Tony schluckte und beschleunigte ein wenig.

„Wo zum Teufel sind die denn alle hin…!?“, dachte er verzweifelt und schaute sich weiter um.

Tony hielt an.

Vorsichtig stützte er sich mit beiden Händen auf dem Lenkrad ab und stand ganz langsam, ja fast schon andächtig auf.

Ungläubig schaute er sich um.

Die Flugzeuge und Fahrzeuge standen vorschriftsmäßig auf ihren vorgegebenen und vorgeschriebenen Stellflächen sowie in ihren Hallen und Unterständen. Sein Herz begann zu rasen. Er fühlte sich als ob er in einem Meer auf Beton schwamm, der gerade am Trocknen war.

Nach einiger Zeit ließ Tony das Lenkrad los, sackte wieder in den Sitz und rieb sich nachdenklich das Kinn.

Zögerlich, ja fast schon ängstlich fuhr er weiter.

„Wie kann das sein…!?“, dachte Tony vollkommen verwirrt. „Was ist das bloß für ein komischer Schockzustand in dem ich mich hier befinde…!? So was gibt es doch gar nicht…! Einen Schockzustand in dem die Menschen um einen herum komplett verschwinden…! Irgendwann muss ich doch mal wieder zu mir kommen wenn es so was denn wirklich gibt…!“

Vielmehr glaubte Tony jetzt daran, dass er sich in einer Art Mischung aus Wach- und Tiefenkoma befand.

Und so fuhr er weiter langsam und zögerlich zum CRC.

Dementsprechend lange dauerte eine ganze Zeit bis Tony schließlich beim CRC der Weltraum- und Raumfahrtbehörde ankam.

Zu seiner Überraschung standen auch auf den Mitarbeiterparkplätzen des CRC der Weltraum- und Raumfahrtbehörde keinerlei Fahrzeuge.

Nervös suchte Tony nach seinem persönlichen Parkplatz auf dem Mitarbeiterparkplatz des CRC.

Es dauerte eine ganze Zeit bis er seinen Parkplatz gefunden hatte, da auch die Namens- und Nummernschildern, welche die einzelnen Parkplätze markierten, nicht da waren.

Tony fuhr auf seinen Parkplatz vor dem Eingangsgebäude des CRC, stoppte den Wagen, stellte den Motor ab und stieg am ganzen Körper zitternd aus.

Emma und die anderen Tiere folgten ihm.

Und obwohl Tony die Antwort, beziehungsweise das Ergebnis eigentlich schon kannte, ging er mit zittrigen Beinen vor den Wagen, um zu schauen ob auch sein Namens- und Nummernschild nicht vorhanden war.

Und tatsächlich: auch auf seinem Parkplatz war kein Namens- und Nummernschild vorhanden.

Tony schluckte und ging mit zittrigen Beinen nachdenklich zum Eingangsgebäude des CRC.

Mit zittrigen Händen öffnete er nervös die große gläserne Eingangstür, schloss kurz die Augen seufzte und ging zögerlich, ja fast schon ängstlich in das Gebäude.

Es wunderte Tony auch nicht mehr wirklich das die Wache und der Empfang des CRC nicht besetzt waren und sich auch sonst im Eingangsbereich keine Menschen tummelten.

Auch wunderte ihn nicht das plötzlich auch noch Cessy, Crissi und Skip in die Eingangshalle des CRC getrottet kamen.

Nur er, Emma, Bolle, Jakima, Munin, Hugin Cessy, Crissi und Skip standen einsam und verlassen in der großen, verglasten Eingangshalle des CRC.

Tony seufzte und schaute fragend in die Runde.

Die Tiere erwiderten Tonys Blicke.

Zögernd ging Tony zusammen mit den Tieren gleich zum MCC, dem Mission Control Center des CRC durch.

„Jetzt kommt hoffentlich der Augenblick der Wahrheit…!“, dachte Tony nervös und angespannt.

Sein Herz und sein Atem rasten. Mit zittrigen Armen und Händen, die sich wie Gummi anfühlten, öffnete Tony die große Doppeltür zum Space Exploration Control Room des MCC.

Zu seiner großen Verwunderung und Überraschung war der große, zweigeschossige und komplett fensterlose Raum nahezu komplett dunkel. Nur die Notbeleuchtung über den Türen und der einzelnen Arbeitsplätze tauchte den großen Raum in ein fahles, aber angenehm warmes Licht.

Mit sicherem Schritt ging Tony über die dunkle Galerie des Space Exploration Control Rooms zum Dispatcher Room des Space Exploration Control Rooms und schaltete die Saalbeleuchtung ein.

Mit einem lauten Knall ging die Saalbeleuchtung des Space Exploration Control Rooms an und hüllte ihn in ein helles, weißes, aber angenehmes Licht.

Sichtlich aufgeregt und nervös schaute Tony aus dem Fenster des Dispatcher Rooms in den Space Exploration Control Room hinunter.

Zu seinem großen Entsetzen waren auch dort keine Menschen sondern nur die leeren Arbeitsplätze.

Tony schluckte und ging sichtlich verunsichert und verängstigt in den Space Exploration Control Room runter.

Die Tiere folgten ihm schweigend.

Mit zittrigen Beinen schritt Tony die einzelnen Arbeitsplätze ab.

Unglaubwürdig schaute er sich um: Die einzelnen Arbeitsplätze waren leer und unberührt. Wie am Tag der Fertigstellung.

Tony schluckte und schaute sich die einzelnen Arbeitsplätze genauer an: Genau wie auf dem Parkplatz befanden sich auch an den einzelnen Arbeitsplätzen keine Namensschilder, sondern nur die Bezeichnungen der einzelnen Posten/Positionen.

Sein Herz und sein Atem begannen wie die Triebwerke des Stargazers zu rasen als er sich seinem Arbeitsplatz im Space Exploration Control Room nährte.

„Astronaut Commander“ stand in schwarzen Lettern auf dem schweren Messingschild, aber nicht sein Name.

Andächtig strich er über das Schild.

Tony schloss die Augen, legte den Kopf in den Nacken und schluckte.

„O.K. …!“, dachte er verzweifelt. „O.K. …! Das war’s dann wohl…!“

Er atmete noch einmal tief durch und öffnete die Augen.

Tony seufzte noch einmal und holte mit zittrigen Händen das Satellitentelefon raus und wählte die Durchwahl von Dr. Okun.

Der Ton der Rufkontrolle erklang und das Telefon an Dr. Okun leeren Arbeitsplatz im Space Exploration Control Room begann ebenfalls zu klingeln.

Tony schaute neugierig auf den leeren Arbeitsplatz und das klingelnde Telefon und wartete.

Es dauerte nicht lange bis Dr. Okun abnahm.

Im dem Augenblick in dem Dr. Okun abnahm verstummte auch das Klingeln des Telefons an dem leeren Arbeitsplatz.

Vorsichtig ging Tony zu dem leeren Arbeitsplatz.

„Tony!“, rief Dr. Okun Tony vollkommen aufgeregt und freudig entgegen.

„Mensch wo steckst Du denn bloß!? Wir kommen hier gerade von der Hamaester-Ranch und nach Aussage von James, Reanna, Anne-Marie und Nick warst Du in den letzten sechsundneunzig Stunden gar nicht da! Die haben Dich vor drei Wochen das letzte Mal gesehen! Und von einer Bruchlandung in der Wüste haben die auch nichts mitbekommen, geschweige das Wrack vom Stargazer gefunden! Die Hamaesters haben damit genau die selbe Aussage wie Dick, Shorty und Vanessa gemacht! Und das unabhängig voneinander! Und das deckt sich jetzt auch noch alles mit unseren bisherigen Beobachtungen, Berechnungen und Erkenntnissen! Und…“

„Wo seid Ihr jetzt gerade…?“, unterbrach Tony Dr. Okun mit zittriger Stimme aber energischem Unterton.

„Wir sind von der Hamaester-Ranch sofort ins Mission Control Center auf der Airbase zurückgefahren…“, begann Dr. Okun aufgeregt und freudig zu erklären.

„Und Ihr seid jetzt gerade auch im Space Exploration Control Room?“, unterbrach Tony Dr. Okun skeptisch.

„Öhm, ja…?“, antwortete Dr. Okun verwundert und überrascht. „Warum fragst Du?“

„Nun…“, begann Tony rechthaberisch zu erklären.

„Das ist merkwürdig… Ich bin hier nämlich auch gerade im Space Exploration Control Room… Genauer gesagt, stehe ich jetzt gerade neben Dir…!“

Dr. Okun schluckte.

Sein Atem und sein Körper begannen so stark zu zittern dass Tony es sogar durch das Telefon nicht nur hörte, sondern auch spürte.

„Oh mein Gott…! Oh mein Gott…!“, stammelte Dr. Okun nach einer Zeit die Tony wie Unendlichkeit des bekannten Universums vorkam vollkommen aufgelöst vor Freude lachend ins Telefon.

„Tony… das… das… DAS IST DER WAHNSINN!“

„Wie…!?“, unterbrach Tony Dr. Okun verwundert und irritiert. „Was…!?“

„Tony…!“, fuhr Dr. Okun vor Freude lachend fort.

„Du hast gerade unsere Theorie bestätigt!“

„Was für eine Theorie…?“, fragte Tony neugierig.

Dr. Okun lachte und rang nach Luft.

„Wir haben uns die ganze Zeit, die ganzen letzten sechsundneunzig Stunden hier immer wieder und wieder gefragt wo Du abgeblieben bist…“, begann er vollkommen aufgeregt zu erklären.

„Und als wir dann den Stargazer nicht gefunden haben und Du dann auch nicht auf der Hamaester-Ranch warst und Dich jetzt auch noch aus dem Mission Control Center meldest, da war für uns endgültig klar, dass Du im einem Paralleluniversum gelandet sein musst!“

Tony legte den Kopf in den Nacken, schloss die Augen und schluckte.

„Nein…!“, dachte er entsetzt und verzweifelt. „Nein…! Bitte nicht! Jetzt fangen die auch noch damit an!“

„Tony…!?“, fragte Dr. Okun mit zittriger Stimme besorgt. „Bist Du noch da…!?“

Tony schluckte, atmete tief durch und öffnete wieder die Augen.

„Ja…!“, antwortete er Dr. Okun nachdenklich. Ich bin noch da…“

Dr. Okun begann vor Freude zu lachen.

„Tony…“, fuhr Dr. Okun aufgeregt und vor Freude lachend fort. „Geh’ doch mal bitte in den Dispatcher Room hoch und schalte die Displays und Kameras ein…!“

Tony legte auf und ging die Rampe zum Dispatcher Room hoch.

Emma folgte ihm aufgeregt und nervös.

„Tony!“, flehte sie ihn verzweifelt an. „Bitte! Bitte mach’ das nicht! Bitte! Ich flehe Dich an! Bitte mach’ das nicht! BITTE!“

„Und warum nicht!?“, fragte Tony leicht verärgert zurück.

„Sie werden Dich nicht verstehen!“, versuchte Emma Tony verzweifelt zu erklären. „Sie werden uns nicht verstehen! Sie werden unsere Welt nicht verstehen! Sie werden das hier alles nicht verstehen…!“

Tony seufzte und ging in die Hocke runter.

Er nahm Emma so fest er konnte in den Arm und schloss die Augen.

„Ich verstehe diese Welt ja selber nicht…!“, sagte er seufzend und verzweifelt zu ihr. „Und auch nicht was hier gerade mit mir und um mich herum geschieht…!“

Emma schaute Tony fragend und verzweifelt an. So als ob auch sie mit ihren Erklärungen jetzt am Ende war.

Tony gab Emma einen langen und innigen Kuss und stand mit einem schweren, traurigen Seufzer wieder auf.

Dann ging er zum Main Control Panel und fuhr nach und nach die einzelnen Bildschirme, Displays, Computer, Kameras und Webcams des Mission Control Center und des Space Exploration Control Room hoch.

Nervös und aufgeregt schaute Tony in den Space Exploration Control Room.

Es dauerte eine ganze Zeit bis die einzelnen Bildschirme, Displays, Computer und Webcams hochgefahren waren. Zuerst dimmte sich das Licht in dem großen Raum automatisch herunter. Dann schalteten sich die großen Bildschirme und Displays an den Wänden ein und das Startbild mit dem Logo der Weltraum- und Raumfahrtbehörde erschien. Als nächstes schalteten sich die Computer ein und fuhren hoch. Als letztes schalteten sich die Kameras und Webcams ein.

Tony wusste das er die Computer an seinem Arbeitsplatz im Space Exploration Control Room manuell ein- und freischalten und hochfahren musste, da diese, wie einige andere Computer des Mission Control Centers auch, aus Sicherheitsgründen nicht an das zentrale Start- und Steuerungssystem des Mission Control Centers angeschlossen und verbunden waren.

Und so ging Tony wieder zu seinem Arbeitsplatz im Space Exploration Control Room herunter und setzte sich mit einem Seufzer in seinen Stuhl.

Emma folgte ihm nervös, sprang auf den freien Stuhl am Arbeitsplatz rechts neben Tonys und setzte sich.

Auch Bolle und Jakima sprangen auf freie Stühle und setzten sich, während Munin und Hugin auf die Arbeitstische flogen und sich Cessy, Crissi und Skip hinter freie Arbeitsplätze stellten.

Tony schloss kurz die Augen und atmete tief durch.

Dann schaltete er mit zittrigen Händen die Computer an seinem Arbeitsplatz ein.

Es dauerte eine ganze Zeit bis die Computer an Tonys Arbeitsplatz hochgefahren waren und die Eingabeaufforderung für die Zugangs- und Zugriffsberechtigungen auf einem der Bildschirme erschienen.

Nervös und aufgeregt gab Tony mit zittrigen Händen seinen Nutzernamen, seinen Zugangs- und Berechtigungscode und die Passwörter ein.

Zu seiner großen Verwunderung und Überraschung funktionierten seine Zugangs- und Berechtigungsdaten und so erschien nach einiger Zeit auch das Hauptmenü des Systems des Mission Control Centers.

Tony aktivierte als erstes das große Hauptdisplay und den großen Hauptbildschirm an der Stirnwand des Space Exploration Control Rooms. Dann aktivierte er die Kameras und die Webcams und wählte die Verbindung aus.

Nervös und aufgeregt klickte Tony zuerst auf „Satellitenverbindung“ und dann im Untermenü instinktiv auf „Interstellar“ und bei der Auswahl der Satelliten auf „automatisch“.

Und tatsächlich: Auf dem Bildschirm und Display an seinem Arbeitsplatz und auf dem großen Hauptdisplay und dem großen Hauptbildschirm an der Stirnwand des Space Exploration Control Rooms, die so groß wie die Wand waren, erschien nach einiger Zeit die Meldung „Verbindungsaufbau Interstellar O.K.“

Aufgeregt und nervös schaute Tony auf das große Hauptdisplay und den großen Hauptbildschirm.

Es erschien die Meldung „Verbindungsaufbau Interstellar Start“ und nach einiger Zeit dann „Verbindungsaufbau Interstellar in Progress“ und der Status- und Ladebalken erschien.

Angespannt und nervös schaute Tony abwechselnd auf den Status- und Ladebalken und auf seine Uhr.

Je weiter der Verbindungsaufbau, beziehungsweise der Status- und Ladebalken voranschritt, desto aufgeregter und nervöser wurde Tony.

Als der Status- und Ladebalken dann 90% anzeigte, fühlte sich Tony als ob er kurz vor einem Herzinfarkt stand.

Tony biss sich nervös auf die Lippen und begann am ganzen Körper zu zittern: „91%… 92%… 94%… 96%… 98%… 100%… Verbindungsaufbau Interstellar komplett!… Verbindungsaufbau Interstellar erfolgreich!“

Das Logo der Weltraum- und Raumfahrtbehörde auf dem großen Hauptdisplay und dem großen Hauptbildschirm verschwand und der Input Bluescreen mit der Meldung „Input Signal found!“ erschien, gefolgt von der Meldung „Input Signal in 6 Seconds… 5 Seconds… 4 Seconds… 3 Seconds… 2 Seconds… 1 Second… Input Signal O.K.!“

Tony stand auf und schaute nahezu ehrfürchtig auf den großen Hauptbildschirm und das große Hauptdisplay des Space Exploration Control Rooms.

„Was werde ich jetzt wohl gleich zu sehen bekommen…?“, dachte er angespannt, aufgeregt und nervös.

„Wer oder was wird da gleich erscheinen…? Wird dieser gottverdammte Alptraum dann endlich vorbei sein…!?“

Der Bildschirm und das Display wurden für einen kurzen Augenblick, vielleicht zwei bis drei Sekunden schwarz und dann erschien das Bild.

Zu seiner großen Verwunderung und Überraschung erschien auf dem großen Hauptbildschirm der Space Exploration Control Room, beziehungsweise das gesamte Missionsteam und auf dem großen Hauptdisplay die Missionsdaten und -übersichten.

Tony schluckte und setzte sich wieder.

Eigentlich hätte er sich freuen und erleichtert sein müssen das gesamte Missionsteam endlich sehen zu können, doch dem war nicht so.

Spürte er doch instinktiv, dass dies noch lange nicht die Antwort auf all’ seine Fragen und die langersehnte Erlösung war.

„Oh my god…! Was zum…!?“, dachte Tony bei dem Anblick vollkommen entsetzt und verzweifelt.

„Das geschieht hier doch nicht gerade wirklich…!? Wo zum Teufel bin ich denn jetzt schon wieder gelandet…!? Was um alles in der Welt läuft hier bitte falsch…!?“

Tony schluckte und wollte etwas sagen. Doch kam er nicht dazu.

Noch bevor er ein Wort sagen konnte, begann das gesamte Missionsteam vor Freude und Begeisterung laut zu jubeln.

Tony hielt sich diskret die rechte Hand vor die Augen, schüttelte dezent mit dem Kopf und seufzte.

„Leute…!“, dachte Tony genervt und enttäuscht. „Was ist denn jetzt schon wieder los…!? Könnt Ihr mich nicht einfach aus diesem gottverdammten Alptraum herausholen…!?“

Tony seufzte, atmete tief und entspannt durch öffnete die Augen, nahm die Hand vom Gesicht und schaute mit aufgesetzter und gespielter Freude auf den großen Hauptbildschirm. „Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott…!“, lachte Dr. Okun vollkommen aufgeregt.

„Das sind jetzt also endlich die ersten Bilder aus einem Paralleluniversum…!DAS IST DER WAHNSINN!!!! DAS IST EINFACH NUR DER WAHNSINN!!!!“

Es fiel Dr. Okun sichtlich schwer vor Aufregung und Freude zu sprechen und zu atmen.

„Tony…!“, jappste Dr. Okun wieder und immer wieder. „Tony… Du… Du… Du musst nachher unbedingt zum Mount Chiliad fahren…! Also auf den Gipfel und da dann Flagge hissen und Dich zusammen mit den Tieren noch mal filmen…! Nein, am besten eine Live-Übertragung…! Und nein… nein… das ist dann kein Fake…! Weil so eine einfache Übertragung hier aus dem Space Exploration Control Room ist ja doch nicht so das wahre… Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott…! DAS IST DER WAHNSINN!!!! DAS IST EINFACH NUR DER WAHNSINN!!!!“

Tony setzte ein sarkastisches Lächeln auf, seufzte und schüttelte dezent mit dem Kopf.

„Brackish…! Brackish…!“, unterbrach Tony Dr. Okun seufzend und genervt. „Könntet Ihr mir jetzt vielleicht endlich mal erklären was hier eigentlich vor sich geht!?“

„Na Du bist in einem Paralleluniversum gelandet!“, lachte Dr. Okun erklärend und vollkommen euphorisch.

„Ja, ja, wir haben es zuerst ja selber für äußerst unwahrscheinlich gehalten dass das überhaupt möglich ist, aber das hier… das hier… DAS IST EINFACH NUR DER WAHNSINN!!!!“, wobei er auf das ebenfalls euphorische Missionsteam deutete.

„Brackish!“, unterbrach Tony Dr. Okun laut und energisch. „Das was Du da erzählst, dass ich hier in einem Paralleluniversum gelandet bin, ist physikalisch und vor allem technisch zur Zeit gar nicht möglich! Und das müsstest Du doch auch am besten wissen!“

„Ja, ja Tony…!“, antwortete Dr. Okun lachend und euphorisch.

„Das dachten wir auch! Bis heute! Aber Du bist jetzt der Beweis dass das möglich ist! Oh man Tony! Das ist Wahnsinn! Das ist einfach nur der Wahnsinn! Während wir hier sprechen… Ich mein Wir, hier in unserem Universum und Du… Du in einem anderen Universum… Ich mein’… Während wir hier miteinander reden… Ich mein’… Wir… Wir schreiben hier grad’ Geschichte! Oh mein Gott, oh mein Gott…! Wir schreiben hier grad’ Geschichte! Ein Mensch in einem Paralleluniversum…! Ein Mensch von unserem Planten… ein Mensch von unserer Erde… Ein Mensch von unserem Planten… ein Mensch von unserer Erde… in einem Paralleluniversum… DAS IST EINFACH NUR DER WAHNSINN!!!!“

„Brackish! Brackish!“, unterbrach Tony Dr. Okun genervt und gelangweilt. „Es ist einfach nicht möglich das ich so ohne weiteres in einem Paralleluniversum gelandet bin! Es sei denn ich habe tatsächlich eine Gravitationswelle durchbrochen. Aber dann wäre ich je nach Länge und Stärke der Welle nach einer gewissen Zeit aus dem Paralleluniversum wieder ausgetreten und nicht auf einem Planeten gelandet. Immerhin habe ich diese Theorie ja auch mit aufgestellt! Mal ganz davon abgesehen, wieso können wir überhaupt auf diesem Weg miteinander kommunizieren wenn ich in einem Paralleluniversum gelandet bin!? Wie soll das technisch möglich sein!? So ein Schwachsinn! In einem Paralleluniversum gelandet…!“

„Nun…“, wurde Tony mit einem Male überraschend und unerwartet von Professor Dr. Dr. Samuel „Sam“ Beckett, dem Projektleiter des Projekts „Pulsar-Explorer One“, mit ruhiger und freundlicher Stimme unterbrochen. „Vielleicht kann ich Dir das erklären…“

Tony seufzte erleichtert und lehnte sich entspannt zurück um Professor Dr. Becketts Erklärungen und Ausführungen zu lauschen.

„Also…“, begann Professor Dr. Beckett professionell ruhig und gelassen zu erklären, während er auf dem großen Hauptdisplay neben dem großen Hauptbildschirm die entsprechenden Animationen startete.

„Die Gravitationswellen die Du mit dem „Stargazer“ durchbrechen solltest werden von einem positiven Pulsar ausgelöst.“

„Ja ich weiß!“, antwortete Tony erleichtert und schaute sich dabei die Animation auf dem großen Hauptdisplay an.

„Im Zentrum dieses Pulsars befindet sich ein Weißes Loch. Lange Zeit haben wir vermutet dass das Weiße Loch die Radioquelle und damit die Voraussetzung für die daraus entstehenden Gravitationswellen darstellt“, fuhr Professor Dr. Beckett fort.

„Ja, auch das ist mir bekannt!“, kommentierte Tony Professor Dr. Becketts Ausführungen und Erklärungen zustimmend.

„Und was hat das jetzt damit zu tun das ich auf einem Planten in einem Paralleluniversum gelandet bin?“

„Nun…“, fuhr Professor Dr. Beckett mit einem stolzen und freudigen Lächeln professionell ruhig und gelassen fort und startete auf dem großen Hauptdisplay die entsprechende Animation um Tony alles besser erklären zu können.

Neugierig und interessiert schauten Tony und die Tiere auf die Animationen auf dem großen Hauptdisplay und lauschten Professor Dr. Becketts Erklärungen und Ausführungen.

„Das ist eigentlich ganz einfach…“, begann Professor Dr. Beckett mit einem stolzen und freudigen Lächeln zu erklären. „Du hast zuerst tatsächlich wie geplant und vorgesehen mehrere Gravitationswellen durchbrochen. Dabei hast Du Dich aber auch immer mehr dem Weißen Loch genährt in das Du schließlich reingeflogen bist…“

„Moment, Moment!“, unterbrach Tony Professor Dr. Beckett hektisch und sichtlich gereizt und mit den entsprechenden Hand- und Kopfbewegungen.

„Wenn ich tatsächlich in das Weiße Loch hineingeflogen wäre, dann hätte das die totale Materieumkehr zur Folge gehabt! Und so was kann man logischerweise nicht überleben! Das ist vollkommen ausgeschlossen!“

„Ja!“, fuhr Professor Dr. Beckett etwas verlegen aber immer noch voller Freude und stolz fort.

„Das dachten wir bis zu Deiner geplanten Rückkehr vom Pulsar vor einigen Tagen auch! Aber anscheinend hat sich um den Stargazer eine Art Elektronenschutzschild oder Plasmaschutzschild gebildet wodurch Du unbeschadet in das Weiße Loch hineinfliegen konntest!“

Tony verzog sein Gesicht, schüttelte dezent unglaubwürdig mit dem Kopf und begann dreckig und sarkastisch zu lachen.

„Oh Mann!“, dachte er genervt. „Das darf doch alles nicht wahr sein!“

„Sam!“, stöhnte Tony gereizt und genervt.

„Das was Du da beschreibst, dass sich um den Stargazer ein Elektronenschutzschild oder Plasmaschutzschild gebildet hat, ist in diesem Maßstab noch gar nicht möglich! Weder auf der Erde, und auch nicht im All! Außerdem hätte ich das ja auch sehen und spüren müssen…!“

„Nun, das hängt einzig und allein von der Art des Elektronenstroms und des Plasmas das sich bildet ab…“, unterbrach Professor Dr. Dr. David „Dave“ Levinson, der physikalisch-technische Leiter des Projekts, Tony freudig, aber mit aufgeregtem Unterton und schaltete entsprechende Grafiken, Animationen und Formeln auf das große Hauptdisplay. „…ob sich so ein entsprechendes Schutzschild bilden kann… Und ob Du das am Ende dann auch überlebst…“

Tony schüttelte demonstrativ unglaubwürdig mit dem Kopf und begann sarkastisch zu lachen.

„Dann erklär’ mir doch mal bitte folgendes…“, begann Tony Dr. Levinson schulmeisterlich zu fragen. „Angenommen, nur einmal rein theoretisch angenommen, ich bin tatsächlich in ein Weißes Loch geflogen, habe das dann auch tatsächlich unbeschadet überstanden und bin dann auch noch unbeschadet auf einem unbekannten Planeten in einem Paralleluniversum gelandet… WARUM kann ich dann bitte von diesem Planeten in einem Paralleluniversum mit Euch auf einem Planten in einem anderen Universum so einfach und problemlos kommunizieren, was technisch und vor allem physikalisch doch vollkommen unmöglich ist!?“

„Das ist ganz einfach!“, begann Professor Dr. Levinson Tony mit einem stolzen Lächeln zu erklären. Dabei startete er auf dem großen Hauptdisplay eine Grafik und Animation, die das Weiße Loch, den Pulsar, die Gravitationswellen und mehrere Kommunikations- und Messsatelliten zeigte. „Die Radiowellen in unserem Universum, also in dem Universum in dem wir uns befinden und nicht Du, gehen störungs- und verlustfrei durch die Gravitationswellen, den Pulsar und schließlich durch das Weiße Loch. So kannst Du sie auf dem Planeten empfangen auf dem Du Dich befindest, beziehungsweise auf dem Du gelandet bist. Ganz einfach also!“

Unglaubwürdig schaute sich Tony die Grafiken und Animationen an. Dann rieb er sich genervt die Augen, atmete tief durch und seufzte anschließend.

„Deswegen können wir auch nur über die Satellitenverbindungen mit Dir kommunizieren. Und nicht über die terrestrischen Verbindungen. Und umgekehrt. Also Du mit uns. Hier in unserem Universum.“, fuhr Professor Dr. Levinson fort.

„Also Interstellar und nicht terrestrisch…“ Tony rieb sich nachdenklich das Kinn und schüttelte unglaubwürdig mit dem Kopf.

„Dave!“, sagte Tony gereizt und sichtlich genervt. „Das, was Du, beziehungsweise Ihr mir alles erzählt und erklärt ist technisch gar nicht möglich! Wie zum Beispiel soll ich mit Euch von einem Planten in einem Paralleluniversum über die Satelliten in Eurem Universum kommunizieren können? Dazu müssten sich ja auch hier in diesem Universum in dem ich mich befinde die entsprechenden Satelliten vorhanden sein. Von den dazu benötigten terrestrischen Einrichtungen mal ganz zu schweigen! Also wie um alles in der Welt soll das hier bitte funktionieren!?“

„Nun, auch das ist ganz einfach!“, begann Professor Dr. Levinson anhand einer entsprechenden Grafik und Animation zu erklären.

„Der Planet auf dem Du Dich befindest hat seine Umlaufbahn in unmittelbarer Nähe des Pulsars. Und die entsprechenden benötigten terrestrischen Einrichtungen scheinen sich ja auf dem Planten zu befinden…“

Tony seufzte und rieb sich die Augen.

„Das ist doch alles Schwachsinn…!“, stöhnte er genervt und apathisch und schüttelte dabei demonstrativ unglaubwürdig mit dem Kopf.

„Nein Tony…“, unterbrach Professor Dr. Beckett Tony mit einem beruhigenden Lächeln. „Das ist kein „Schwachsinn“. Das ist die Realität…!“

„Jetzt fängst Du auch noch damit an!“, unterbrach Tony Professor Dr. Beckett mit einem sarkastischem und abwertendem Lachen.

„Die „Realität“…! Ich auf einem Planeten in einem Paralleluniversum gelandet… Das ist doch alles Schwachsinn! Wisst Ihr was ich glaube!? Wisst Ihr was ich glaube was hier wirklich abläuft!?“

Das gesamte Missionsteam schaute Tony fragend und schulterzuckend an.

„Ich glaube das ich nach der Bruchlandung in der Wüste in so eine Art Wachkoma gefallen bin und wir jetzt über Hypnose oder Transmentale Meditation oder einer Kombination aus beiden kommunizieren! Das glaube ich läuft hier gerade ab!“

„Das ist eine sehr interessante Ansicht!“, warf Professor Dr. Beckett freundlich und beruhigend ein. „Aber warum sollten wir Dich belügen und Dir etwas vormachen?“

Tony schluckte nervös und rieb sich nachdenklich das Kinn.

„Ich weiß es nicht…!“, sagte er nach einiger Zeit nachdenklich.

„Ich weiß es nicht…! Vielleicht wollt Ihr mir so die Angst vor dem Koma, die Angst vor dem Unbekannten nehmen… Oder vielleicht auch die Angst vor dem Tod… die Angst vor dem Sterben… Ich weiß es nicht…! Ich weiß es ehrlich gesagt nicht…! Aber eines weiß ich ganz genau: So lange Ihr mir nicht praktisch beweisen könnt, dass ich physisch unbeschadet auf einem Planten in einem Paralleluniversum gelandet bin, glaube ich daran das ich mich in einem Wachkoma befinde!“

Schweigen.

Das gesamte Missionsteam schaute zuerst Tony und dann sich gegenseitig fragend und schulterzuckend an.

„Nun…“, unterbrach Professor Dr. Dr. Elmar Hartman, der medizinische Leiter des Projekts, das Schweigen nach einer gefühlten Ewigkeit. „Es gäbe da vielleicht eine Möglichkeit Ihnen zu beweisen, dass Sie sich nicht in einem Wachkoma befinden…“

„Und die wäre!?“, fragte Tony Professor Dr. Hartman sichtlich skeptisch und zurückhaltend aber mit neugierigem Unterton.

„Nun, das ist ganz einfach!“, begann Professor Dr. Hartman zu erklären. „Sie unterziehen sich selbst einem Apnoe-Test.“

Obwohl Tony wusste was ein Apnoe-Test ist, schaute er Professor Dr. Hartman verwundert und irritiert an.

„Und wie soll ich das bitte machen!?“, ätzte Tony Professor Dr. Hartman an. „Soll ich mich aufhängen bis ich bewusstlos werde!? Oder soll ich mich selbst würgen bis mir einer abgeht!? Oder wie!?“

„Nein, nein!“, begann Professor Dr. Hartman lachend mit ernstem Unterton zu erklären.

„Das wäre ja schon eine Art autoerotische Suggestion… Das würde hier nichts bringen… Nein, am einfachsten ist Sie fahren zum „Sherman Damm“ und springen von der Staumauer ins Wasser…“

Tony schaute Professor Dr. Hartman unglaubwürdig, verwundert und irritiert an.

„Ähm…!“, unterbrach Tony Professor Dr. Hartmans Ausführungen rechthaberisch.

„Verstehe ich das richtig? Ich soll von der Staumauer des „Sherman Damm“ springen um so feststellen zu können ob ich mich in einem Wachkoma befinde!?“

„Ja!“, antwortete Professor Dr. Hartman gelassen und entspannt.

„Also damit ich das richtig verstehe…“, fuhr Tony mit unglaubwürdigem Unterton fort. „Wenn ich von der Staumauer springe und dann dagegen klatsche weiß ich ob ich mich in einem Wachkoma befinde oder wie!?“

„Nein, nein!“, erklärte Professor Dr. Hartman überrascht weiter.

„Sie sollen natürlich nicht von der Nordseite das Staudamms springen! Sie springen von einem der Einlassbauwerke auf der Südseite ins Sherman Reservoir. Das Gewicht von Ihrem Raumanzug und der Stiefel wird sie dann sofort unter Wasser ziehen…“

„Ja nee…! Schon klar…!“, ätzte Tony und machte abwertende Handbewegung. „Und dann?“

„Wenn Sie dann keine Luft mehr bekommen und sie schon während des Wiederauftauchens zu atmen beginnen, dann befinden Sie sich in einem Wachkoma. Treten beim Auftauchen aber die typischen Ertrinkungserscheinungen auf, ist das was Sie gerade erleben real.“, erklärte Professor Dr. Hartman gelassen und professionell weiter.

„Und dann sollten Sie zusehen das Sie so schnell wie möglich wieder an die Oberfläche kommen… Ansonsten ertrinken Sie…“

Tony richtete sich auf und rieb sich nachdenklich das Kinn.

„Und es gibt für mich wirklich keine andere Möglichkeit festzustellen, ob ich mich in einem Wachkoma befinde?“, fragte Tony nach einiger Zeit des Überlegens nachdenklich.

„Nein!“, antwortete Professor Dr. Hartman gelassen und professionell.

„Außer Sie glauben unseren Ausführungen und Erklärungen…!“

Tony seufzte und dachte nach.

Natürlich wusste er um die Risiken und Gefahren eines Apnoe-Test.

Aber was blieb ihm anderes übrig? Hatte er denn wirklich eine andere Wahl? Nein!

Und das wusste auch das gesamte Missionsteam.

„Na gut…!“, seufzte Tony entspannt aber wenig überzeugend. „Dann werde ich mich jetzt also selbst einem Apnoe-Test unterziehen…! Over and Out!“

„Alles klar!“, sagte Professor Dr. Beckett mit einem freundlichen Lächeln beruhigend.

„Und melde Dich wenn Du das überstanden hast, O.K.!? Alles Gute Tony…!“

Tony stand auf, nickte Professor Dr. Beckett und dem gesamten Missionsteam mit einem verlegenem Grinsen zustimmend und bestätigend zu und schaltete das große Hauptdisplay und den großen Hauptbildschirm aus.

„TONY!“, fuhr Emma Tony vollkommen entsetzt und verzweifelt an nachdem das große Hauptdisplay und den großen Hauptbildschirm ausgeschaltet waren. „Das wirst Du doch nicht wirklich tun!?“

„Was!?“, fragte Tony mit gespielter Überraschung zurück.

„Was werde ich nicht tun!?“

„Den Apnoe-Test!“, sagte Emma mit großen, traurigen Augen verzweifelt.

Tony erwiderte Emmas Blick, seufzte, nahm sie zärtlich aber fest in den Arm und schloss die Augen.

„Ach Emma…!“, weinte Tony leise und kuschelte dabei vorsichtig seinen Kopf an Emmas weichen Kopf. „Ich muss das machen! Ich muss das einfach machen! Dieser Test ist für doch die einzige verlässliche Möglichkeit endlich zu erfahren was hier wirklich vor sich geht!“

Tony öffnete seine Augen und schaute Emma lange ernst in ihr wunderschönes Gesicht.

„Nein!“, sagte Emma verzweifelt. „Du musst das nicht machen! Wirklich nicht! Du wirst auch so begreifen und verstehen dass das hier alles real ist! Es wird halt nur eine ganze Zeit dauern bis Du das hier alles realisiert hast! Bitte Tony! Bitte! Bitte mache diesen Apnoe-Test nicht! BITTE!“

Tony wischte sich eine einsame Träne aus dem Auge und streichelte Emma schweigend sanft und zärtlich den Kopf, den Hals und die Vorbrust.

Dann machte er ohne ein Wort zu sagen kehrt und verließ den Space Exploration Control Room.

Emma, Bolle, Jakima, Munin, Hugin Cessy, Crissi und Skip folgten Tony schnellen Schritts aus dem Space Exploration Control Room und dem Mission Control Center und dem Control and Reporting Center raus zum Parkplatz.

Ohne ein Wort zu sagen stieg Tony in den Wagen.

Als er starten wollte, sprangen Emma, Jakima, Bolle, Munin und Hugin ebenfalls zu ihm in den Wagen.

Tony schaute die fünf verzweifelt an, startete den Wagen und fuhr mit quietschenden und durchdrehenden Reifen los.

Emma schaute Tony besorgt und verzweifelt an und legte ganz vorsichtig und sanft ihre linke Pfote auf Tonys rechten Oberschenkel.

Mit zittrigen Händen erwiderte Tony Emmas sanfte Berührungen und streichelte mit seiner rechten Hand vorsichtig ihre samtweiche Pfote während er zusammen mit seinen Begleitern in der sengenden Nachmittagssonne nervös und angespannt über die staubigen Straßen von Bone County fuhr.

Als Tony bei Fort Carson auf den Highway in Richtung „Sherman Damm“ stellte er den MP3-Player an.

Gelangweilt und desinteressiert klickte er sich ziellos durch die Playlist.

Erst hinter der Abfahrt zum „Big Ear“ Radioteleskop stoppte er gelangweilt seine ziellose Suche und drehte die Musikanlage auf und beschleunigte den Mustang spürbar.

Aus den Boxten erklang das Lied „Owner of a Lonely Heart“ von der britischen Rockband Yes.

Tony summte zu der Melodie mit und tippte mit der linken Hand im Takt der Melodie auf das Lenkrad während er mit der rechten Hand weiter sanft und zärtlich Emmas samtweiche Pfote streichelte, die noch immer auf seinem rechten Oberschenkel lag.

„See yourself, you are the steps you take. You and you and that’s the only way. Shake, shake yourself. You are every move you make. So the story goes.“, begann Tony nach einiger Zeit die zweite Strophe leise und den Refrain mitzusingen.

“Owner of a lonely heart… Owner of a lonely heart… Much better than a… Owner of a broken heart… Owner of a lonely heart.“

Tony beschleunigte den Mustang sanft, aber spürbar.

Kurz hinter der Abfahrt zum „Regular-Tom-Geysir“ erklang aus den Boxen der Musikanlage die markante Melodie des Liedes „Break On Through (To the Other Side)“ von The Doors.

Tony ließ Emmas Pfote los, drehte die Musikanlage voll auf, griff das Lenkrad mit beiden Händen und beschleunigte den Mustang weiter.

„You know the day destroys the night, night divides the day. Tried to run, Tried to hide, Break on through to the other side, yeah!“, begann Jim Morrison zu singen.

Tony beschleunigte den Wagen weiter.

Nachdenklich und ernst schaute er nach vorne auf die Straße.

Mit quietschenden Reifen fuhr Tony angespannt die kurvige Strecke zum „Sherman Damm“ hoch.

„We chased our pleasures here, dug our treasures there. But can you still recall, the time we cried. Break on through to the other side. Break on through to the other side.“, klang es weiter aus den Boxen der Musikanlage.

Und so fuhr Tony mit seinen Begleitern weiter unaufhaltsam seinem Ziel entgegen während Jim Morrison dazu „Everybody loves my baby, everybody loves my baby. She gets high. She gets high. She gets high. She gets high. She gets high, yeah!“ sang.

Schließlich erreichten sie die westliche Auffahrt zur Staumauer des „Sherman Damm“.

Tony bremste den Mustang ab und verringerte spürbar die Geschwindigkeit.

Vorsichtig, ja fast schon andächtig fuhr er auf die Straße die über die Staumauer führt und stoppte vorsichtig vor der Rampe zur Brücke zum westlichen Einlassbauwerk des „Sherman Damm“.

Mit zittrigen Händen öffnete er nervös die Fahrertür und stieg aus.

Als Tony aus dem Wagen ausstieg klang es aus den Boxen der Musikanlage: „I found an island in your arms, countrys in your eyes. Arms that chain, eyes that lie, break on through to the other side. Break on through to the other side, break on through oh, oh yeah!“

Angespannt schaute Tony auf die Brücke zum westlichen Einlassbauwerk und ging los.

Schritt für Schritt. Augenblick um Augenblick.

Er zitterte am ganzen Körper, kniff die Augen zusammen und biss sich nervös und angespannt auf die Lippen.

„O.K …!“, dachte Tony angespannt. „O.K. …!“

Alles um ihn herum begann sich nun zu drehen. Alles um ihn herum schien nun verflossen. Keine Farben mehr, alles nur noch ein einziges schwarz.

Es war, als würde er in einen tiefen, schwarzen, nicht enden wollenden Abgrund herabgezogen.

Aber es war kein unangenehmes Gefühl.

Im Gegenteil: Es war als tauchte er eine neue, bis dahin unvorstellbare Realität ein.

Die Zeit verfloss.

Es war, als stünde alles um ihn herum still.

Die Zeit, der Raum, sein Atem, sein Herzschlag. Einfach alles.

Tony begann mich immer mehr wie in dem Film „The Matrix“ zu fühlen: Alles um ihn herum schien zu verfließen. Alles um ihn herum schien so surreal. So unwirklich. So traumhaft.

Vorsichtig begann Tony seine Augen zu öffnen.

Das Atmen fiel ihm sichtlich schwer und er konnte seinen Herzschlag hören und spüren. Schweiß stand auf seiner Stirn.

Schnell schloss er wieder die Augen.

„Will ich wirklich wissen was da jetzt kommt…?“, fragte er sich selbstkritisch, ängstlich und verunsichert. „Will ich das? Will ich das wirklich?“

Wieder und wieder fragte er sich das.

Wieder und wieder.

„Oder soll das hier alles nur ein wunderbarer Traum bleiben?“, dachte er verzweifelt.

Aber jetzt gab es kein zurück mehr: Tony stand an dem vorderen der beiden westlichen Einlassbauwerke.

Tony öffnete langsam die Augen, atmete lang und tief durch und schaute mit großen Augen angespannt auf die Brücke zum zweiten Einlassbauwerk.

Er richtete sich auf, atmete noch einmal lang und tief durch und ging mit starkem und selbstsicherem Schritt weiter auf die Brücke zum zweiten Einlassbauwerk.

Tony hörte seinen Herzschlag und spürte seinen Puls.

Seine Blicke huschten wild und nervös über die Brücke zum zweiten Einlassbauwerk zur Betonbrüstung des zweiten Einlassbauwerks. So wie bei einer Katze, die angespannt ihrer Beute auflauert.

Tony schritt weiter. Unaufhaltsam seinem Ziel entgegen

Schritt für Schritt. Augenblick um Augenblick bis er schließlich sein Ziel, die Betonbrüstung des zweiten Einlassbauwerks, erreicht hatte.

Angespannt, nervös und aufgeregt legte er seine zitternden Hände auf die Betonbrüstung und schaute mit großen, weit aufgerissenen Augen auf das schwarz schimmernde Wasser herunter.

Tony schluckte und machte sich bereit auf die Betonbrüstung zu klettern.

Doch wurde er mit einem Male aus seiner Anspannung gerissen.

„TONY!“, schrie Emma ihm verzweifelt zu.

Tony stoppte abrupt und drehte seinen Kopf zu Emma um und schaute sie ohne ein Wort zu sagen fragend an.

„TONY!“, schrie Emma wieder. „BITTE! BITTE MACH’ DAS NICHT! BITTE! SPRING’ NICHT! BITTE! DAS WIRD DICH UMBRINGEN! BITTE! BITTE MACH’ DAS NICHT! BITTE!“

„Jakima, Bolle, Munin, Hugin!“, rief Emma verzweifelt. „Sagt doch auch mal was!“

Doch die vier schauten Emma nur ratlos und verzweifelt an.

Tony reagierte nicht darauf.

Er warf Emma einen verkrampften verächtlichen Blick zu und kletterte auf die Betonbrüstung des zweiten Einlassbauwerks.

Sein Herz und sein Atem rasten und zitterten wie die Triebwerke der Raketen des Stargazers während des Startvorgangs.

Tony schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken.

Aus der Ferne hörte er wie es aus dem Radio im Auto „Made the scene, week to day to day, hour to hour. The gate ist strait, deep an wide“ klang.

Tony atmete noch einmal tief und lang durch.

Er legte das Kinn auf seine Brust und die Hände und Arme an die Oberschenkel.

Während er noch einmal tief und entspannt ein und aus atmete, hörte er wie Jim Morrison „Break on through to the other side, Break on through to the other side, Break on through, Break on through, Break on through, Break on through, yeah, yeah, yeah, yeah, yeah, yeah, yeah, yeah, Yeah!“ sang.

Tony schloss die Augen, atmete langsam aus und sprang als das letzte yeah erklang.

Der nun folgende Sprung vom Einlassbauwerk ins Sherman Reservoir kam Tony wie eine unendliche Reise zum Zentrum der bekannten Galaxie vor: Von Planet zu Planet, von Sonnensystem zu Sonnensystem.

Und so kam ihm auch der folgende Aufschlag auf die Wasseroberfläche und das anschließende Eintauchen in das Wasser nicht wie der Aufprall und der Einschlag in eine Fläche aus massiven Stahlbeton vor.

Das Gewicht des vollgepackten und schweren Raumanzugs und das Gewicht der Stiefel zog Tony sofort in die Tiefe des Sherman Reservoir. Genau wie Professor Dr. Hartmann es beschrieben und erklärt hatte.

Schlagartig liefen die Stiefel und der Raumanzug mit Wasser voll.

Tony spürte das kalte Wasser auf seiner Haut.

Durch das nun zusätzliche Gewicht wurde Tony nicht nur schneller, sondern auch vollkommen unkontrolliert in die Tiefe gezogen.

Reflexartig breitete Tony seine Arme aus um das schnelle und unkontrollierte Absinken etwas zu verlangsamen.

Tatsächlich verlangsamte sich Tonys Absinken in die Tiefe des Sherman Reservoirs, doch stieg mit jedem Meter den er nun weiter nach unten sank spürbar sein Herzschlag.

Als Tony schließlich den sogenannten Ausgleichpunkt erreicht hatte, das heißt aufgrund der physikalischen Eigenschaften des menschlichen Körpers -Körpergewicht, Lungenvolumen, Masse, und so weiter- konnte er nicht weiter absinken, öffnete er langsam und vorsichtig die Augen: Um ihn herum befand sich nur das smaragdgrün schimmernde Wasser des Sherman Reservoirs.

Tony spürte den nun langsam beginnenden Auftrieb und atmete langsam und vorsichtig etwas aus um nicht von den ihm umgebenen Wassermassen erdrückt zu werden und ließ sich einige Meter nach oben treiben.

Nach einiger Zeit begann er dann mit gemächlichen Bewegungen nach oben zu schwimmen.

Dabei spürte er, dass mit jedem Schwimmzug den er tat, sein Herzschlag immer schneller wurde und schließlich in ein rasen überging und ein unangenehmes Schwindelgefühl mit hämmernden Kopfschmerzen einsetzte.

Tony erschrak.

„Scheiße…!“, dachte er vollkommen entsetzt. „Das sind ja tatsächlich die ersten Symptome vom Ertrinken…!“

Instinktiv verstärkte Tony nun seine Schwimmbewegungen, obwohl er ganz genau wusste dass er dadurch seine Situation nur noch verschlimmerte.

„Oh mein Gott, oh mein Gott…!“, dachte er verzweifelt während er immer schneller schwamm.

Mit jedem einzelnem Meter dem er sich der rettenden Oberfläche nährte fiel es ihm immer schwerer die Luft anzuhalten und den natürlichen Atemreflex weiter zu unterdrücken.

„Jetzt bloß nicht in Panik geraten!“, dachte er vollkommen verzweifelt und streckte seinen Kopf nach oben wo er schon die ersten zaghaften Strahlen der Nachmittagssonne auf der Wasseroberfläche erblicken konnte.

„BITTE!“

Jeder Schwimmzug, jede einzelne Bewegung kam Tony jetzt vor als ob er versuchte aus einem Meer aus Beton aufzutauchen, der gerade am trocknen war.

Seine Bewegungen wurden jetzt immer hektischer und unkontrollierter. Sein Herz und sein Atem rasten wie die Triebwerke des Stargazers beim Start. Die Schwimmbewegungen gingen in ein wildes, verzweifelndes Gestikulieren über, so als ob Tony versuchte eine imaginäre Leiter zu erklimmen.

Würg- und Brechreiz kam in ihm auf.

Aber nicht aus dem Magen. Nein, aus der Lunge.

Tony wusste das in wenigen Augenblicken der natürliche Atemreflex wieder einsetzen würde und sich seine Lungen dann bei vollem Bewusstsein mit dem nun kristallklar gewordenem Wasser des Sherman Reservoirs füllen würden.

Tony schloss die Augen und setzte zu einem letzten verzweifelten Schwimmzug an.

Und tatsächlich: Kaum hatte er diesen letzten Schwimmzug getan, setzte der natürliche Atemreflex ein.

Doch füllte sich Tonys Lunge nicht mit dem Wasser des Sherman Reservoirs, sondern mit der angenehm warmen Luft über dem Sherman Reservoirs.

Tony rang erleichtert nach Luft, schüttelte den Kopf und öffnete die Augen.

„Oh mein Gott, oh mein Gott…!“, rief er wieder und immer vollkommen überrascht über das Sherman Reservoir.

„Das ist hier ja wirklich kein Alptraum! Das hier ist tatsächlich die Realität!“

Wie hat dir die Geschichte gefallen?

Durchschnittsbewertung / 5. Anzahl der Bewertungen:

Schade, dass dir die Geschichte nicht gefällt

Unsere Autoren freuen sich über jeden fairen Kommentar, auch wenn er kritisch ist. Kommentare werden vom storyZOOnen-Team manuell freigeschaltet.

Views: 6034

2 Kommentare

    • Avatar DrakPresent

      Ja! Ist auch schon in arbeit!

      Dauert halt nur ‘ne Zeit bis das hier veröffentlicht wird…

      Bei forumzoone.org kann man aber schon exklusiv vorab die neuen Teile/ Fortsetzung lesen!

      Da gibt es auch Bonus- und Zusatzmaterial zu der Geshichte!

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.