Gejagt

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Webfund, ursprünglich geschrieben vermutlich von Brit Vokun

Ich rannte barfuß durch den dunklen Wald, meine Schuhe hatte ich längst verloren als ich über Wurzeln und Äste stolperte. Tannennadeln und kleine Zweige stachen mir in die Füße, aber ich hielt nicht an. Innerlich verfluchte ich mich. Wieso hatte ich mich auf dieses Wagnis eingelassen? Ich wusste wie gefährlich der Wald sein konnte. So oft hörte man Geschichten, dass Menschen in diesem Wald verschwunden waren. Erfahrene Jäger und Krieger. Und ich war nur hineingegangen, weil Cassandra, das Mädchen im Dorf was mich am wenigsten leiden konnte, gesagt hatte ich würde mich nicht trauen und zu meinem Pech war ich niemand der einer Herausforderung widerstehen konnte. Auch wenn es im Dorf nicht gern gesehen wurde wenn eine Frau willensstark war und eine eigene Meinung hatte. Besonders die Männer im Dorf sahen das nicht gern. Zu der Zeit hatte eine Frau das zu tun was ein Mann ihr sagte.

Auch vielen Frauen gefiel das nicht und Cassandra hasste mich ganz besonders. Mit spöttischer Stimme meinte sie, dass ich mich zwar trauen würde so frech mit den Männern zu reden, aber in den verfluchten Wald würde ich mich nicht trauen. Ohne darüber nachzudenken hatte ich ihr widersprochen und so kam es das ich in einer Vollmondnacht in den verfluchten Wald ging. Das Laub raschelte unter meinen Schuhen und der Mond, der ab und zu zwischen den Wolken auftauchte, warf sein silbernes Licht auf die Bäume und ließ die Schatten noch bedrohlicher erscheinen. Da ich keinen Weg kannte verirrte ich mich immer tiefer im Wald. Als ich schließlich dachte, dass ich lange genug im Wald war, um Cassandra zu beweisen, dass ich mich sehr wohl traute, bemerkte ich erst dass ich mich verirrt hatte.

Ich versuchte meine aufsteigende Panik zu unterdrücken als ich ein leises Fauchen und ein Tappen wie von großen Pfoten hörte. Meine Vernunft war vergessen und ich rannte blindlings los. Dabei merkte ich nicht wie ich immer tiefer in den Wald geriet.

Dornen rissen an meinem roten Kleid und ließen es in Fetzen zurück, sie schnitten mir in die Haut doch ich blieb nicht stehen. Ich hörte das Tappen der Pfoten dicht hinter mir. In dem Versuch mich umzudrehen um meinen Verfolger zu sehen übersah ich einen großen Ast der im meinem Weg lag. Mein Fuß verfing sich darin und ich stolperte und fiel. Ich drehte mich auf den Rücken als ich das Fauchen wieder hörte. Mit einem großen Sprung kam etwas aus dem Dunkeln und landete vor mir.

Dann kam der Mond wieder hinter den Wolken hervor. Das silberne Licht schimmerte auf dem Fell der Kreatur die vor mir stand. Es sah aus wie eine große Katze, nur das sie auf den Hinterbeinen stand, hatte dunkles Fell, und sah aus meiner Position sehr groß aus. Leicht gebückt schlich er um mich herum aber er griff nicht an. Ich nutzte das Überraschungsmoment, rappelte mich auf und rannte weiter. Ich war vielleicht 5 Meter gekommen als mich die Kreatur von hinten mit einem Sprung zu Boden riss. Sie sprang über mich hinweg. Wieder griff sie nicht an. Sie spielte mit mir, in dem Bewusstsein, dass sie ihr Opfer bereits hatte. Als ich erneut aufstehen wollte, sprang sie jedoch auf mich zu und verpasste mir mit seiner Pfote einen Schlag auf die Schulter. Seine Krallen drangen in meine Haut, ich schrie auf und fiel auf den Boden zurück.

Wieder stand die Kreatur vor mir, doch diesmal sah ich etwas was mir noch mehr Angst einjagte: Zwischen den Beinen der großen Katze ragte etwas empor das man unschwer als männliches Glied erkennen konnte, doch seine Ausmaße waren sehr viel größer als gewöhnlich.

Ich starte wie paralysiert darauf und merkte nicht wie eine Tatze mit ausgefahrenen Krallen auf mich zu sauste. Ich schrie auf als die Krallen mein Kleid vollständig zerfetzten.

Der Stoff fiel von meinem Körper und meine blasse Haut schimmerte im Mondlicht. Makellos, bis auf die blutigen Kratzer die die Dornen und die Krallen des Katzenwesens verursacht hatten.

Das Wesen war nun über mir, drückte mit beiden Pfoten meine Arme auf den Boden. Ich bemerkte das er gar nicht so groß war wie er ausgesehen hatte, eher noch ein Stück kleiner als ich.

Langsam senkte sich sein Kopf auf meine Haut und ich spürte die Zunge der Katze über meine Haut gleiten als diese das Blut von meinen Wunden leckte.

Ich versuchte mich unter dem Wesen wegzudrehen, doch es schien unmöglich.

Als mein Wehren augenscheinlich aufgehört hatte, ließ er meine Arme los und wanderte an meinem Körper runter. Sofort begann ich mit meinen Fäusten auf ihn einzuschlagen. Er fauchte auf und schlug mir seine Krallen in den Bauch. Ich schrie bis meine Lungen brannten und versuchte mich zu befreien, doch je mehr ich mich bewegte, desto tiefer schienen die Krallen in meine Haut zu dringen. Also hielt ich still und der Griff der Bestie lockerte sich ein wenig. Das Blut von meinem Bauch war zwischen meine Beine gesickert und er folgte der Blutspur mit seiner Zunge. Ich keuchte auf, als seine raue Zunge mich dort unten berührte. Meine Finger gruben sich in den weichen Waldboden.

Wieder und wieder glitt seine Zunge zwischen meinen Beinen entlang und zu dem Schmerz seiner Krallen kam ein anderes Gefühl in mir auf. Eine unterschwellige und in dieser Situation erniedrigende Lust. Ich versuchte mich unter ihm herauszuwinden, doch wieder genügte etwas Druck seiner Pfote und ich hielt still. Sein Atem wurde schwerer und seine glühenden Augen fixierten meine. Mit einer geschmeidigen Bewegung war er wieder über mir und drückte meine Arme mit Gewalt auf den Waldboden. Die Spitze seines mächtigen Glieds drückte zwischen meine Beine. Ich schrie laut auf und drückte meine Beine zusammen.

„Nein. Nein, bitte nicht!!“, meine Stimme überschlug sich fast vor Angst. Ich hatte erwartet, dass das Biest mich töten würde, aber nicht so etwas. Ich war noch Jungfrau. Ich hatte zwar von einer verheirateten Freundin davon gehört, aber ich hatte das noch nie gemacht. Eine Frau musste unberührt sein sonst wurde sie nicht verheiratet.

Die Antwort der Bestie war ein lautes Fauchen. Er biss mir in die Schulter. Seine Zähne versenkten sich in meine Haut, verletzten mich aber nicht ernsthaft. Wieder schrie ich auf vor Schmerz und ich ließ meine Beine locker. Die Katze drängte sich dazwischen und setzte an meiner jungfräulichen Öffnung an. Mein Herz schlug mir bis zum Hals.

Er hob den Kopf und wieder fixierten seine Augen meine. Wie in einen Bann gezogen lag ich unter ihm und konnte kaum atmen, doch ich wurde plötzlich in die Realität zurückgerissen, als er sich mit einem Stoß komplett in mir versenkte.

Ich schrie wieder denn es tat unbeschreiblich weh. Doch zu meiner Überraschung verging der Schmerz schnell und machte der Lust Platz die ungewollt von mir Besitz ergriff.

Die große Katze verharrte kurz in mir bevor er sich wieder zurückzog und mit derselben Kraft wieder in mich hinein stieß.

Wieder schrie ich auf, doch diesmal nicht vor Schmerz. Mein Körper reagierte automatisch. Diese ungewohnten Empfindungen waren zu viel für mich. Mein ganzer Körper zitterte und ich hatte fast vergessen was gerade mit mir geschah. Als die Spitze seines Speers gegen meine empfindsame Gebärmutter stieß wurde mein Körper meinem ersten Höhepunkt entgegengeschleudert. Meine Muskeln zogen sich immer wieder zusammen und ließen das Biest auf mir laut brüllen. Auch er kam und entlud seinen Samen in mir.

Am ganzen Leib zitternd lag ich auf dem Boden und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen, während er sich aus mir zurückzog.

Wenn ich so in das Dorf zurückkehrte, dann würde ich zum Gespött sämtlicher Leute werden und aus dem Dorf verstoßen werden. Alleine wäre ich verloren. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich setzte mich auf und sah mich um. Die große Katze war verschwunden, ebenso wie der Mond. Es war eine undurchdringliche Finsternis. Ich rollte mich auf dem Boden zusammen und schlang die Arme um meinen geschundenen Körper. Plötzlich hörte ich das Tappen der Pfoten wieder dicht hinter mir.

Was würde er jetzt machen? Mich töten? Ich schloss dich Augen und bereitete mich auf das Schlimmste vor. Überrascht keuchte ich auf als er mich hoch hob und mit mir tiefer in den Wald vordrang. Er würde mich nicht töten, das spürte ich, aber was hatte er dann mit mir vor?

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