White Scales

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Er lag alleine in seinem Bett und starrte an die Bettdecke, seine Gedanken drifteten umher und streiften alle möglichen Themen und Gedanken. Aber am meisten kreisten sie um die Naga. Um Ohoborus. Weiße Haare, silberne Augen die immer zu einen sehr düsteren Blick drauf hatten und weiße glänzende Schuppen die seinen eleganten Schlangenleib zierten.

Und doch hatte sich der Vertreter der Stadt dazu herab gelassen mit ihm zu reden, ja richtig gehend mit ihm zu flirten, etwas dass Lucas so gar nicht mehr gewohnt war. Und so hatte es den Blonden auch vollkommen überrascht erwischt, als Ohoborus sich ihm genähert hatte, die silbernen Augen waren nicht mit der sonstigen Kälte gefüllt gewesen, sondern mit reinem Interesse, ja sogar mit richtig gehender Lust.

Zwar hatten sie nur ein paar Worte gewechselt, aber diese Worte waren mehr als genügend um ihn anzufixen und jetzt hungrig zurückzulassen.

Lucas atmete tief durch und blickte dann auf seine Handgelenke hinab. Rote Narben waren darauf und bildeten eine ewige Erinnerung an das was er durchgemacht hatte.

Das Klingeln seines Handys riss ihn aus seiner Erinnerung und er blickte von seinen Handgelenken auf seinen Handybildschirm. Die Nummer war ihm unbekannt und er runzelte die Stirn, ehe er abnahm.

Eine säuselnde Stimme jagte ihm einen Schauer über den Rücken und er erzitterte, als er Ohoborus Stimme wiedererkannte.

„Dein Name ist also Lucas, hm?“, säuselte es durch das Handy und Lucas merkte wie ihm wärmer wurde. „Wie wäre es wenn ich Dich heute Abend mal besuche?“

Er legte sofort auf und atmete tief ein, fuhr sich durch die blonden Haare und sah in den Spiegel. Das konnte und durfte nicht wahr sein. Im nächsten Moment vibrierte sein Handy und er sprang in die Luft, starrte dann auf die Nachricht die die Naga dort hinterlassen hatte.

„Er kommt trotzdem heute Abend zu Dir und um das zu verhindern hast Du Dich nun hier versteckt?“, fragte ihn der Barkeeper und säuberte gerade ein Glas, blickte ihn dann aus seinen Augen an.

Die Naga hinter der Bar züngelte und schüttelte dann den Kopf.

„Du weißt schon, dass man sich vor Ohoborus nicht verstecken kann? Er hat den besten Geruchssinn unter uns Nagas“, fügte er dann noch beiläufig an und gerade als er den Satz beendet hatte, zischelte es in sein Ohr: „Da hat er Recht.“

Lucas verspannte sich ein wenig, als sich die Arme von hinten um ihn schlangen und Ohoborus sich an ihn schmiegte. „Warum so verspannt?“

Er erinnerte sich in diesen Moment genau an das was damals passiert war, wie er aufgewachsen war. Unter Sklaven, gehalten von anderen Menschen, die dachten sie wären stärker als er. Wie sie sie regelmäßig freiließen nur damit Ohoborus sie aufspüren konnte. Erst als Balthas in die nördlich gelegene Stadt kam, hatte sich all das beendet gehabt. Und doch änderte das nichts an der Tatsache, dass Lucas es immer ein wenig genossen hatte von Ohoborus gejagt zu werden. Mittlerweile hatten sie eine kleine Tradition daraus gemacht, die immer zum Jahrestag ihrer Befreiung stattfand. Andere würden es nicht verstehen können, aber ihnen beiden gab es einen Halt wie sie ihn nie zuvor hatten. Nur noch sie waren hier in dieser Stadt geblieben, die einst ihr Gefängnis war. Doch die Mauern waren entfernt worden und die Sklavenmeister wurden in die Kerker geworfen oder aber hingerichtet. Ohoborus Hände glitten unter sein Hemd und strichen dort über eine sehr breite rote Narbe, die von einem Peitschenhieb stammte, als er sich damals vor die Naga geworfen hatte. Der Barkeeper war still und stellte auch Ohoborus ein Getränk hin, was die Naga mit einem dankbaren Nicken zur Kenntnis nahm, danach reinigte er das Glas weiter und gab ihnen so ein wenig Privatsphäre.

„Nun…, ich habe Dich gefangen… Was werde ich wohl mit Dir anstellen?“, gurrte es in sein Ohr und die lange Zunge glitt über seinen Hals. Auf andere wirkte Ohoborus kalt und unnahbar, aber für ihn benahm er sich komplett anders, er öffnete sich ihm und war wieder sein frühes Selbst, bevor er darauf trainiert wurde Menschen zu jagen.

„Was auch immer Du willst…“, murmelte Lucas und trank dann den letzten Schluck seines Getränkes leer, als er es abstellte, wurde der Griff um seinen Oberkörper fester. „Ich hoffe Du hast schon bezahlt“, flüsterte es an sein Ohr und der Barkeeper mit den giftgrünen Augen und dem pechschwarzen Haar winkte ab und meinte: „Geht aufs Haus.“

Ohoborus gluckste zufrieden und zog dann Lucas eng an sich, welcher sich sträubte.

All das gehörte zu ihrem alljährlichen Ritual hinzu, Lucas spielte nur mit damit es der Naga gefiel. Und die Belohnung war es ihm wert.

Er wurde über die Schulter der Naga gewuchtet und Ohoborus setzte sich in Bewegung, sein Schlangenleib schwamm regelrecht durch den Sand, der den Boden der Bar belegte und der auch draußen war. Eine unerträgliche Hitze schlug ihnen entgegen, aber beide begrüßten sie die Hitze der Sonnen. Ihr Universum verfügt über zwei Sonnen, die ursprünglich mal eine waren, sich dann aber im Laufe der Jahrzehnte getrennt hatte, da der Mensch ihr zu viel Wärme und Energie abgezogen hatte, um seine Technologien zu betreiben.

Das hatte damit geendet, dass die Mitte der Erde von einem Eisring bedeckt wurde und die Polarkappen geschmolzen waren. Doch wie angenommen war der Nordpol nicht eine Insel aus Eis und Schnee die im Meer trieb, nein auch dieser war ein Kontinent. Und in dessen Mitte war eine große Stadt in der die Nagas gelebt hatten.

Die Nagas hatten sich dann relativ schnell zu den Herrschern der Erde aufgeschwungen und herrschten nun mit gütiger aber gerechter Hand. Nahezu alle Probleme waren beseitigt worden und die Gelder waren nun gleichmäßig verteilt, unnötige Ausgaben gab es keine mehr und den Menschen ging es besser als je zuvor.

Ohoborus Haus war das der ehemaligen Sklavenhändler, Lucas war noch nie dort gewesen, während es in Betrieb war, nur danach als Balthas die komplette Stadt dort versammelt hatte, um die neuen Regeln als auch den Herrscher der Stadt zu verkünden, hatte er das Gebäude betreten.

Es war ein weißes Marmorhaus mit eleganten Säulen die das Dach zusätzlich stützen, Fenster die mit speziellem Glas gebaut waren, ragten meterhoch in die Luft und das Ganze war ein einziges Konstrukt aus Marmor und Glas. Sehr elegant und das erste Gebäude das hier in der Stadt gebaut wurde, ehe sich die Stadt selbst um das Gebäude herum gebildet hatte, dass auf einem Hügel stand und so über der Stadt thronte wie ein Fürst auf seinem Thron.

Die Kissen waren weich, als Ohoborus Lucas darauf ablegte, ehe er über seine Kleidung herfiel wie ein Biest und diese mühelos zerfetzte. Die warme Luft strich über seinen Körper und ließ ihn leicht erschauern. Dann wanderten die Lippen der Naga über seinen Körper und entlockten ihm einen heißeren Laut nach dem anderen. Er liebte das, wenn Ohoborus seinen Körper erkundete und keine Rücksicht zeigte, wenn seine Finger und Lippen seinen Körper erkundeten, als würde er ihn nicht kennen, wenn die Zunge seine empfindlichen Zonen liebkoste und einen lüsternen Schauer durch seinen gesamten Körper schickten, ein kleines Feuerwerk an Lust in seinem Gehirn auslösten. Besonders empfindlich war er um die rote Narbe herum, die sich an seinem Bauch befand und besonders tief und lang war. Beide wussten noch zu gut wie diese Narbe entstanden war. Lucas war gerade dabei gewesen die Pferde der Sklavenhändler zu versorgen und er hatte mitbekommen, wie diese sauer waren, dass Ohoborus den Sklaven nicht mehr gefunden hatte. Später wusste Lucas auch wieso, der Sklave hatte Ohoborus eine Falle gestellt um diesen zu töten. Doch anstatt das zu schaffen, hatte er das Biest in Ohoborus erweckt, das sich dann hungrig auf ihn gestürzt hatte, seinen Körper im ganzen verschluckt hatte.

Ohoborus war nach dem Kampf träge gewesen und hatte sich erst mal zusammengerollt, um sein Essen zu verdauen. Und so hatten ihn die Sklavenhändler dann gefunden, zusammengerollt in der Wüste, kein Sklave in der Nähe und als sie ihn weckten, hatte er ihnen natürlich nicht die Wahrheit erzählt, sondern einfach gelogen, dass er die Spur der jungen Frau verloren hätte. Am Schweif wurde er an das Pferd gefesselt und zurück geschliffen, sein Oberkörper war mit unzähligen Schnittwunden von Steinen bedeckt und seine linke Gesichtshälfte war wundgeschürft.

Und dann hatte Lucas gehört, wie einer der Sklavenhändler gebrüllt hatte, dass er ihm eine Lektion erteilen würde, er hatte das metallische Klirren gehört und dann hatte er das angstvolle Gesicht der Naga gesehen und war losgerannt. Denn auch wenn Ohoborus ihn damals immer wieder eingefangen hatte, so war er dabei sehr zärtlich und liebevoll gewesen, die beiden hatten sich auch oft unterhalten und einmal hatte er ihn sogar verarztet und er durfte auf dem Rücken der Naga schlafen, während ihn dieser zurück gebracht hatte.

Lucas hatte sich vor die Naga geworfen und die Peitsche mit den Stahlbeschlägen hatte sich in seinen Bauch gegraben, die Haut aufgerissen und Blut war hervor gequollen, man hatte sogar ein paar der Innereien hervor blitzen sehen können. Ohoborus und der Sklavenhändler waren beide erschrocken und nach dem Schock hatte der Sklavenhändler der Naga befohlen sich um ihn zu kümmern, dass sei Strafe genug für ihn.

Lucas stöhnte laut auf und warf den Kopf in den Nacken, als sich die geschickte Zunge nun in seinen Hintern schob, während die Hände seinen Hintern massierten, ihn regelrecht in den Wahnsinn trieben. Die Zunge schob sich wieder aus ihm und dann war die Naga über ihn, er spreizte seine Beine weit und stöhnte dann laut auf, als sich der Penis in seinen Muskelring schob, diesen mühelos durchbrach und sich tief in sein heißes Innerstes schob.

Starke Arme hielten ihn und dann fand er sich plötzlich auf der Naga liegend vor, der Penis wurde so tief wie möglich in seinen Hintern geschoben und er spürte wie sich sein Körper durchbog, seine Beine lagen rechts und links neben dem Schlangenleib, die pochend heiße Erregung wurde gegen den kühlen Schuppenleib gedrückt.

Dann spürte er die Zähne, die an seiner Brustwarze knabberten, die Hände die seine Hüfte umschlungen und er bog seinen Rücken durch, warf den Kopf in den Nacken und schrie laut auf vor Lust, als die Naga begann sich in ihn zu rammen. Das Tempo war hart, schnell und gnadenlos in den Stößen, die sich in seinen Körper gruben und dann wieder herausgezogen wurden, bis nur noch die Eichel in seinem Hintern sich befand, ehe er Penis mit einem heftigen schnellen Ruck wieder in ihm verschwand. Dann umschlossen die Hände seinen Hintern und er wurde fest fixiert, Zähne vergruben sich in seiner Schulter und er schrie schrill auf vor Lust, als die Stöße brutaler und schneller wurden.

Ohoborus rammte sich nun in einem schnellen gnadenlosen Tempo in ihn und er genoss es, kostete es in vollen Zügen aus so brutal von der Naga genommen zu werden, jeder Stoß schickte einen heftigen Lustschauer durch sein Rückgrat und er stöhnte jedes Mal auf, wenn die heiße Eichel sich in seine Prostata stieß und ihn Sterne sehen ließ, was so gut wie bei jedem Stoß passierte.

Dann zuckte seine Hüfte und er schrie laut den Namen der Naga, seine Augen kniffen sich zu und er bog seinen gesamten Körper durch, während der Orgasmus durch seinen Körper rauschte, er spürte wie der Biss fester wurde und zu dem Schrei mischte sich ein verlangendes Stöhnen, die heftigen Stöße kamen zu einen abrupten Ende und der Penis ruhte nun bis zum Anschlag in seinem Hintern, während Schub für Schub das Sperma in ihn gepumpt wurde. Vollkommen entkräftet sackte Lucas auf dem Körper zusammen, während Ohoborus seine Fangzähne vorsichtig aus seiner Schulter löste und dann über die Bisswunde leckte. Sie schloss sich augenblicklich und Ohoborus legte seine Arme sanft um den Körper des Menschen, der erschöpft, aber glücklich und entspannt auf seinem eigenen lag.

„Genau das habe ich vermisst…“, murmelte Lucas dann und Ohoborus gluckste, strich ihm dann durch das blonde Haar. „Das dachte ich mir schon…“, meinte die Naga und liebkoste seinen Hals dann mit kleinen Küssen, die einen Schauer durch seinen Körper schickten, aber sein Blut floss nicht südlich wie es zuvor der Fall war, für heute hatten er und die Naga genügend Sex gehabt, mehr würden ihre Körper nicht schaffen.

Das war auch eine Sache auf die sie trainiert worden waren, nur einmal am Tag durften sie einen Orgasmus haben und auch wenn die Sklavenhändler schon längst aus der Stadt waren, so war das etwas an dass sich beide hielten.

„Und deshalb war ich der Meinung, dass wir das hier gerne öfters machen können. Immerhin ist es für mich immer… sehr entspannend und aufregend Dich zu jagen und letztendlich meine Belohnung einsammeln zu dürfen.“ Liebevolle Küsse wurden auf Lucas Hals aufgetragen und dieser brummte nur zustimmen, kuschelte sich enger an die Naga.

„Wenn ich bei Dir schlafen darf, dann ja…“, murmelte dieser dann leise und von der Naga kam ein amüsiertes Kichern.

„Klar darfst Du dass, Lucas“, wurde ihm dann zärtlich ins Ohr geflüstert, ehe Ohoborus etwas in sein Ohr hauchte, dass beiden schon längst klar war, auch dass Lucas diese Gefühle erwiderte.

„Ich liebe Dich…“

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