Original „A Triple Tale“ by ridden
Übersetzt von MastiffGirl

Kapitel Eins

Die Touristen ahnen nichts, die Behörden ignorieren es, die Stadtbewohner ignorieren es, aber wenn sie sich am zweiten Sonntag, bevor das Karnevalsfieber das Land trifft, oben ins Hinterland wagen, könnten sie es einfach sehen. Ein Rennen wie kein anderes. Ein Rennen, auf dem auch die Priester Geld setzen. Man kann dort viel gewinnen und genauso leicht alles verlieren. Offiziell nennt es sich das brasilianische ‚Triple Crown Trotting Race‘, aber jeder, der es kennt, nennt es einfach ‚The Triple‘.

Es ist ein Rennen wie kein anderes, denn es gibt keine festgelegte Distanz, kein Foto-Finish und die Gewinner werden in drei sehr spezifischen Kategorien ermittelt. Die erste Kategorie ist die Ausdauer, wie lange Pferd und Reiter das erforderliche strikte Trabtempo beibehalten können. Die zweite ist die schnellste Rundenzeit und die dritte? Die dritte ist, wie tief die Reiterin von ihrem Hengst aufgespießt wird. Ja, ‚The Triple‘ ist ein Wettbewerb der Bauchreiterinnen.

Die meisten Teilnehmerinnen trainieren nur für ein Ergebnis und das bedeutet natürlich, dass es jedes Jahr drei Gewinnerinnen gibt. Natürlich gibt es auch einige, die zweimal zu gewinnen versuchen, doch das schaffen die Allerwenigsten. Dennoch, im Laufe der Jahre haben sehr wenige Reiterinnen damit Erfolg gehabt, und diejenigen, die darauf gewettet hatten, gewannen Vermögen und die Gewinnerinnen wurden zu Legenden des Triples. Viele wetten, einige gewinnen, andere verlieren, manche setzten ein Vermögen und verloren alles. Niemand erinnert sich an die Verlierer, denn schließlich sind es Gewinner, an die sich die Leute erinnern wollen, um selbst von Gewinnen zu träumen. Für die meisten Menschen in der Gegend sind ein paar tausend Dollar ein Jahreslohn und Hunderttausende zu gewinnen, ist für sie unfassbar.

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Ray Youngson war der zweite Sohn eines Texas Ölbarons, der nach dem Studium im Familienunternehmen gearbeitet hatte und irgendwann eine Bestandsaufnahme seines Lebens machte, seinem Vater und seinen Brüdern alles Gute wünschte. Er wanderte aus, südlich der Grenze, oder um genau zu sein, südlich mehrerer Grenzen, bis er einen Ort fand, an dem er sich seine eigene Zukunft schaffen konnte.

Er brauchte drei Jahre, um sich dort etwas aufzubauen, von dem er sicher war, dass es nachhaltig sein würde, dann fuhr er nach Texas zu seiner Familie. Er fand seine Jugendliebe wieder und bat sie, seine Frau zu werden. Er nahm sie mit in seine neue Heimat im Süden.

Neun Monate später gebar Margaret ihre Tochter Jessica Ann Youngson. Ray wollte noch einen Sohn, also tat Margaret ihr Bestes, doch es dauerte noch sechs Jahre, bis Ray auch seinen Sohn in seinen Armen hielt. Er hörte kaum, wie die Ärzte ihr Bedauern aussprachen, dass es nichts gab, was sie für Margaret hätten tun können. Ray nannte seinen Sohn Price, weil er Ray das Wichtigste in seinem Leben genommen hatte.

Ray weigerte sich, nach Texas zurückzugehen, und lebte in seiner neuen Heimat weit weg von den wenigen großen Städten. Er engagierte eine Reihe von Kindermädchen, Krankenschwestern und Lehrern, um sicherzustellen, dass sein Sohn und seine Tochter eine angemessene Ausbildung erhielten, und später würde er sein Geld und seinen Einfluss nutzen, damit Price auf seine alte Universität gehen kann. Ray liebte seinen Sohn. Ja, er liebte auch seine Tochter, aber sie sah ihrer Mutter immer ähnlicher und das tat ihm unheimlich weh. Er tat sein Bestes, um sicherzustellen, dass sie es ihr gut ging, aber er versuchte halb unterbewusst, ihr aus dem Weg zu gehen.

Lange Zeit kannte Jessicas kaum etwas anderes als die Hazienda, auf der sie lebten, und es war normal für sie, dass Menschen irgendwann gingen und andere kamen, um sie zu ersetzen. Es war normal für sie, denn sie hatte nichts, womit sie dieses Leben vergleichen konnte.

Jeder Mensch sucht nach Beständigkeit und Jessica fand es in den Ställen, beim alten Juan, der ihr beibrachte, auf Pferden zu reiten, die sie als ‚ihre‘ ansah. Pferde, die ihr ans Herz gewachsen waren, durften nicht verkauft werden, weil sie es wollte und Angst hatte, was aus ihnen wohl werden würde.

Als Jessica ihren vierzehnten Geburtstag feierte, war sie sowas wie die Prinzessin des Stalls. Eine Prinzessin, die sich auch dieses Jahr damit abgefunden hatte, dass ihr Vater an ihrem Geburtstag nicht da war. Die Kreditkarte, die er ihr gegeben hatte, war nichts im Vergleich dazu, wie sehr sie sich wünschte, er würde sie mal umarmen und ihr alles Gute zum Geburtstag wünschen. Ein Kuss auf die Wange wäre gut, sogar ein Tätscheln auf den Kopf, irgendeine Form der Zuneigung, die ihr mehr bedeuten würde als alles andere.

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Zwei Jahre später bewies ihr Geburtstagsgeschenk zweifelsohne, dass ihr Vater ihr grenzenlos alles geben würde, solange er sich von ihr fernhalten konnte. Hrist stand vor ihr, stolz und stark und sein glattes, glänzendes Fell strahlte im Licht der Sonne. Seine Ohren zuckten, als sie ihn ansah. Sie hatte lange auf diesen Tag gewartet und hatte sich gewünscht, ihn schon früh am Morgen zu bekommen, aber Juan weigerte sich, und sie wusste, dass es sinnlos war, Juan auszutricksen.

Nun sechzehn Jahre alt, hatte sie entschieden, dass Jessica Ann nicht mehr akzeptabel war. Heute sollte der Tag sein, an dem sich alles ändern würde, und dies begann beim Namen! Jess war nicht nur das Ebenbild ihrer verstorbenen Mutter, sie hatte auch den eisernen Willen ihres Vaters und sein Bedürfnis nach Unabhängigkeit geerbt. An diesem Morgen war Jess entschlossen, Juan beim Wort zu nehmen und klarzumachen, dass es keinen Zweifel an ihren neuen Wünschen gab.

Juan nickte Eloa zu. Die junge Frau grinste und winkte Jess zu. Bereits nackt, näherte sie sich ihrem neuen Hengst entschlossen und ließ sich von Eloa führen, als sie sich den komplizierten Satz von Lederriemen zeigen ließ, die den ‚Trage‘-Teil des Sattels bildeten. Sie nahmen sich Zeit, um ihren neuen Hengst zu streicheln, und sprach leise und sanft mit ihm, während er geduldig und brav stand.

Eloa passte das Geschirr mit den geübten Fingern an, denn sie wusste aus langjähriger Erfahrung, wie schmerzhaft ein schlecht angepasstes Geschirr sein könnte. Jess begab sich in das Tragegeschirr des Bauchreitersattels. Juan machte einen letzten Check und fragte erneut, ob Jess sicher sei, dass sie dies wollte. Der alte Mann ignorierte ihre spitze Erwiderung und lächelte, als er das Feuer in ihren Augen sah. Dann verabreichte er dem Hengst eine Spritze in seinen Schaft, der ihn bis zum späten Nachmittag hart halten würde.

Eloa beugte sich vor, um den Pferdeschwanz zu führen, der sich immer weiter ausdehnte und sich zu den weit gespreizten Oberschenkeln seiner Reiterin streckte. Jess spürte die Wärme der Penisspitze des Hengstes zum ersten Mal, als er gegen ihren Spalt drückte und erwartete, dass es bald weh tun würde. Sie hoffte, dass er sie ohne zu reißen öffnen würde. Sie war aber bereit, die Konsequenzen zu tragen. Die dicke Penisspitze drückte härter, Jess drehte ihre Hüften und versuchte, sich auf den großen Schwanz zu schieben. Dann schrie sie auf, als ihre Möse aufgerissen wurde, ihre Jungfernhaut zerriss und der Schwanz begann, sie aufzuspießen. Juan nickte und beobachtete mit Stolz, wie seine Prinzessin den instinktiven Drang ihres Körpers unterdrückte, sich zu schützen und weiteren Schmerzen zu entkommen. Eloa kniff hart in die Klitoris der jungen Frau, wohl wissend, dass der scharfe Schmerz eine willkommene Ablenkung wäre.

Auf dem vorderen Rasen der Hazienda spielte sich nun die uralte Tradition des Bauchreitens ab und viel mehr Augen als nur die Beteiligten sahen es. Bald würden alle wissen, dass eine neue Bauchreiterin den Schaft aufgenommen hatte.

Jess versuchte, entspannt zu bleiben, normal zu atmen und sie versuchte erst gar nicht, nicht zu schreien, wenn der Schmerz sie übermannte, denn die Schreie dienten dazu, dem Schmerz Luft zu machen. Schließlich war der Hengst völlig hart, sein Schwanz pochte tief in ihr, sie konnte seinen Puls spüren und vor allem die Spitze seines Penis, die aufpilzte und sich tief in ihr überaus dehnte.

Eloa beschäftigte sich damit, jeden Riemen zu überprüfen, und gab dann Juan das Zeichen, dass er den Hengst zuerst langsam führte. Es war erst einmal ein langsamer Spaziergang. Jess wusste, dass die Bewegungen des Pferdes den Beginn des Fickens signalisierte. Sie hatte es gesehen, als Eloa unter einem Hengst ritt, aber es war anders, es zu erleben. Der Schmerz war immer noch da und sie ging dagegen an. Aber die Gefühle, die Empfindungen und die Lust, die jenseits all ihrer Träume waren, überwältigten sie mehr und mehr. Es war ein einzigartiger Moment in ihrem Leben, denn es war ihr erstes Mal, nicht nur das erste Mal mit einem Pferd, sondern überhaupt das erste Mal! Es war so berauschend, dass die Schmerzen für einige Zeit einfach aufhörten zu existieren und überwältigt von der Intensität der Bindung, die sie mit ihrem Hengst, ihrem Geliebten, ihrem ‚Mann‘ fühlte.

Für viele Menschen war eine Bauchreiterin einfach eine Hülle für den Schwanz eines Hengstes. Die Frau hörte irgendwie auf, eine Frau zu sein, und wurde nur eine lebende, atmende Hülle für das Vergnügen eines Hengstes. Jess hatte nicht die Absicht, dies ebenso zu sehen. Sie wollte viel mehr sein, so viel mehr. So sehr sie sich mit ihrem Geliebten auch verbunden fühlte, beabsichtigte sie, seinen Schwanz als Ausweg aus ihrem derzeitigen Leben zu benutzen.

Jess hatte ihrem ersten Orgasmus, noch bevor sie die erste Runde über die Rasenfläche abgeschlossen hatten. Juan führte den Hengst im Schritt weiter, bis Jess sich von ihrer Reise ins Nirwana erholt hatte, dann nickte er Eloa zu. Die grinste und schwang ihren geschmeidigen Körper auf den Hengst. Einmal auf dem Hengst, brauchte Eloa nur ein wenig Druck mit den Schenkeln auszuüben, um das Pferd in einen langsamen Trab zu bringen. Die Lederschlinge, in der Jess lag, nahm den Rhythmus auf und ihr Körper schwang hin und her und der Fick auf dem Schaft nahm zu.

Doppelt so heftig wand Jess sich und stöhnte, als Orgasmen ihren Körper und Geist ins Nirwana brachten, dann verlangsamte Eloa das Pferd. Der Hengst tänzelte ein wenig, seine Hinterbeine stampften und sein Rücken wölbte sich, als er sich mit seinem harten Schaft tiefer und tiefer drängte, mit Kraft in sie trieb und sie fickte. Tief in ihr spürte sie, wie sein Schaft pulsierte und Jess fühlte, wie ihr Innerstes zum ersten Mal mit Samen gefüllt wurde. Sie wusste, dass ihr Körper die Menge, die der Hengst in sie spritzen würde, nicht aufnehmen konnte und sie wusste, dass der Druck immens sein würde, bevor es zwischen Schwanz und Fotze hervorspritzen und an ihren Schenkeln vorbei auf den Boden platschen würde. Und sie merkte, dass Wissen und Erleben sehr, sehr unterschiedlich sein können. Jess genoss die Flut an Sperma in ihr und versuchte ihr Bestes, um ihre Muskeln anzuspannen, um den Schwanz zu melken, der sie fickte, denn er war jetzt ihr Liebhaber und seine Befriedigung war sein gutes Recht.

Jess wollte die Traditionen genau einhalten und eine davon war, dass der Ritt einer Bauchreiterin erst dann endete, wenn der Hengst schließlich weicher wurde und sich weit genug zurückzog, um aus ihrem Körper zu fallen. Es war also schon früher Abend, als sich Jess endlich aus der Schlinge winden und aufstehen konnte. Eloa und Juan unterstützten sie, denn ihre Beine zitterten, als sie zum ersten Mal aufstand. Ihre Hüften schmerzten von der langen Zeit in gespreizter Stellung, ganz zu schweigen von den Schmerzen durch die tiefe und lange Pfählung. Sie vertraute darauf, dass Juan sich gut um Hrist kümmerte, und ließ sich von Eloa dabei helfen, ins Haupthaus und in ihre Räume zu gehen. Eloa war überrascht, als Jess sie in die Dusche zog, überrascht, aber keineswegs widerspenstig. Sie seiften einander langsam und zärtlich ein und dann, nachdem sie sich abgetrocknet hatten, gingen sie ins Bett, umarmten sich und küssten sich in den Schlaf.

Ein Dienstmädchen weckte die beiden am Morgen mit einem für zwei Personen gedeckten Frühstückstablett. Als sie aßen, fragte Eloa, warum sie für ihren Hengst diesen Namen gewählt hatte. Eloa wollte verstehen, warum Jess einen Frauennamen für einen so mächtigen Hengst gewählt hatte. Jess erklärte ihr, dass Hrist, „der Schüttler“ der Name einer der zwölf Walküren war. Eloa nickte und grinste, „Er hat das Glück, von jemandem ausgewählt worden zu sein, die so entschlossen ist wie ich, das Schicksal herauszufordern.“ Eloas Worte waren wie eine Bestätigung ihrer neuen Beziehung. Sie machten sich keine Versprechungen und keine großen Worte, aber von da an waren sie nur noch selten getrennt, es sei denn, Jess war in ihrem Studium.

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In den nächsten zwei Jahren lernte Jess fleißig und ritt härter, steigerte sich langsam, bis sie täglich und stundenlang unter ihrem Hengst reiten konnte. Sie sah keine Notwendigkeit, ihre Nächte aufgespießt unter ihrem Hengst schlafend zu verbringen, tat es aber trotzdem, einfach, weil es Tradition war. Aber sobald sie es gelernt hatte, hörte sie damit auf. Eloa verbrachte immer noch ihre Nächte in Jess‘ Bett und einen Großteil ihrer Tage an ihrer Seite, dennoch hatten sie ihre Beziehung gefestigt. Jess war nicht bereit, ein Versprechen zu geben, das sie nicht halten konnte, und Eloa war damit zufrieden, ausgewählt worden zu sein. Sie erkannte die Kraft in der jüngeren Frau und verstand die Entschlossenheit und das Potenzial in ihr.

Zu ihrem siebzehnten Geburtstag war ihr Vater wieder großzügig, blieb aber wieder abwesend. Diesmal hatte sie sich den Hengst ausgesucht, den sie wollte und wieder spielte Geld keine Rolle. Sie nannte ihn Sigrun ‚Heimlicher Sieg‘, da er ihr erlaubte, täglich zu reiten, was sie nicht tun konnte, solange Hrist ihr einziger Hengst war.

Zu ihrem achtzehnten Geburtstag war es auch nicht anders, außer dass der Hengst, den sie dieses Mal auswählte, doppelt so teuer war wie Sigrun und dreimal so teuer wie die anderen beiden zusammen. Sigrdrifa ‚Siegessturm‘, wurde, obwohl voll ausgebildet für das Bauchreiten, als viel zu groß angesehen und Jess wurde entsprechend gewarnt. Sowohl der Verkäufer als auch der Trainer nahmen an, dass sie ihn kaufte, um mit ihm zu züchten. Sie lächelte nur und sagte nichts, um ihre Annahmen zu korrigieren.

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Es war also an ihrem achtzehnten Geburtstag, als Jess die Bombe platzen ließ, die den Aufbruch in ein ganz neues Leben signalisierte. Es mag seltsam klingen, dass eine junge Frau, die in eine wohlhabende und grenzenlos vermögende Familie hineingeboren wurde, den Wunsch haben sollte, den Status quo zu ändern. Zumindest klang es seltsam für alle, die die junge Frau nicht kannten. Die Bombe …? Jessica Ann Youngson verkündete, dass sie bei dem bevorstehenden ‚Triple‘ teilnehmen wird.

Es dauerte weniger als vierundzwanzig Stunden, bis ihr Vater persönlich erschien, um erst vorzuschlagen, dann zu bitten, zu betteln und schließlich zu verlangen, dass seine Tochter diese verrückte Idee aufgibt und stattdessen etwas macht, das vernünftig wäre. Jessica Ann Youngson stand ihrem Vater gegenüber, bedankte sich ruhig für sein Geburtstagsgeschenk und sagte ihm, sie verzeihe und verstehe, warum er erst einen Tag nach ihrem Geburtstag käme. Sie sah ihm immer noch direkt in die Augen, bekräftigte in aller Ruhe ihre Absicht und meinte, die Hölle würde zufrieren, bevor er das Recht hätte, ihre Entscheidung infrage zu stellen.

Von dem Tag an, als sein Sohn geboren wurde, hatte Ray dafür gesorgt, dass er Zeit mit dem Jungen verbrachte, seine Lehrer sorgfältig auswählte und sein Bestes tat, um seinem Sohn eine Zukunft zu bieten, in der er sich entscheiden konnte, ins Unternehmen seines Vaters einzusteigen oder ihm alles mitzugeben, um sich etwas Eigenes aufzubauen. So oder so wollte er, dass sein Sohn eine hervorragende Zukunft haben wird. Er war zwölf Jahre alt und es sah alles so aus, als wenn es so werden würde, wie es sich Ray erhofft und geplant hatte. Doch in diesem Moment war er sprachlos, nicht von dem, was seine Tochter sagte, sondern von dem Feuer in ihren Augen und der Entschlossenheit ihres Auftretens.

Zum ersten Mal in seinem ganzen Leben erkannte Ray, dass eine Tochter genauso wertvoll sein könnte, wie ein Sohn oder dass seine Tochter sogar wertvoller sein könnte. Diese Offenbarung traf ihn bis ins Mark und er kam schlagartig zu der Erkenntnis, dass die Art und Weise, wie er seine Tochter die letzten achtzehn Jahre ihres Lebens behandelt hatte, Brücken zerschlagen hatte, über die er mit ihr hätte gehen können, um ihre Meinung zu beeinflussen, oder die sie sogar in seine Welt gebracht hätte.

In diesem Moment, als sie immer noch Auge zu Auge gegenüberstanden, gab ihr Vater nach. „Wie viel soll ich auf dich setzen, um zu gewinnen …?“ Keiner von beiden blinzelte, keiner sprach, aber beide wussten, dass gewinnen alle drei Siege bedeutete, das komplette Triple!

Jess hob langsam ihre rechte Hand und legte sie auf die Schulter ihres Vaters. Es war das erste Mal, seit sie sechs Jahre alt war, dass sie nahe genug war, um ihn zu berühren. „Genug, damit Price ausgesorgt haben wird.“

Beide waren sich darüber im Klaren, dass zusätzliches Geld zu dem, was Price bereits anvertraut worden war, nichts anderes bedeuten würde, als weiteres Vermögen hinzuzufügen, was bereits für Price vorhanden war. Aber für Ray bewiesen ihre Worte zweifelsfrei, dass seine Tochter weder ihm noch seinem Sohn etwas Böses wollte.

Ray schloss die Augen, richtete sich auf und holte tief Luft, bevor er die Augen wieder öffnete, um seiner Frau noch einmal tief in die Augen zu schauen; in die Augen, mit denen seine Tochter in anblickte. „Seit dem Tag, an dem ich ihr in der Grundschule zum ersten Mal begegnet bin, habe ich jeden Tag meines Lebens versucht, meiner Frau, deiner Mutter, würdig zu sein. Ich glaube, es ist mir gelungen bis zu dem Tag, an dem sie starb. Jetzt weiß ich, dass ich tausend Jahre leben könnte, ohne auch nur eine Minute lang deiner würdig zu sein.“

Sie standen eine Weile schweigend da und Tränen liefen ihnen über die Wangen. Keiner von beiden konnte sich erinnern, jemals zuvor geweint zu haben, doch nun weinten beide still, nicht um sich selbst, nicht um den anderen, sondern um Margaret.

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In den folgenden Monaten änderte sich nichts zwischen ihnen. Vater und Tochter setzten den Weg fort, den sie schon seit langem für sich eingeschlagen hatten. Jess lernte immer noch mit ihren Lehrern, verbrachte aber den Rest des Tages entweder unter einem ihrer Hengste oder arbeitete an ihrer Fitness und Ausdauer.

Eloa war fast ständig an ihrer Seite. Juan hatte seine Einwände gegen ihre Teilnahme am ‚Triple‘ geäußert, dann aber versprochen, alles zu tun, um ihr zum Sieg zu verhelfen. Trotz seines Wissens und seiner Erfahrung war es aber Eloa, die Jess um die Hilfe bat, die sie brauchte. Die ältere Frau war so sehr von der Kraft ihrer jüngeren Partnerin überzeugt, dass sie keine Einwände erhob und kein Zögern zeigte. Die beiden arbeiteten langsam, aber unerbittlich auf das Ziel hin. Es dauerte seine Zeit und es gab Schmerzen, endlose Schmerzen, aber auch Fortschritte.

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Schon früh am Morgen des Renntages versammelten sich die Bauchreiterinnen und ihre Hengste in der Mitte der Rennbahn. Zu ihnen gesellte sich eine Reihe von Zuschauern, die zufällig ausgewählt wurden, um der Messung beizuwohnen. Eine zweite Gruppe bestand aus denjenigen, die bereit waren, die exorbitante Summen zu zahlen, um das Geschehen aus nächster Nähe zu verfolgen.

Die Schiedsrichter arbeiteten sich die Linie entlang und jeder Reiter wurde gemessen und gewogen. Ebenso wurde jeder Hengst gemessen und dann stimuliert, um sein Schaft zu messen. Nach dem Vermessen durften weder Reiter noch Pferd die Mitte des Parcours verlassen, bis sie zur Startposition geführt wurden. So war sichergestellt, dass nicht betrogen werden konnte. Das alles war für die Zuschauer sichtbar und man fing an, auf ihre Favoriten zu wetten. Die Ergebnisse der Vermessung wurden natürlich für alle sichtbar ausgehängt.

Der Morgen war warm und es wehte eine leichte Brise in den Parcours. Es war ein wirklich angenehmer Tag und die Reiterinnen konnten beobachten, wie sich die Tribünen immer mehr mit Zuschauern füllten. Auch Jess war gemessen und gewogen worden und lag nun nackt auf einer Decke, die Eloa für sie ausgebreitet hatte. Wie alle Reiterinnen versuchte sie sich zu entspannen, doch Jess war nicht unbeweglich, sondern dehnte sich langsam und bewegte sich gerade genug, um ihren Körper geschmeidig zu halten. Juan stand an der Seite, stolz und selbstbewusst, und streichelte Sigrdrifa.

Jess hatte sorgfältig geplant, einen guten Anwalt aufgesucht, von ihm die Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung verlangt und dann ihre Anweisungen erteilt. Nur der Seniorpartner der Kanzlei war beteiligt, keine Assistenten, keine Sekretärinnen und jedes unterzeichnete Dokument wurde von Jess nach jedem Treffen eingesammelt und mitgenommen. Das war der einzige Punkt, der Anlass zu Diskussionen gab, denn Anwälte verabscheuen es, keine schriftlichen Unterlagen in ihrem Besitz zu haben. Jess blieb standhaft und setzte sich durch. Insgeheim warf ihr Anwalt einen Blick auf sie, einen zweiten auf die Summen, um die es ging und beschloss, selbst ein paar Wetten abzuschließen.

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Kapitel Zwei

Zugegeben, die Brasilianer sind nicht gerade für ihre Pünktlichkeit bekannt und so war es überraschend knapp vor der angekündigten Zeit, als das Signal ertönte, um die Reiterinnen in die Startposition zu bringen.

Die Brasilianer, die in vielerlei Hinsicht für ihre Gelassenheit bekannt sind, sind messerscharf, wenn es um Wetten geht, sodass die Regeln des ‚Triples‘ genauestens eingehalten werden mussten. Sobald sich alle Teilnehmerinnen am Startpunkt versammelt hatten, ertönt ein Signal und die Reiterinnen konnten in ihrer eigenen Zeit starten. Da das Rennen gegen die Uhr läuft, war es nicht nötig, dass sich alle für einen Rennstart zusammentaten, vor allem, wenn man bedenkt, dass bei einem Massenstart die Gefahr von Verletzungen bei Pferden und Reitern bestand. Die eigentliche Startlinie befand sich hundert Meter weiter als die Startposition, um den Reiterinnen Zeit und Abstand zu geben, damit sie ihre Hengste an das Trabtempo gewöhnen konnten, das sie dann beibehalten mussten, weil sie sonst disqualifiziert wurden.

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Das ist jetzt der Moment, noch mal die Regeln zu rekapitulieren, bevor das Rennen startet. Es wird in drei Kategorien bewertet.

Die erste Kategorie und die, für die die meisten Reiterinnen trainierten, ist ein einfacher Ausdauertest. Das Pferd muss das trabende Tempo beibehalten und selbst ein kurzer Tempowechsel zum Schritt oder Galopp reicht, um Pferd und Reiterin sofort zu disqualifizieren. Jede Reiterin ist frei, jederzeit einfach anzuhalten und dies signalisiert das Ende seines Versuchs und die Zeit wird vermerkt. Die Reiterin mit der längsten Zeit gewinnt das Langstreckenrennen.

Die zweite Kategorie, für die schon weniger Reiterinnen trainieren, ist die schnellste Runde. Jeder Reiterin wird während des Rennens jedes Mal, wenn sie die Startlinie überquert, gestoppt. Die schnellste Runde zählt, aber so einfach ist es nicht: Je schneller der Trab, desto leichter kann man versehentlich in den Galopp wechseln. Dazu kommt, dass es für ein Pferd fast unmöglich ist, das Tempo beizubehalten, während es abspritzt, sodass das Ergebnis mit ziemlicher Sicherheit die Disqualifikation ist. Diejenigen, die diesen Preis zu gewinnen versuchen, haben viele lange Stunden im schnellen Trab unter ihren Hengsten verbracht und nur wenige sind taff genug, um die langen, schmerzhaften Stunden und die ständigen inneren Krämpfe zu ertragen, die aus dem langen schnellen Trab resultieren.

Die dritte und letzte Kategorie versuchen nur sehr wenige Reiterinnen. Dafür zu trainieren, tief aufgespießt zu werden ist gefährlich, denn zu tief kann innere Verletzungen bedeuten, die oft tödlich enden. Wenn eine Reiterin so tief aufgespießt wurde, dass sie operiert oder ernsthaft medizinisch versorgt werden musste, wurde sie disqualifiziert. Diese Regel verhindert, dass diejenigen gewinnen, die sonst buchstäblich im Sterben liegen würden.

In der Regel wird dieser Preis an Reiterinnen vergeben, die aufgrund eines Geburtsfehlers in der Lage sind, deutlich tiefer als üblich penetriert zu werden. Es ist das Kriterium, das am sorgfältigsten geprüft wird und um das die wenigsten Reiterinnen kämpfen. Oftmals ist die Siegerin schon bei der Messung offensichtlich und die Wettenden können daher für die offensichtlichen Favoriten nur schlechte Quoten erzielen. Es ist auch der einzige Preis, der häufig mehrere Jahre hintereinander von der gleichen Reiterin gewonnen wurde.

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Ganz oben auf der Haupttribüne in einer der besten Privatlogen stand Ray Youngson. Er hielt ein leistungsstarkes Fernglas in der Hand. Es war so groß und leistungsstark, dass es ein Stativ erforderte, um es zu stützen und um es gleichzeitig bequem benutzen zu können. Seine Gäste hielten Abstand, denn sie wussten, dass er in Ruhe gelassen werden sollte.

Nur sehr wenige seiner Gäste wussten, dass er eine Tochter hatte, obwohl alle seinen Sohn schon mal gesehen hatten. Dass er sie einlud, um seiner Tochter bei einem Wettkampf zuzusehen, war vielen ein Rätsel, das keiner so recht verstand. Ray selbst hatte zunächst überlegt, die Loge für sich allein zu nehmen, aber die Erkenntnis, dass dies das erste Mal sein würde, dass seine Tochter an einer großen Veranstaltung teilnahm, ließ ihn innehalten. Es war seine Absicht, seiner Tochter würdig zu sein und das veranlasste ihn, alle wichtigen Freunde aus Wirtschaft und Politik einzuladen. Seit er in die Augen seiner Tochter gesehen hatte, wollte er ihre Existenz nicht länger leugnen oder ihre Leistungen ignorieren.

Durch das leistungsstarke Fernglas beobachtete er, wie Eloa Jess in die Schlinge half.

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Juan blickte finster drein, als Eloa eine modifizierte Schlinge zurechtrückte. Er erkannte ihren Zweck und musste akzeptieren, dass es viel zu spät war, um Einwände zu erheben, geschweige denn, sich dem Willen seiner Prinzessin zu widersetzen. Die modifizierte Schlinge zog Jess fest gegen den Bauch ihres Hengstes und sobald ihre Hand- und Fußgelenke fixiert waren, würde sie jede Bewegung fast unmöglich machen. Richtig eingestellt, verringerte dies das Risiko, zu tief aufgespießt zu werden, erheblich. Eloa beendete ihre Arbeit und klopfte Jess sanft auf den Oberschenkel, küsste dann die Stelle und nahm Juan den Führungszügel ab, um Jess zur Startlinie zu führen.

Erst als sie schon weg waren, entdeckte Juan den Sicherheitsgurt, der im Gras lag, halb verdeckt von der Decke. Jahrelange Erfahrung brachte ihm die sofortige Erkenntnis und der Gedanke ließ Juan erstarren. Er spürte sein Herz pochen, seinen Puls laut in den Ohren. Er wusste, dass es keine Möglichkeit mehr gab einzugreifen und mit einem langen, traurigen Seufzer drehte er sich um und ging, um das zu tun, was ihm noch blieb. Er ging eilig, um eine Wette abzuschließen.

Sigrdrifa war ein schwieriger Name für Juan, schließlich war er weit davon entfernt, ein Wikinger zu sein, und so nannten er und die anderen den großen Hengst einfach ‚Blitz‘. Das war ein Name, der für alle Beteiligten viel einfacher war. Der Gedanke ließ ihn abermals innehalten. Seine Prinzessin hatte diesen Hengst Sigrdrifa genannt, ‚Siegessturm‘. Schon damals wusste sie … !! Der Name war ein zu deutliches Signal, um es zu ignorieren. Am Stand leerte Juan einfach seine Brieftasche und schob alles hinüber. Er sprach leise, damit die anderen es nicht hörten. „Setzen sie alles auf die Nummer 25, um das Triple zu gewinnen, alle drei.“ Die Augen des Angestellten weiteten sich und er drehte sich schnell um, um seinen Vorgesetzten zu suchen. Kurz bevor das Rennen begann, steckte Juan seinen Wettschein ein. Dann hörte er das Signal, dass der Start freigegeben wurde.

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Jess konzentrierte sich auf ihren Körper und versuchte sich so zu bewegen, wie es ihr Hengst vorgab. Sie spürte ihn, seine Kraft. Die Muskeln in seiner Brust und seinem Bauch bewegten sich gegen ihre eigenen. Sie waren so eng aneinandergefesselt, dass nur Schweiß zwischen sie passte. Sein Schaft steckte tief in ihr, aber es gab kaum eine Bewegung und fast kein anderes Gefühl als die unglaubliche Fülle und die vertraute Dehnung ihres Körpers, die von seinem mächtigen Schaft eingefordert wurde.

Sein früherer Besitzer und sein Trainer hatten beide recht gehabt, dass er viel zu groß war, aber in diesem Moment fragte sich Jess, ob zu groß wirklich groß war? Mit seinem Stockmaß von 180 Zentimetern überragte er viele der anderen Hengste, sein Körper war viel muskulöser und sein kurzes Fell glänzte wie poliertes Anthrazit. Unter ihm war die nur 1,67 Meter große junge Frau, Arme und Beine fest umschlungen und gefesselt und ihr blondes Haar zu einem Zopf geflochten, damit es nicht über den Boden schleifte. Ihr Körper wirkte glänzend, als sei sie eingeölt und genau das war sie auch, denn Eloa hatte an diesem Morgen das angenehme entspannende Öl in jede Pore des Körpers einmassiert.

Jess war keine Großstadt-Schönheit, denn dafür war ihr Körper zu sportlich und die Muskeln zu offensichtlich, wenn sie sich anspannte. Aber sie hatte eine ganz eigene Schönheit. Ihre Augen waren so blau wie tiefes Gletschereis und wirkten eiskalt, wenn sie ihr Temperament spielen ließ, aber in Eloas Armen erschienen sie so blau wie ein tropisches Meer und so klar, dass es schwer war, ihre Tiefe zu ergründen. In Eloas Augen sah Jess ganz und gar wie eine Walküre aus. Nun ja, wie eine Walküre, die viel Zeit damit verbrachte, sich nackt zu sonnen, um die goldene Bräune zu bekommen, die sie schon als Kind hatte.

Ungefähr die Hälfte der Teilnehmer hatte sich bereits auf den Weg gemacht, bevor Jess Sigrdrifa zur Startlinie dirigierte, einen Blick nach links und rechts warf, um sicherzugehen, dass niemand zu nahe war, einen weiteren Blick nach vorne warf, indem sie ihren Kopf zur Seite und nach hinten neigte und sah, der Weg war frei. Jess spannte sich, dann gab sie Sigrdrifa nur mit Fingern und Zehen das Kommando, das sie schon so oft geübt hatte, aber noch nie ohne den Sicherheitsgurt, der sie schützen sollte.

Sigrdrifa stieß ein langes, lautes Wiehern aus, laut genug, um eine galoppierende Herde zu befehligen. Eine atemlose Stille breitete sich aus, als die Menschen auf das Geräusch reagierten, sich umdrehten und sahen, wie der große Hengst sich hoch aufrichtete und die Vorderbeine in den Himmel zu reißen schien. Unter ihm spürte Jess, wie sie nach hinten rutschte und die Schwerkraft kämpfte gegen den Widerstand des mächtigen Hengstschafts, der immer tiefer in sie eindrang.

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Nacht für Nacht hatte sich Eloa den Dildo umgeschnallt, den Jess besorgt hatte, Stunde um Stunde tat sie, was Jess von ihr forderte und drückte und stieß, ignorierte jeden Schrei, jedes Wimmern, jedes Keuchen. Eloa machte immer weiter und mit jedem Stoß trieb sie den Dildo tiefer und tiefer, bis es schließlich eines Nachts keinen Widerstand mehr gab, nur noch ein Engegefühl und ein leises Stöhnen. Ihre Körper trafen sich zum ersten Mal, seit sie angefangen hatten mit dem Umschnalldildo zu üben, denn er war vollständig in ihr. Jess hielt Eloa fest in ihren Armen, küsste sie wieder und wieder und der Blick in ihren Augen war alles, was Eloa sich erhofft hatte.

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Schon am Startpunkt wusste Jess, dass sie eine Gewinnerin war. Sie wusste zweifelsfrei, dass keine andere Reiterin so viel, so tief aufgenommen hatte. Jess war bereit. Sigrdrifa war bereit. Die zusätzliche Tiefe diente dazu, sie vollständig zu verbinden. Kein Schaukeln, keine Stimulation, um den Hengst zum Höhepunkt zu treiben. Jess schnalzte zweimal, Zunge gegen Zähne. Gemeinsam setzten sie sich in Bewegung, steigerten sich zu dem schnellen, ausgedehnten Trab, den sie so lange geübt hatten.

Es war genug, um die Ausdauer zu gewinnen. Es war genug, um die schnellste Runde zu gewinnen, es war genug, um alle drei zu gewinnen. Jess wollte mit einem so großen Vorsprung gewinnen, dass die anderen es nicht wagen würden, es anzufechten. Jess hatte keine Erfahrung mit Wettbewerben, aber sie war die Prinzessin der Ställe, ihr Wort war dort Gesetz. Jess verstand das Konzept des Wettbewerbs, des Gewinnens oder Verlierens, aber in ihrem Herzen akzeptierte sie nichts weniger als den Sieg. Von anderen erwartete sie deren beste Leistung, aber von sich selbst verlangte sie Perfektion.

Pferd und Reiterin überquerten die Startlinie als Einheit, kraftvoll, anmutig, schnell. Der lange Trab ist kein natürliches Tempo für ein Pferd, aber Sigrdrifa bewegte sich, als wäre er nur dafür geboren, als wäre es für ihn so natürlich wie das Atmen. Pferd und Reiterin blieben weg von der Innenbahn, es hielt sie von den anderen Teilnehmerinnen fern und machte es einfach, an ihnen vorbeizulaufen. Ihre erste Runde brach den bisherigen Rekord mit großem Vorsprung und von Runde zu Runde wurden sie noch mal ein paar zehntel Sekunden schneller. Das allein war legendär. Sigrdrifa schien einfach nicht zu ermüden.

Jess kannte die Siegerzeiten als auch die Anzahl der erreichten Runden aller Gewinnerinnen aller jemals gelaufenen Rennen. Auf dieser Grundlage berechnete sie ihre Ziele, schlüsselte sie auf und machte sich daran, sie zu erreichen. Sie trainierte mit ihrem Hengst darauf hin, am Tag des Rennens Höchstleistungen zu erbringen, und nicht schon Wochen vorher, damit sie am Tag des Rennens ihre beste Performance bringen konnten.

Die junge Frau, die von ihren Gegnerinnen später als „TT“ genannt werden würde, verstand, dass das ‚Triple‘ nicht am Tag des Rennens gewonnen wurde, sondern dadurch, dass sie sich mehr anstrengte und härter trainierte als jede andere Teilnehmerin. Jess hatte die Mittel, täglich zu trainieren, keine Ablenkungen, aber sie hatte auch niemanden, der sie antrieb, beriet oder unterstützte. Jess war ihre eigene Lehrmeisterin, und sie gab sich keine Blöße.

Der Tag war heiß, die Hufe hatten die Grasbahn zu Staub geschlagen, Hengst und Reiterin waren beide schweißgebadet. Zwei Herzen schlugen, zwei kraftvolle Körper spannten sich an, beide agierten synchron als eins, bis keine andere mehr auf der Bahn war. Kein Zuschauer saß mehr, keine Kehle war mehr trocken und keiner wagte es, auch nur für einen Moment wegzusehen. Jeder wusste, dass er der Geburt einer Legende beiwohnte.

Eine letzte Runde, nur um sicherzugehen, und Jess gab das Signal. Sigrdrifa blieb wie angewurzelt stehen. Der Übergang vom gestreckten Trab zum Stillstand verlief so anmutig, als wäre er als Statue gegossen worden. Sein Körper überspannte genau die Startlinie.

Ray Youngson wandte sich von der Loge ab und schritt hinaus zu seinem Hubschrauber. Während er ging, versuchte er, die Gefühle zu verstehen, die ihn durchströmten. Er war stolz auf seine Tochter und fürchtete gleichzeitig, dass sie mit diesem Sieg völlige Unabhängigkeit erlangt hatte. Er bezweifelte nicht eine Sekunde lang, dass sie jetzt eine sehr wohlhabende junge Frau war.

Seltsamerweise dachte er trotz allem, was er gesehen hatte und trotz aller Kommentare seiner Freunde nicht einen Moment lang daran, dass seine Tochter tödlich verletzt sein könnte. Er war in der Luft und flog schnell weg, bevor irgendjemand etwas Genaues wusste. Nun, niemand außer Jess.

Die Ersten, die sich ihr näherten, waren die Schiedsrichter und sie taten dies langsam und von vorne auf Sigrdrifa zu. Eine stille Ehrfurcht ging ihnen voraus. Jeder zeigte auf seine Weise ein Maß an Respekt, das weit über die übliche Haltung gegenüber Pferden und vor allem gegenüber Bauchreiterinnen hinausging. Jeder bewegte sich um sie herum, in der Erwartung, den blutigen Penis zu sehen, der aus der Reiterin hervorquillt. Als Nächstes kam medizinisches Personal hinzu und mit ihnen ein Priester, der selbst einen bescheidenen Betrag für einen einzigen Sieg auf ihr gewonnen hatte. Eine Tatsache, die er zu vergessen versuchte, da er davon ausging, dass er ihr die letzte Ölung geben müsste.

Jess bewegte sich nicht und konzentrierte sich mit ihrer letzten Kraft darauf, langsam und gleichmäßig zu atmen. Sie wusste, dass es noch eine Weile dauern würde, bis es wirklich zu Ende war und so konnte sich nichts anderes als so, wie sie unter dem Hengst war, abzuwarten.

Da der voll erigierte Penis von Sigrdrifa bereits vor dem Start gemessen worden war, genügte es, nur das Stück, das nicht in ihr steckte, zu messen. Eine einfache Subtraktion reichte dann aus, um die Tiefe zu berechnen, bis zu der Jess aufgespießt worden war. Das Ergebnis war so groß, dass es nicht bis zur Bekanntgabe der vollständigen Ergebnisse geheim gehalten werden konnte. Wie Buschfunk gingen die Zahlen durch die Menge der Zuschauer, deren Gesichter von Fassungslosigkeit über Zweifel bis hin zu Erstaunen wechselten.

Ein Außenstehender würde wahrscheinlich ungläubig reagieren, dass niemand auch nur auf die Idee kam, Jess unter dem Hengst herauszuhelfen. Für Außenstehende wäre es offensichtlich und dringend erforderlich, aber auch hier hat das Bauchreiten seine eigenen Regeln. Jess war eine, die immer strickt die Regeln befolgt hatte, und so war es auch für sie keine Frage, dass sie an Ort und Stelle blieb, bis der Hengst auf natürliche Weise weich wurde und sie würde erst dann unter dem Pferd hervorkommen, wenn sein Penis so erschlafft ist, dass er aus ihr herausfällt. Diese Tradition war unumstritten und wenn sie sich nicht daran hielte, wäre sie disqualifiziert. Jess blieb aufgespießt!

Nur wenige konnten es glauben, dass der Hengst tatsächlich so extrem tief in ihr war und dass trotzdem nichts in ihrem Inneren zerrissen, gerissen oder einfach nur durchstochen war. Das medizinische Personal wartete, sie zu versorgen, aber auch sie waren verpflichtet, so lange zu warten, wie es die Tradition vorschreibt. Ebenso die Schiedsrichter. Wenn Jess, wie viele befürchteten, schwer oder vielleicht sogar tödlich verletzt war, würde sie automatisch in der dritten Kategorie disqualifiziert werden. Sie wäre aber immer noch die Siegerin des Ausdauer- und des Schnelligkeitswettbewerbs. Aber es ging um riesige Summen und die Buchmacher hatten die Schiedsrichter auch eindringlich darauf aufmerksam gemacht, um was es geht, sollte Jess keine medizinische Hilfe benötigen. Daher wollte niemand eine Entscheidung überstürzen.

Während die Schiedsrichter warteten, hatte sich Eloa leise durch die Menge geschlichen, um an der Seite ihrer Geliebten zu sein. Sie sah Jess an, erhielt von ihr ein Nicken und riss sich zusammen und verhielt sich so, wie es sich für ihren Namen gehörte.

In der brasilianischen Sprache bedeutet Eloa ‚Göttin‘. Eine Göttin stand neben ihrer Geliebten und dem riesigen schwarzen Hengst. Sie richtete sich auf, befahl und man gehorchte. Die Schiedsrichter zogen sich zurück, die Menge bildete eine Gasse und die Göttin führte Pferd und Reiterin ruhig und langsam aus dem Gedränge heraus zurück in die Mitte des Parcours, wo sie die Decke und eine einfache Ledertasche zurückgelassen hatten. Juan beeilte sich, ihnen entgegenzukommen. Die Schiedsrichter und die Sanitäter folgten in einigem Abstand. Die Menge kam auch nach, blieb aber zurück, denn niemand wollte den Zorn einer Walküre und einer brasilianischen Göttin riskieren.

Jess blieb ruhig und still unter dem Hengst. Sie war sich sicher, dass tief in ihr alles in Ordnung war, aber sie war sich ebenso sicher, dass es für sie nicht gut ausgehen würde, sollte Sigrdrifa erregt werden, sich seine Eichel aufblähte und er eine riesige Menge seines fruchtbaren Safts in sie spritzt.

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Kapitel Drei

Obwohl Juan nur so viel verabreicht hatte, dass es ein wenig länger dauerte, als für das Rennen nötig war, konnte Jess absolut keine Veränderung am Schaft ihres Hengstes spüren. Sie merkte, dass es die zusätzliche Tiefe und die Enge ihres Körpers war, die ihn zusätzlich stimulierte. Sie hatte keine andere Wahl, als zu warten.

Warten klang simpel, einfach unter dem Hengst entspannen und nichts tun. Das Problem war, dass jetzt, wo das Rennen vorbei war und Jess sich entspannte, ihr Körper auf den mächtigen Schaft reagierte, der so tief in ihrem Körper steckte. Das riesige Teil fühlte sich einfach gut in ihr an, sie konnte seinen Puls spüren, seine Wärme, selbst die kleinste Bewegung merkte sie und führte dazu, dass ihr Körper immer erregter wurde.

Als sie neben Pferd und Reiterin stand, erkannte Eloa, was mit den beiden passierte. Als erfahrene Bauchreiterin konnte sie sowohl verstehen, was ihre Geliebte fühlte, als auch, was wohl passieren wird, wenn die beiden noch erregter würden. Eloa war hin- und hergerissen zwischen dem Reiz, von so einem mächtigen Hengst so tief gefickt zu werden, und dem fast unvermeidlichen Ergebnis. Eloa wollte ihre Geliebte nicht verlieren, aber sie konnte den unwiderstehlichen Drang verstehen, der in Jess immer stärker wurde.

Trotz all seiner lebenslangen Erfahrung konnte Juan das magische Gefühl zwischen Hengst und Bauchreiterin nicht ganz verstehen. Die Schiedsrichter waren ahnungslos, unterhielten sich und vertrieben sich die Zeit, bis sich der Hengst aus Jess zurückzog, sie die Schwere von Jess‘ Verletzungen endlich eingeschätzt und das Ergebnis des Rennens bekannt gegeben werden konnte.

Viele der anderen Bauchreiterinnen hatten sich inzwischen von ihren Hengsten gelöst und einige hatten sich auf den Weg zu Sigrdrifa gemacht. Die Größe und Kraft dieses prachtvollen Hengstes wurde durch die Sonne hervorgehoben und sein glänzendes Fell reflektiere das Licht. Sogar der Schweiß auf seinem Körper ließ ihn in ganz besonderem Glanz erscheinen und gab seinem tiefschwarzen Körper eine magische Aura.

Nach und nach drängten sich alle Bauchreiterinnen durch die wartende Menge und knieten oder setzten sich im Kreis um Jess und Sigrdrifa. Keine von ihnen sagte etwas. Selbst die unerfahrenste Bauchreiterin verstand, was geschah. Alle wussten, wie tief Jess den Schaft genommen hatte. Alle fürchteten sich davor, dermaßen tief aufgespießt zu werden, und trotzdem akzeptierten sie es als Schicksal, dass ihnen so etwas auch passieren könnte.

Während die Bauchreiterinnen still um Jess und Sigrdrifa saßen, begann Eloa zu spüren, das etwas passierte. Es war, als ob die im Kreis sitzenden Reiterinnen den Drang nach Vollendung der Verbindung projezierten. Sie sah die subtilen Bewegungen, die Jess machte, weil ihr Körper nach dem Samen ihres Hengstes lechzte.

Jess selbst war sich des Verlangens ihres Körpers bewusst. Schließlich blieben sie selten so lange aneinander verbunden, ohne zu kommen, ohne Sigrdrifas mächtigen Schaft pochend und pulsierend zu spüren, während er sie fickte. Das Verlangen baute sich immer mehr auf und mit diesem Verlangen schien auch die Gefahr an Bedeutung zu verlieren. Ihre Vaginalmuskeln hatten bereits mit dem langsamen Zyklus von Zusammenpressen und Loslassen begonnen, der Sigrdrifa weiter erregte, seinen Schaft massierte und ihn ermutigte, zu stoßen, sich zu paaren, sich fortzupflanzen.

Eloa berührte ihre Geliebte unbewusst mit einer Hand und streichelte sie sanft, während sie Sigrdrifa mit der anderen Hand ebenfalls sanft streichelte. Ihre Berührungen waren die einer Liebhaberin, aber es war auch eine Art von Ehrerbietung. Um sie herum beobachteten und warteten die Bauchreiterinnen. In ihren Augen war der Gewinn aller drei Teile des ‚Triples‘ eine Leistung, die so unmöglich war, dass sie nur von einer wahren Legende vollbracht werden konnte. So tief aufgespießt den Akt zu vollenden, wäre ein passender Weg für eine Legende, zu gehen.

Schließlich konnte Jess das Warten nicht länger ertragen, ihr Körper schrie nach dem süßen Nirwana des Orgasmus, Jess wog den Wunsch gegen das Ergebnis ab und entschied, dass es ihr egal war. Sigrdrifa verdiente es zu kommen, sie verdiente es zu kommen und sie spannte ihre Arme und Beine so weit an, wie es die engen Fesseln erlaubten, Jess begann ihren Körper mit der Absicht zu bewegen, zum Orgasmus zu kommen, zu fühlen, wie der Schaft ihres Hengstes in ihr pulsiert, seine Eichel aufpilzen zu spüren und zu kommen, wenn sein Schwanz sie mit seinem Samen füllte.

„Juan“, rief Jess, der alte Mann eilte näher. „Löse bitte die Schnallen ein wenig, nur eine einziges Loch an meinen Handgelenken, sechs Löcher an meinen Knöcheln.“ Noch während er sich beeilte, ihren Wunsch auszuführen, wusste Juan genau, was seine Prinzessin vorhatte. Als er die Schnallen an ihren Fußfesseln lockerte, stiegen ihm Tränen in die Augen. Er war hin- und hergerissen zwischen dem Gehorsam gegenüber seiner Prinzessin und der Angst vor dem, was mit ihr geschehen würde.

Als Jess die neue Bewegungsfreiheit nutzte, um eine gleichmäßige Schaukelbewegung zu beginnen, nickten die versammelten Bauchreiterinnen und lächelten zustimmend. Eloas Berührungen wurden sinnlicher und intensiver und sie versuchte, ihre Geliebten auf all die Arten zu verwöhnen, wie sie es in den Monaten getan hatte, in denen sie mit Jess Bett und Körper geteilt hatte.

Schon bald wurden Jess‘ Bewegung von der Menge um sie herum bemerkt und die Menschen ahnten, was nun geschah. Bisher hat sich das Warten hingezogen und es gab wenig zu sehen, also hatten die Leute begonnen, sich miteinander zu unterhalten. Man hatte zwar immer ein Auge auf Pferd und Reiterin geworfen, aber so lange nichts Spannendes geschah, verbrachten sie die Zeit mit Plauderei. Das änderte sich nun schlagartig.

Jess war von Natur aus keine Exhibitionistin. Zwar verbrachte sie normalerweise einen Großteil ihrer Zeit nackt, sonnte und schwamm nackt und genoss das Gefühl der Sonne und der Brise auf ihrer Haut. Aber als die Geräusche der Menschenmenge um sie herum immer lauter wurden, wurde ihr zum ersten Mal bewusst, dass sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand, dass sie vor der großen Menschenmenge ficken und bis zur Vollendung des Aktes gefickt werden würde. Vor und während des Rennens hatte sich Jess auf die Aufgabe konzentriert, auf ihren Hengst und ihre Strategie zu siegen. Sie hatte nicht darüber nachgedacht, dass sie vor so vielen Fremden nackt sein würde.

„Okay“, dachte Jess bei sich. „Wenn alle zuschauen, geben wir ihnen etwas, damit sie sich noch lange an uns erinnern können.“ Sie hob den Kopf und schmiegte sich an ihren Hengst, dann sprach sie mit der sanften Stimme einer Liebhaberin zu ihrem Hengst. „Es ist an der Zeit, mein Geliebter, nimm mich, fick mich, ich bin deine Stute, dein Leib für deinen schönen, mächtigen Schwanz. Nimm mich jetzt, lass mich in einem siegreichen Sturm des Orgasmus gehen!“

Sigrdrifa reagierte auf ihr leise gesprochenen Worte, hob den Kopf und wieherte laut. Der Klang hallte durch die Menge, der Klang eines Hengstes, der eine Herde befiehlt. Alle vier Beine begannen sich zu beugen und wieder anzuheben, als würde er auf der Stelle gehen. Unter ihm begann Jess hin und her zu schwanken. Der mächtige Schaft zog sich zurück, um dann wieder tief zuzustoßen. Sigrdrifa beschleunigte sein Tempo und trabte nun auf der Stelle, wobei seine Hufe den Staub vom sonnengetrockneten Boden aufwirbelten.

Die Menge staunte atemlos und diejenigen, die am nächsten standen, konnten den Boden vibrieren fühlen, als der riesige, kraftvolle Hengst auf der Stelle tänzelte und sein Rhythmus das Schwingen seiner Bauchreiterin bestimmte. Jess benutzte die gelockerten Fesseln an Hand- und Fußgelenk, um sich in eine entgegengesetzte Bewegung zu ihm zu bringen. Sie schob sich jedem seiner kraftvollen Stöße, ließ ihn widerstandslos tiefer und tiefer eindringen und verkrampfte sich jedes Mal, wenn sich sein Schaft zurückzog.

Noch nie war jemand Zeuge eines solchen Spektakels gewesen. Ein mächtiger Hengst und eine Walküre, die in unglaublicher Tiefe miteinander verbunden waren. Beide spielten nun den letzten Triumph einer jeden Bauchreiterin aus, zu sterben, während sie unter ihrem Hengst aufgespießt wurde. Sie würde gehen, während sie tief im Nirwana des letzten, ultimativen Orgasmus war, während sie von einem mächtigen Hengstpenis zu Tode gefickt wurde.

Es dauerte nicht lange, obwohl es einigen ewig vorkam, während es anderen zu schnell vorbei war. Für Juan war es eine Tortur der Gegensätze, Angst um seine Prinzessin und Stolz auf ihren gewählten Weg. Eloa wollte ihrer Geliebten einfach nur gefallen und als Bauchreiterin verstand sie Jess‘ die Motivation und die fatale Anziehungskraft.

Die im Kreis sitzenden Bauchreiterinnen begann im Einklang mit Jess zu wippen und zu schaukeln. Jede verlor sich in dem Moment, träumte von ihrem eigenen fatalen Wunsch, der Verlockung des Unmöglichen, einen Schaft ganz zu nehmen und die perfekte Bauchreiterin zu sein. Sie blickten zu Jess, der Walküre und ihrer Macht und Stärke, die sie und ihren Hengst zum letzten Höhepunkt trieb. Sie gehörte ihnen, sie war ihre Legende, ihr Talisman, sie lebte den geheimsten Traum direkt vor ihren Augen aus.

Schweißgetränkte Körper glänzten und glitzerten hell im Sonnenlicht, Bronze und Schwarz, Blond und Anthrazit. Es war Poesie der Bewegung, fließend miteinander fickend, auf Genuss und Fortpflanzung bedacht. Ja, da war offensichtlich Lust, aber da war auch Liebe. Eine Liebe, die vor der Menschenmenge inszeniert wurde, damit alle die Verbindung von Hengst und Stute, von Pferd und Reiterin, von Penis und Scheide miterleben konnten.

Die Muskeln spannten sich an, die Glieder zitterten, die Körper bewegten sich, die Menge keuchte auf, als beide erstarrten, nur der Schaft und die Scheide pulsierten stark und hart.

Orgasmus, Höhepunkt, das Finale von etwas Unglaublichem.

Jess schrie auf, als sie es fühlte. Als sie spürte, wie Sigrdrifas Schwanzspitze tief in ihr aufpilzte. Immer größer und größer wurde. Ihr Körper begrüßte es, ihr Geist auch. Bis in das allerinnerste ihres Willens, ein Wille, der sie antrieb, der sie ihr ganzes Leben lang angetrieben hatte. Jetzt verweigerte sich ihr Wille sich dem Unvermeidlichen und kämpfte darum, das Unmögliche zu schaffen.

Ihre kräftigen Schenkel spannten sich, die Beine streckten sich, die Füße fanden Halt an Sigrdrifas Hüften. Als sich sein Schwanz ausbreitete, schaffte es Jess‘ Körper, sie nur ein klein wenig vom Schaft wegzuziehen, sodass die Eichel direkt in ihrer Gebärmutter anschwoll, anstatt hart in ihre Brusthöhle gedrückt zu werden. Die Bewegung, obwohl nicht groß, schien genug zu sein. Jess fühlte, wie ihr Körper gedehnt und gezwungen wurde, die mächtig auf gepilzte Schwanzspitze aufzunehmen. Dann begann Sigrdrifa sie zu füllen. Sein Schaft pulsierte, pumpte, das Gefühl war überwältigend und mit einem letzten Schrei verschwand Jess Bewusstsein in die Schwärze. Immer mehr Sperma spritzte in sie hinein und der Druck war zu groß, um es zuhalten, sodass es um den Schaft herum aus ihr heraus spritzte.

Als Jess‘ Körper nachgab, stöhnte die Menge auf, dann begann der Jubel. Füße stampften, Hände klatschten, alle drückten ihre Begeisterung aus. Der Lärm machte es den Schiedsrichtern schwer, sich gegenseitig zu verstehen. Die Sanitäter machten sich bereit, so schnell wie möglich zu handeln. Nur Eloa blieb ruhig und unbewegt. Sie konnte den Puls ihrer Geliebten fühlen, stark und gleichmäßig. Sie nickte einmal vor sich hin und wusste, dass sie diese junge Frau, diese einzigartige Bauchreiterin, diese Walküre, für immer lieben würde.

Sigrdrifa stand stolz da. Seine Anwesenheit war mehr als genug, um den Schiedsrichtern Respekt einzuflößen, als sie sich ihm näherten. Sie warteten und sahen zu, wie sein Schaft langsam weicher wurde, sich zurückzog und dabei noch mehr mit Sperma herausfloss. Auch die Menge bemerkte es und verstummte erneut.

Als der Schaft schließlich herausfiel, folgte ein Schwall von rötlicher Flüssigkeit.

Ein einziger Schwall.

Ein Ausfluss von Säften aus dem Inneren des Körpers einer jungen Frau.

Und sonst nichts.

Der Arzt brauchte nur wenige Augenblicke, um die Befürchtungen der Buchmacher zu bestätigen: Jess war die Gewinnerin aller drei Teile des ‚Triples‘. In Windeseile verbreitete sich die Nachricht in alle Richtungen. Schon bald war es überall bekannt und es wurde gefeiert. Alle außer Jess, die immer noch unter ihrem Hengst war, ihr Körper schlaff, ausgelaugt und bewusstlos.

Eloa hob ihre Hand vom Körper ihrer Geliebten, richtete sich auf und mit einer einzigen Berührung ihrer Hand auf der Flanke des Hengstes führte sie Sigrdrifa und Jess von der Menge weg. Die anderen Bauchreiterinnen folgten und ließen die Ansammlung hinter sich.

Hinter den Tribünen befanden sich die Ställe, Boxen und Auslaufflächen für die Rennpferde. Eloa führte sie in die Mitte des Stallhofs. Dort standen große steinerne Wassertröge mit kühlem Wasser.

Eloa ließ die Führzügel locker, damit Sigrdrifa trinken konnte, und dann rief sie mehrere der Bauchreiter herbei. Gemeinsam befreiten sie Jess unter ihrem Hengst. Dann trugen sie Jess zu einem zweiten Trog und während Eloa den Kopf ihrer Herrin hielt, senkten sie Jess bewusstlosen Körper in das kühle Wasser und tauchten ihn bis zum Kopf ein.

Jess erwachte durch die Berührung der vielen Hände, die sanft ihren ganzen Körper wuschen. Das Wasser war wunderbar kühl und die Empfindungen all dieser Hände waren sowohl sinnlich als auch überraschend. Für einen langen Moment lag sie einfach da und genoss die Berührungen, dann öffnete sie mit einem leichten Hüsteln ihre Augen und drehte ihren Kopf. „Vielen Dank. Danke euch allen.“

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Und ich danke dem lieben Leser. Wenn du diese ‚Triple‘-Geschichte genossen hast, dann freue dich darauf, dass Jessica Ann Youngson in weiteren Geschichten zurückkehren wird. Und wenn du diese Geschichte nicht genossen hast, warum hast du sie dann bis hier hin gelesen??

Ende